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Mein Ziel: Die Ulmer Innenstadt

Welche Verkehrsmittel und Serviceangebote beurteilen Sie als gut und welche weniger gut, um die Ulmer Innenstadt zu erreichen?

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Wie beurteilen Sie die Angebote an Parkhäusern, Straßenparkplätzen oder Stellplätzen für (Lasten)Fahrräder in der Innenstadt ? Was schlagen Sie vor, um die Situation zu verbessern?

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Welche Mobilitätsangebote in Ulm sollten vorrangig verbessert werden? Welche Maßnahmen schlagen Sie vor, um bequemer und sicherer in die Innenstadt zu kommen?

Bitte versuchen Sie möglichst konkret zu sein.! Also nicht allgemein den „Ausbau der Radwege“ oder „mehr ÖPNV“ fordern, sondern aus Ihrer persönlichen Sicht besonders dringliche Vorhaben benennen: z.B. Radweg an der Donau, Taktzeiten des ÖPNV in der Hauptverkehrszeit oder am Abend. Sie können gerne auch Maßnahmen benennen, die für Sie vorrangig sind, um z.B. vom eigenen Auto in den ÖPNV umzusteigen.

Kommentare

Radfahrer und Fußgänger als Argument für eine Verbreiterung der Adenauer Brücke herzunehmen...
schämt euch, ihr Verkehrsplaner! Welcher Fußgänger bzw. Radfahrer möchte ein Stück alten Stadtpark gegen eine stinkende und lärmende Autobahn eintauschen??! Mit den Mitteln, die für eine Verbreiterung (teure Stau-Stellfläche) ausgegeben werden sollen, liese sich tatsächlich enorm viel für Radfahrer und Fußgänger tun. Beispiele: Erweiterung des Posttunnels unter dem Ulmer Hauptbahnhof zur Schillerstraße hin; Radsteg von der Schillerstraße über die Donau nach Neu-Ulm; radtauglicher Ersatz der Zickzackbrücke... Das würde sogar den Autoverkehr entlasten, wenn sich mehr Leute auf's Radl schwingen und sichere Wege abseits von Autobahnen finden.
Freundliche Grüße
Axel Bossert, Neu-Ulm

Den Ausführungen von Herrn Bossert stimme ich voll zu.

Die Hauptzubringer für die Ulmer Innenstadt per PKW sind von Richtung Westen, wo im übrigen auch viele Menschen wohnen (Weststadt, Söflingen, Dichterviertel, Eselsberg, Hochsträßgemeinden, Wiblingen, Blaustein). Möchte man aber mit dem Rad oder zu Fuß von Westen in die Innenstadt gelangen, wird es kompliziert, eng und unattraktiv über stark befahrene Brücken oder durch wenig einladende Unter-/Überführungen. Ein Vorschlag wäre eine unterirdische Verbindung zwischen Schillerstraße und Sedelhöfen/Hbf oder eine unkompliziertere Anbindung her vom Eselsberg, wo ein Wirrwarr an Übergängen, Wegweisungen etc. im Bereich Kienlesberg/Lehrertalweg herrscht.

Dem kann ich nur Zustimmen. Der Radweg von Blaustein ist zwar relativ angenehm, aber die viel zu enge Unterführung hinter dem Blautalcenter sollte noch sicherer werden und die Situation mit der Bettelampel an der Magirusstrasse ist bes. im Sommer auch schlecht.
Außerdem sind die ÖPNV-Tickets im Vergleich zum Parken einfach viel zu teuer. Für eine Familie kostet eine Hin-und Rückfahrt nach Ulm mind. 15€. Der Busbahnhof West ist zudem total von der Innenstadt abgeschnitten.

Das größte Hindernis ist für mich die Einfahrt mit dem Rad zur Fahrradstraße in der Zeitblomstraße. Z.B. von der Ludwig-Erhard-Brücke kommend. Soll man am Fußweg bis zur Kreuzung und über 3 Fußgängeramplen fahren, auf die stark befahrene Fahrbahn wechseln, um links abzubiegen oder einschwenken auf die westliche Zeitblomstraße und da auf Grün warten? Alles sehr beschwerlich und z.T. gefährlich, wenn man schnell in die Stadt radeln möchte.
Davon abgesehen: Schön, dass es die Fahrradstraße gibt, auch die meisten Autofahrer verhalten sich inzwischen rücksichtsvoll.

