Auswertungsbericht online

Liebe Interessierte am Online-Dialog zum Nahverkehrsplan,in den letzten Wochen wurden alle 1140 Hinweise ausgewertet und in einem Bericht zusammengeführt. Den ausführlichen Bericht finden hier.Insgesamt wurde das Beteiligungsangebot sehr gut angenommen und es wurden Hinweise zu jeder Linie abgegeben. Besonders viele Beiträge gingen dabei zu den Linien 5 (143 Beiträge), 7 (107 Beiträge) und 2 (97 Beiträge) ein. Dabei waren die wichtigsten Themen Bedienungshäufigkeit und Linienführung. Auch bei den anderen Linien wurden diese beiden Kategorien besonders stark thematisiert. Viele Beiträge wurden darüber hinaus zum Thema Fahrtenangebot abgegeben.Weniger Beiträge gingen hingegen zu den Linien 24 (21 Beiträge), 44 (25 Beiträge) und 47 (5 Beiträge) ein, dabei wurde ebenfalls viel zum Thema Fahrtenangebot diskutiert.Zwischen 30 und 75 Beiträge erhielten alle weiteren Linien, bei denen es zu Veränderungen kommen soll.Die Anzahl der linienbezogenen Hinweise zu Tarifen, Haltestellen, Fahrzeugen und Reisekomfort fiel im Vergleich dazu zahlenmäßig geringer aus.Im Zusammenhang mit dem Thema Bedienungshäufigkeit wurde bei vielen Linien über die Taktung diskutiert. Besonders zu Haupverkehrszeiten, zu Schulzeiten und Schulstunden, Schichtzeiten, Vorlesungszeiten, aber auch in den Abendstunden nach 21 Uhr müsse die Taktung höher sein.Häufig wurde eine Taktung mit einer besseren Abstimung auf andere Linien gewünscht, um so den Umstieg zu erleichtern.Auch die Anpassung der Taktung an die Ankunfts- und Abfahrtszeiten der Züge am Hbf war Thema. Speziell wurden die Anschlüsse an bestimmte Wohngebiete bzw. besondere Ziele und Arbeitsorte diskutiert: Grimmelfingen, Wiblingen, Eschwiesen, Wiley Nord, Bhf. Söflingen, Jungingen, Ulm Nord, Uni Süd, Donautal, Hochschule am Standort Michelsberg, Elchingen, Offenhausen, Pfuhl und Burlafingen waren dabei die Orte, die in diesem Zusammenhang am häufigsten genannt wurden.Zu bestimmten Haltestellen wie beispielsweise Ehinger Tor, Lise-Meitner-Straße, Universität Süd, Kienlesberg, Olgastraße, Pauluskirche, Justizgebäude, Am Hochsträß, Ulm Nord, Hohe Steige, ZOB West, Am Blautal Center äußerten sich die Bürger*innen sehr konkret in den einzelnen Beiträgen. Beim Ehinger Tor beispielsweise wurde ein Umbau der Haltestelle gefordert, auch sei bei diesem Umsteigepunkt die Anbindungen besser abzustimmen. Die Haltestelle am Blautal Center sei von parkenden Autos blockiert und die Linie 7 könnte man über Olgastraße, Pauluskirche und Justizgebäude fahren lassen, laut einiger Hinweise im Dialog.Direktverbindungen, wie z.B. zwischen dem Eselsberg und dem Donautal oder Böfingen und der Universität, waren ebenfalls ein großes Thema. Diskutiert wurde hier beispielswiese die Möglichkeit des Tausches der Nordenden der Linien 4 und 5.Im Zusammenhang mit der Linienführung wurde auch mehrfach über die Einführung einer Ringlinie (z.B. Linie 7, Linie 9, Linie 13 und 15) diskutiert.Die Teilnehmenden tauschten sich im Laufe des Dialogs intensiv darüber aus, bei welcher Linienführung es zu Fahrzeitenverlängerungen bzw. –verkürzungen kommen könnte. Es wurden dabei unterschiedliche Varianten diskutiert. Vorgeschlagen wurden daher Expressfahrten.Beim Fahrtenangebot wurde auch der verstärkte Einsatz von Nachtbussen und Nacht-Straßenbahnen gewünscht.Um die Kapazitäten der Straßenbahn zu erhöhen, schlugen die Teilnehmenden an verschiedenen Stellen eine andere Innengestaltung der Wagen vor, so dass durch einklappbare Sitze zu Stoßzeiten mehr Raum für Passagiere geschaffen werden könne.Weitere Inhalte des Dialogs waren: Verspätungen, Rasengleise, Innenausstattung und Komfort, defekte Bildschirme, Vandalismus, fehlende Überdachungen, Barrierefreiheit, Fahrpreise und Tarife, Rufbus, neue Kennzeichnungen der Linienbusse, innovative Fahrzeugtypen, unzureichende Informationspolitik, Werbung, rauchfreie Haltestellen, Zusammenspiel ÖPNV Ulm und Neu-Ulm, Markierung der Fahrbahntrassen, Apps.