Von oben nach unten und von außen nach innen gedacht:
Ein Großteil der Verkehrsmisere in Ulm ist im Umland begründet. Deshalb muss die seit bald 30 Jahren diskutierte Regio-S-Bahn, früher City-Bahn, schnellstens realisiert werden. Und zwar so, dass das Ulmer Land wirklich komplett angeschlossen wird. Endpunkte Burgau, Dillingen, Aalen, Göppingen, Riedlingen, Biberach und Memmingen! Kleiner ist zu klein gedacht und bringt nicht die Lösung, einfach Autonummern in der Stadt anschauen! Neue Haltepunkte müssen her und alte reaktiviert werden, z.B. Jungingen. Und wenn der Preis stimmt, ist ein großer Brocken Verkehrsproblem weggeräumt.
Das Straßenbahnnetz sollte erweitert werden, z.B. nach Neu-Ulm, Wiblingen, Blaustein. Nur Mut, der Erfolg der Linie 2 gibt zu Hoffnungen Anlass. Aber warum kostet eine Fahrt von Söflingen nach Böfingen genauso 2,4o € wie eine Fahrt vom Eselsberg zum Bahnhof. Sinnvoll wäre ein Kurzstreckentarif von 1,20 € zur Innenstadt. Natürlich wäre eine Taktverdichtung zu den Stoßzeiten vor allem jetzt in Coronazeiten sinnvoll. Um dies zu verstehen genügt es einmal Mo - Fr um 13 Uhr am Justizgebäude in die Straßenbahn einsteigen zu wollen. Der Halbstundentakt nach Theater- oder Kinoende ist vor allem im Winter untragbar.
Eine Seilbahn nur für die Landesgartenschau ist zu kurz gedacht. Eine Seilbahn kann auch eine starke Rolle im ÖPNV spielen, wie Beispiele in Lateinamerika aber auch schon in Europa zeigen.

Sehe ich auch so. Die Anbindung an die umliegenden Ortschaften / Ortsteile (sowohl in BaWü als auch Bayern) sollte ausgebaut und die Taktung erhöht werden. Dabei sollte auch überlegt werden, ob immer alle Buslinien über den Ulmer Hauptbahnhof fahren müssen. Das neue Verkehrskonzept muss unbedingt zusammen mit der Stadt Neu-Ulm entstehen! Bei vielen Anbindungen aus Neu-Ulmer Ortschaften ist immer der Ulmer Hauptbahnhof Umsteigepunkt, bspw. um ins Donautal zu gelangen. Nur ist natürlich fraglich, warum man erst bis in die Ulmer Innenstadt fahren muss, um dann wieder aus der Stadt rauszufahren. Das führt dann zu extrem langen Fahrtzeiten (zum Teil 1 bis 1,5 Std), die niemand in Kauf nehmen möchte, wenn man mit dem Auto in 20 min da sein kann. Auch der Neu-Ulmer ZUP könnte stärker als Umsteigepunkt genutzt werden.

Auch sollten endlich alle Buslinien des DING Verbands verpflichtet werden, in die Anzeigentafel / App aufgenommen zu werden, um zu wissen, ob Busse Verspätung haben oder nicht. Tolles Angebot, aber leider sind fast nur die Innenstadt Busse im System hinterlegt.

In der ganzen Mobilitätsdiskussion kommen weiterhin die Fußgänger unter die Räder. Nicht nur dass ihre Gehwege in weiten Teilen der Stadt zu schmal sind, sie werden auch weiterhin rechtswidrig als Parkplätze missbraucht. Fußgänger sind nicht sportliche Jogger, es sind langsame und deshalb umwegempfindliche Verkehrsteilnehmer, Kinder auf dem Fahrrad oder im Kinderwagen, Senioren mit und ohne Gehhilfe und Behinderte im Rollstuhl oder mit Blindenstock. Und sie sind viele, da auch ÖPNV-Nutzer oder Autofahrer nach dem Aussteigen Fußgänger sind. Deshalb brauchen sie dringend breite, direkte, angenehm zu gehende, mit Ruhebänken und Grün (Bäume!) versehene, ebene Fuß- oder Gehwege ohne Stolperfallen. Hier gibt es in der ganzen Stadt viel zu tun!
Fußgänger brauchen sichere Zebrastreifen wo immer möglich und sinnvoll. Druckknopfampeln an Hauptgehwegen oder solche mit langer Wartezeit sind sinnlos. Genauso müssen Fußgänger-Grünphasen so lang sein, dass auch sehr langsame Senioren ohne Stress queren können. Ätzend ist es inmitten von Abgaswolken und Lärm warten zu müssen, bis die zweite Ampel grün wird. Negativbeispiele: Magirusstraße, Westplatz, Ehinger Tor ...
Im Radverkehrsplan der Stadt sind viele wichtige Fußwegverbindungen als Radwege eingezeichnet. Für Fußgänger ist dies der Horror. Sie kommen wieder mal unter die Räder, jetzt der Kampfradler und E-Biker. Parallel zur Radverkehrsplanung muss der Fußverkehr geplant und abgestimmt werden unter besonderer Rücksichtnahme auf die schwächsten Verkehrsteilnehmer, die Fußgänger. Zur Innenstadt führende Fußwege, z.B. der Blauweg, der Galgenbergweg, Wege von der Albecker Steige, vom Eselsberg, von der Weststadt, von Böfingen müssen unter Fußgängeraspekten optimiert werden. Gemeinsame Geh- und Radwege, eine deutsche "Besonderheit", sollten nur in Ausnahmefällen und bei ausreichender Breite ausgewiesen werden.
E-Scooter sind keine Ergänzung zum ÖPNV, sie sind in erster Linie Wochenend-Spaßfahrzeuge junger Menschen. Es sind Kraftfahrzeuge, die weder zum Abstellen noch zum Fahren auf Gehwege oder in Fußgängerzonen gehören. Einsammeln und kostenpflichtig abholen lassen, dann hört dieser höchst lästige und inzwischen für Fußgänger gefährliche Freizeitspuk auf!

Als Senior würde ich gerne auch sicher mit dem Fahrrad (zukünftig e-bike) von Jungingen nach Ulm-Innenstadt fahren können, und sicher wieder zurück. Aber mir graut vor dem Chaos, sobald ich den Radweg an der Stuttgarter Straße verlassen muss.

Die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist für kurze Strecken vergleichsweise teuer, da es nur einen Tarif für die Innenstadt gibt, nicht mal ein günstigerer Tarif für Kurzstrecke ist vorhanden. Wünschenswert wäre ein neues System, wie es auch in anderen Städten (z.B. Heidelberg) schon funktioniert. Man bezahlt individuell nur die Strecke, die man auch mit dem ÖPNV zurücklegt.

ich fahre seit Corona viel mehr Fahrrad, von Einsingen zur Arbeit nach Ulm. Der Donauradweg ist zu schmal, nachts nicht beleuchtet, er wird aber von Fahrradfahrern zur Arbeit und im Sommer auf dem Donauradweg benutzt, weiter von Joggern und Spaziergängern.
Er müsste breiter sein und beleuchtet. Das Unfallrisiko, vor allem nachts ist hoch.
Die Alternative: von Einsingen kommend hinter Grimmelfingen darf man als radfahrer eigentlich nicht rechts an der Jugendherberge vorbei (nur für Fußgänger). Folglich müsste man die ganze Lindenhöhe / Kuhberg hoch, um Anschluss an den Radweg zu bekommen. Das schon eine Herausforderung. Meine Bitte: die Strecke rechts von der Juhe für Fahhradfahrer frei zu machen und baulich verbessern.

1. Der Radweg entlang der Herrlingerstraße und Einsteinstraße lädt nicht zum Radfahren ein. Zu hohe Randsteine an den Einmündungen und zahlreiche Schlaglöcher führen dazu, dass Radfahrer häufig auf der Straße fahren.

2. Der Donauradweg zwischen Zickzackbrücke und Industriegebiet Donautal ist viel zu schmal und holprig.

Es ist oft zeitlich geschickter, mit dem Auto zum Termin in die Stadt zu fahren, weil die Busse nicht so optimal getacktet sind. Dabei wäre es viel angenehmer den Bus nehmen zu können. Zudem wäre dies besser für Umwelt und das Stadtgeschehen.
Ich kann absolut nicht verstehen, dass bei der Linie 11 im neuen Fahrplan einige Busse wegfallen! Zudem sind die Busse mit den Schülern doch jetzt schon mega überfüllt....
Das Ziel ist doch eigentlich, weniger Autos in der Stadt zu haben..... Dann sollten die öffentlichen Verkehrsmittel eher verbessert anstatt verringer werden!

Mit weniger Busverbindungen sind mehr Autos in der Stadt und unserem Handel bringt das alles auch nichts!

Der ÖPNV der Linie 11 wird im Jahr 2021 deutlich reduziert:
Mo-Fr um 8 Fahrten täglich (im Vergleich zu 2020)
Sa um 18 Fahrten!
Diese massive Fahrplanänderung ist ein völlig falsches Zeichen.
Alle reden über Mobilität und mögliche Alternativen zum Auto und Ulm streicht jetzt den ÖPNV zusammen.

Bevor Maßnahmen umgesetzt werden, um die Stadt für den Pkw-Verkehr unattraktiv zu machen, sollten die ÖPNV-Angebote maßgeblich verbessert werden - sowohl im Stadtgebiet (die Ortschaften sind nicht gleich gut angebunden) als auch aus dem Umland.
Verbesserungen des Radwegenetzes bringen den Menschen, die in Ulm wohnen, etwas, aber nicht den vielen, die um Ulm herum wohnen - Stichworte: Winter, Entfernung...
In meinem Stadtteil fahre ich selbstverständlich auch im Winter mit dem Fahrrad, aber eben nicht die lange Strecke nach Ulm!!

Für viele ist schon der Weg zur Haltestelle ein Grund, mit dem Auto zu fahren. Wenn die Haltestelle gefühlt zu weit weg ist von der Wohnung, ist es bei Wind und Wetter, Regen und Glätte komfortabler, das Auto zu nehmen. Viele, vor allem Frauen und Ältere, scheuen den Heimweg in der Dunkelheit.

Gerade jetzt bei Corona fällt es wieder auf: Zu Stoßzeiten versuchen drei Schulklassen auf einmal in einen Bus zu steigen. Und da ist der Abstand natürlich unmöglich einzuhalten. Vor allem bei den nicht-städtischen Linien ist das oft der Fall. Dort mitzufahren ist dann nicht nur wegen der aktuellen Infektionsgefahr unangenehm.

Auch die Pünktlichkeit von Bussen, die von weiter weg kommen, lässt oft zu wünschen übrig sowie die Anzeige von Verspätungen in der Ding-App.
Es ist mir und meiner Familie im Fall der Linie 850 oder 870 von Neu-Ulm nach Ulm schon mehrmals folgendes passiert: Wir schauen in die App, der Bus wird pünktlich angezeigt und wir gehen drei Minuten vor Abfahrt an die Haltestelle. Der Bus kommt nicht, man schaut noch einmal in die App, dort steht auf einmal 7 min. Verspätung, dann 12 min., irgendwann wird der Bus gar nicht mehr angezeigt - und er kommt auch nicht. Wir haben dann insgesamt fast 20 min. unnötig an der Straße gestanden und entscheiden uns schließlich, zurück nach hause zu gehen und das Auto zu nehmen.

Wem so etwas öfter passiert, der fährt nicht mehr ÖPNV, wenn es nicht unbedingt sein muss, und der wird auch nicht dazu beitragen, den Verkehr in der Stadt zu reduzieren.

Ein Lösungsansatz wären hier städtische Buslinien, entweder anstatt oder zusätzlich zu den privaten Unternehmen.

Sehr geehrte Damen und Herrn,

aus heutiger und temporärer Corona-Sicht kann es monetär vertretbar sein, Taktungen vorübergehend einzuschränken.
Es wird eine Zeit brauchen, bis Corona und der ÖPNV als Übertragungsort kein Thema mehr sind und die Menschen wieder Vertrauen in das Verkehrsmittel haben.
Für Schüler und manch Berufstätige ist es jedoch oft die einzige Möglichkeit ans Ziel zu kommen, auch wenn eine Ansteckung mit Covid-19 auf solch engem Raum derzeit hoch ist.

Wie bereits von weiteren Mitbürgern beschrieben,
ist es heute schon grenzwertig bis zu 90 Minuten länger für den Arbeitsweg aufzuwenden (Angenommen man verpasst morgens und abends den Bus).
Nur ein 20 Minuten Takt für beide Richtungen der Linie 11 und das über 2-5 Jahre (nach Corona) hinweg, sorgt dafür, dass die Menschen das Auto stehen lassen.
Wenn der ÖPNV am Ende des Tages aufgrund der Attraktivität "alternativlos" ist, dann haben wir es geschafft.
Aber nicht durch horrende Parkpreise, sodass es wie eine Art Erpressung wirkt, den ÖPNV zu nutzen.

Zum Thema Radwege in die Innenstadt:
Wer schon einmal am frühen Morgen von Einsingen, mit dem Rad durch das Donautal in die Stadt gefahren ist, der kennt die Gefahren:
Rücksichtloser PKW- aber vor allem LKW-Verkehr,
gepaart mit zugeparkten und buckeligen Radwegen.
Hat man das Donautal hinter sich gelassen wird´s "eng".
Ein trainierter Radfahrer bringt es auf dem Donauradweg auf gute 25km/h Durchschnittgeschwindigkeit.
Die Breite des leicht gekrümmt verlaufenden Radwegs ist derart eng,
dass es schon zum Abenteuer wird, wenn jemand mit Fahrradanhänger entgegen kommt.
Möchte man gar einen langsameren Fußgänger oder Radfahrer überholen, muss man sich ran halten, sonst wird es wieder knapp.
Was auch erklärt warum unstabile Fußgänger oder Familien mit kleinen Kindern diesen Bereich meiden.
Ob es baulich möglich ist, steht auf einem anderen Zettel
ABER gebraucht wird ein Radweg der doppelten Breite mit Trennung von Fußgängern und Radfahrern.

Die beschriebenen Veränderung brauchen Mut und Zeit - packen wir es jetzt an.

Vorne weg möchte ich der SWU ein Lob aussprechen, was den Betrieb der Linie 11 angeht, seit sie diesen übernommen hat. Hier hat sich sehr viel verbessert was Pünktlichkeit und so weiter angeht. Statt jedoch wie geplant zum Fahrplanwechsel die Verbindungen auf der Linie 11 zu reduzieren, schlage ich einen Ausbau des Angebots vor, um die Attraktivität noch mehr zu steigern. In meinen Augen wäre es sehr viel sinnvoller, wenn die Linie 11 die Endhaltestelle der Straßenbahnen in Söflingen und auf dem Kuhberg mit der bisherigen Streckenführung verbinden würde. Durch den Wegfall der zeitraubenden Innenstadtfahrten (Ampeln) zum ZOB und der dadurch gewonnenen Zeit könnte der Takt erhöht werden bei gleich bleibenden Ressourcen an Bussen, Fahrern, usw. Hier von würden zum einen alle Schüler und Berufsschüler des Kuberg-Schulzentrums profitieren, aber auch die Grimmelfinger und die Bewohner des Wohngebiets Lindenhöhe.
Zum Schluss möchte ich noch die Sinnhaftigkeit eines Entscheides zum Fahrplangebot in Frage stellen, der aufgrund von Fahrgastzählungen getroffen werden soll, die während der Corona Zeit erhoben wurde.

Dass es seit geraumer Zeit kostenlos ist, im Neu-Ulmer-Ulmer Stadgebiet an Samstagen zu fahren, das ist schon eine gute Sache, die Busse sind meines Erachtens auch gut besetzt. Ich wohne in Senden und fahre mit meinem Mann bei schlechtem Wetter oft mit dem Bus, sonst mit dem Rad. Was mir allerdings nicht gefällt ist, dass die Fahrt von Senden nach Gerlenhofen, wo die Kostenfreiheit beginnt, ein Betrag von 2,80€pro Person fällig wird, die Tageskarte bis dorthin kostet 5,00€, egal wo man wohnt. Von Ay aus oder der Germanenstraße ist es nur eine Haltestelle und ein solch hoher Betrag wird fällig. Zu zweit 10€. Zwei Tageskarten ganz regulär an anderen Tagen kosten 13€. da ist dann nicht wirklich was gewonnen für uns "Anwohner" Ich kenn einige Leute, die dann von Senden mit dem Auto nach Gerlenhofen fahren und das Auto dort stehen lassen oder gleich die ganze Strecke mit dem Auto fahren, weil eben der Preis so hoch ist. Da wäre eine Nachbesserung angebracht.
Noch eins: Von Ulm aus kann man am Automaten der Bahn keine Einzelfahrkahrte Gerlenhofen-Senden lösen, die man ja an Samstagen braucht. Man muss dafür extra an den Schalter der Bahn gehen.

Warum werden im ganzen Stadtgebiet an den elektronischen Tafeln nur die Abfahrten einiger weniger Busse angezeigt, wo doch an vielen Haltestellen auch andere Busse abfahren? Kann es sein dass es sich nur um Busse des Stadtgebiets Neu-Ulm-Ulm handelt? Hat man denn diejenigen, die aus anderen Orten nach Ulm-Neu-Ulm fahren, vergessen? gibt es dafür einen sachlichen Grund?

Die Radwege in der Wagnerstr sind mit dem Fahrrad eine Katastrophe. Z.B. Am Theodor-Heuss-Platz, stadtauswärts. Dort muss ich jedes mal Absteigen, um ohne meine Felgen zu gefährden, hinter der Ampel wieder auf den Fuß/Radweg zu gelangen. Auch die Einsteinstr (Stadteinwärts) ist vom Radweg her eine einzige Holperstrecke. Ich würde mir wünschen, dass die Radwege dort ausgebessert würden und Bordsteinabsenkungen entlang der Fahrradwege mitgedacht würden, nicht nur in der Weststadt.
Außerdem gibt es noch eine sehr fiese Bodenwelle auf der Brücke neben dem Ikea, die auch ausgebessert werden könnte.

Zudem kenne ich aus anderen Städten (zB Freiburg) kleine Fahrradreparaturboxen, an denen Jede/r Luft nachpumpen oder eine Schraube festziehen kann. Das fände ich auch für die Ulmer Innenstadt und an den Fahrrad-Hauptverkehrsrouten gut.

Und noch eine Frage, wo darf ich mit dem Fahrrad entlangfahren, wenn ich Samstag vom Markt zum Ehinger Tor möchte? Durch die Fußgängerzone schieben? Mich mit dem Fahrrad auf die Neue Str. wagen, auf der es stadtauswärts keinen Fahrradschutzstreifen gibt? Auch hier wünsche ich mir ein fahrradfreundlicheres Verkehrskonzept

Der Radweg Sedanstr. - Magirusstr. vorbei an ASB ,Pflegeheimen, Norma Markt ist sehr gefährlich und bedarf einer Änderung!
Viele Menschen auch viele alte Menschen die oft schlecht hören, parkende ASB-Autos und Ausfahren. Parkplatz Norma.
Dann noch der schmale Bereich an der Baustelle Gummiwels.
Weiterhin vermisse ich mehr gut sichtbare Radparkplätze in der ganzen Innenstadt.

Ich fahre schon immer mit dem Rad und hätte ein paar konkrete Verbesserungsvorschläge:
- Ampelschaltung am Ehinger Tor ist immer noch zu sehr auf Autoverkehr ausgerichtet. Es gibt keine grüne Welle im Bereich Finanzamt bzw. die Schaltung rüber zur Beyerstr. ist so kurz, dass man es kaum schafft
- die Fahrradstraßen sind schön und gut, aber sie sind auf Stecken, auf denen es schon vorher gut mit dem Fahrrad war, außerdem fahren die Autos nicht langsamer (z.B. Wörthstr.)
- Es gibt bei den Sedelhöfen keinen einzigen Radparkplatz, kommt das noch nach dem Umbau des Bahnhofplatzes?

Dass der ÖPNV in Zukunft wichtig ist und noch weiter ausgebaut werden sollte, ist klar.
Die Erweiterung der Straßenbahn auf die Linie 2 ist zum Beispiel eine tolle Sache. Allerdings kann ich auch sehr gut nachvollziehen, wenn in naher Zukunft keine weiteren Straßenbahnlinien geplant werden, denn der Aufwand ist ja beträchtlich und die vielen Baustellen für Anwohner und Verkehrsteilnehmer sehr unangenehm.
Wie wäre es denn stattdessen mit Elektrobussen? Für kurze Strecken wären diese ideal und könnten zusätzlich zu den Diesel-Bussen eingesetzt werden.
Auch über das Ersetzen der Diesel-Busse durch Erdgas oder Flüssiggas-Busse könnte man nachdenken.

Radweg zwischen Stadtmitte Ulm und Donautal ist brutal baufällig und schlecht ausgeleuchtet. Es sollte ein neuer Belag angebracht werden und die Beleuchtung erneuert werden. So kann auch ein Beitrag dazu geschaffen werden, den Verkehr im Donautal zu entlasten.

Kann bitte das Wabensystem überdacht werden? Eine Fahrt mit der Linie73 von Senden nach Ulm gilt nicht für eine eventuelle Rückfahrt von Ulm nach Oberkirchberg(Linie 70 oder 74) , von wo man leicht nach Senden/AY kommt. .Ich arbeite in Wiblingen ,fahre oft vor der Arbeit in die Innenstadt Ulm/Neu-Ulm .Von Senden aus ist das aber besser weil schneller und es auch bessere Taktungen nach Ulm gibt. mit der Linie 73 .Von der Innenstadt aus kann ich das Ticket nach Wiblingen weiterbenutzen, dann allerdings , von Wiblingen nach Oberkirchberg muss ich neu lösen. Ansonsten müsste ich wieder die gesamte Strecke über Ulm zurückfahren , um mir diese Kosten zu sparen. Ein Tagesticket würde somit eine wesentliche längere Fahrzeit bedeuten..

der Radweg von Einsingen durchs Industriegebiet Donautal ist viel zu schmal, durchwachsende Äste erschweren die Fahrt, sodass viele Radfahrer auf die Straße ausweichen, was dann aber den LKWfahrern nicht gefällt und zudem ein Risiko für Radfahrer ist. im weiteren Verlauf ab weissem Turm ist bei Veranstaltungen für Radfahrer kein Durchkommen und auch keine Umleitung ausgewiesen (Donauradwanderweg) , ab Metzgerturm wurde zwar der weg schon breiter, aber an Sonntagen ist der Weg trotzdem zu schmal und die Fußgänger kommen den Radlern in die Räder.
Auch die Busverbindungen müssten von außen nach innen und umgekehrt nicht nur öfter, sondern auch linienführungsmäßig eindeutiger sein. Es gibt Linien, die verschiedene Streckenführungen haben, was für Wenigfahrer Irreführend ist. an verschiedenen Straßen, wie z.B. vom Donautal nach Ulm sollte die rechte Fahrspur in der Hauptverkehrszeit ausschließlich für den ÖPNV frei sein . Somit kommen Busfahrende nicht nur schneller voran, sondern bekommen auch Anschlussfahrten besser und mehr Leute würden auf den Bus umsteigen vom Auto, weil der ja viel schneller ist(das Auto steht dann nämlich im Stau. Vorallem am Wochenende wären mehr Fahrangebote sinnvoll, z.B. in Verbindung mit einem "Spatzenticket", eine extem günstige Tageskarte , um zu einem Ort zu fahren und an einem anderen Ort wieder einzusteigen., aber dafür fahren viel zu wenig Überlandbusse, die Fahrpreise sind zu unübersichtlich , es gibt keine Fahrkartenautomaten am Bushof unddie Fahrpreisermittlung ist für Wenigfahrer und ältere Menschen so unübersichtlich, dass sie lieber mir dem Auto fahren.. Auch gibt es fast keine Qwerverbindungen, man fährt erst in die Stadt und dann wieder raus, das kostet soviel Zeit, dass viele lieber gleich mit dem Auto fahren.

Die Zukunft muss den Menschen gehören. Daher müssen ÖPNV und v.a. die Fahrradinfrastruktur deutlich ausgebaut werden. V.a. Füßgänger profitieren von einem preiswerten und unkomplizierten, schnelle ÖPNV. Ein wichtiger Schritt, um das Auto aus der Stadt zu bekommen.
Mein Wahlverkehrsmittel Nr. 1 ist das Fahrrad. Aus meiner Sicht ist das auch das Zukunftsverkehrsmittel schlechthin (Vorbild: Kopenhagen, Utrecht, usw. - haben übrigens auch eine sehr hohe Lebensqualität/Zufriedenheit). Ein unabdingbares Verkehrsmittel auch in Bezug auf die Klimaziele. Dafür gibt es in Ulm noch einige Verbesserungsmöglichkeiten:
- Münchner Straße mit Gänstorbrücke ohne Fahrradoption
- Kreisverkehr Europastraße/Reuttierstraße: Fahrradweg innerhalb von ca. 80m bis zu 6 "Vorfahrt-achten" über viel befahrene Straßen. Nichht sehr Fahrradfreundlich gedacht. Mit langem Lastenrad oder Fahrradanhänger auch ungenügend Größe und ungenügend große Radien der Fahrradwege um den Kreißverkehr.
- Fahrradstraßen sind an sich eine Top Lösung und funktionieren auch gut. Sie werden leider oft von als Parkmöglichkeit für Autos gesehen
- Fahrradschutzstreifen (z.B. Mähringerweg, Römerstraße): Müssen als Minimallösung für Fahrräder gesehen werden; sie werden oft an Kurven, Kreuzungen, usw. von KFZs gefährlich geschnitten; bei Schneefall sind diese meist nicht befahrbar
- Fahrradabstellmöglichkeiten fehlen/sind zu wenig (z.B. vor und hinter HBF, an Seedelhöfen (auf Parkhaushöhe um vom Edeka ebenerdig mit Einkaufswagen Fahrrad zu beladen), Marktplatz,...), Generell gibt es keine Abschließmöglichkeiten/Parkplätze für Lastenfahrräder, bei Möglichkeit mit Überdachung (v.a. am HBF da dort da Fahrrad evtl. auch etw. länger steht)
- Friedrich-Ebertstraße/Bahnhofsplatz gibt es keine sichere Fahrradmöglichkeit
- Zick-Zack-Brücke ist nicht sehr fahrradfreundlich (ist verm. bekannt)
- Ampelschaltungen weiter für Fahrradverkehr anpassen. Ist teilweise schon echt ganz gut.

Ich (74 Jahre alt) wohne am Rand der Innenstadt, in der Griesbadgasse.
Das hier im Viertel verwendete Kopfsteinpflaster in allen Bereichen ist für ältere Menschen sehr unangenehm beim Laufen. Besonders schwierig wird es, wenn man mit dem Rollator unterwegs ist. Wenigstens für die als "Gehweg" gedachten Bereiche würde ich mir eine andere Lösung wünschen.
Vermutlich wegen des Kopfsteinpflasters wird hier im Winter viel mit Salz gestreut, die Sicherheit für Ältere macht das wohl notwendig. Ist hier eine andere Lösung für die Gehwege also nicht doppelt notwendig?

Mir fällt auf, dass auf manchen Gehwege in der Stadt schlecht zu laufen ist.
Ein Beispiel:. am Beginn der Steingasse/Ecke Bockgasse ist ein vielfach und schlecht geflickter Bereich. Auf solchen Gehwegen zu laufen, ständig mit den Augen am Boden, um nicht zu stolpern, macht das Gehen sehr unsicher. Gleichzeitig muss ich ja auf entgegenkommende Fußgänger achten, und darauf, ob mir eventuell ein Radfahrer oder E-Roller Fahrer entgegen kommt.
Zu Radfahrern und E-Roller Fahrern auf Gehwegen will ich nichts mehr sagen, das Problem ist bekannt. Das Gleiche gilt für die parkenden Autos auf Gehwegen.
Schön wäre es, wenn man Modelle entwickeln würde, wie man in den Spielstraßenbereichen Autofahrer (sowie Radfahrer und Motorradfahrer) dazu bringt, die vorgegebenen Geschwindigkeitsbeschränkungen auch einzuhalten. Ein Großteil der durch die Griesbadgasse fahrenden Verkehrsteilnehmer beachtet diese nicht.

Als häufige Radfahrerin in der Innenstadt wünsche ich mir nicht unbedingt, die Münchener Straße mit den Autos im Stau und Gestank zu teilen.
Ich nutze die Fahrradstraße Heimstraße und biege am Ostende ab in die Griesbadgasse, ich fahre durchs Zundeltor. In der Griesbadgasse könnte man das Kopfsteinpflaster mit einem Fahrradbelagsstreifen aufwerten, mit ruhigem Belag, bis zur Gideon Bacher Straße. Die Kreuzung Gideon Bacher Straße mit der Neuen Straße den vorhandenen Übergang ertüchtigen (jetzt schon mit Mittelinsel) für Fahrradfahrer, dann an Gänslände vorbei auf die Gänstorbrücke führen.

Das ÖPNV-Netz Ulms ist generell schon gut ausgebaut. Zu stoßzeiten muss die Taktung des ÖPNV erhöht werden, so müssen beispielsweise beide Straßenbahnlinien morgen und zum Feierabend bzw. Schulschluss im 5 Minuten Takt fahren. Außerdem sollte die 10-Minuten Taktung bis mindestens 22:00 (gerade im Sommerund an Fr/Sa/So!) verlängert werden.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Reduzierung von Autos in der Innenstadt, um den Radfahrern und Fußgängern einen sicheren und erfreulichen Weg in die Innenstadt zu ermöglichen. So sollten über den Bismarkring/Ehinger Tor die Fahrradwegen noch sicherer gestaltet werden und vor den Autos vorrang erhalten! Außerdem statt dem Ausbau der Adenauerbrücke eine neue Brücke, die die Ehinger Anlagen mit der Donau verbinden.

Diese Radverbindung muss überhaupt erst mal geplant werden!
Von der Brücke aus Neu-Ulm kommend gibt es keine auch nur halbwegs sichere Radfahrverbindung über die dort 5-spurige
Neue Straße. Es ist sogar die Sicht auf meist heranbrausende Autos versperrt bzw. erst dann gegeben, wenn der Radfahrer vorher in Bordsteinnähe auf der falschen (linken) Fahrbahnseite sich dem Fußgängerüberweg ganz genähert hat! Und dann muss er erst mal auf den Fußweg fahren, wo er an einer sehr engen Hausecke den Fußgänger nicht sehen kann bis er 1 m vor ihm steht!!! Dann muss er die Gideon-Bacher-Str. im Bereich der großen Kreuzung auch noch queren und erst dann geht es normal weiter Richtung Bockgasse.. Gefährlicher geht`s nicht mehr !!
Aber auch hier ist die Straße noch gefährlich mit den hier parkenden Autos halb auf dem Gehweg, wo auf Radfahrer wenig Rücksicht genommen wird.

Provokant gefragt: ist die Wörthstraße tatsächlich eine Fahrradstraße?
Sonntagmorgen klappt das wunderbar. Da sind die Autofahrer noch im Bett und Lidl ist geschlossen. Unter der Woche kann man hier schon mal um sein Leben fürchten. Bei allem Verständnis für die Autofahrer- ich bin die Strecke auch schon mit PKW gefahren- es funktioniert häufig gar nicht! Das liegt u.a. Auch an der Parksituation. Hier wären weniger Parkplätze für die Radfahrer vermutlich mehr.

Es fehlt eine Busspur rund um die Adenauerbrücke und Donaubad.
Daher unbedingt eine solche auf der neuen Adenauerbrücke vorsehen und schon vorher auf den Zufahten zwischen Ehinger Tor und Donaubad einrichten.
Derzeit stecken die Busse ewig im Stau fest.
Linien 4. 7, 23, 24, 70

Als Radberufspendeler freut es mich, dass immer mehr Radfahrer unterwegs sind. Die vorhandene Radinfrastruktur muss hierfür verbessert werden. Folgende Aspekte sind aus meiner Sicht am wichtigsten:
a) viele Radwege sind viel zu schmal. Sie müssen so breit sein, dass schnellere Radfahrer langsamere sicher überholen können. Beispiel Radweg an der B10 Brücke über die Gleise. Hier kann man (sinnvollerweise!) in beide Richtungen fahren, hat dafür aber nur ca. 50 cm Platz. Man muss daher ständig auf den Bürgersteig ausweichen.
b) bei den Ampelschaltungen wurden Radfahrer bisher ausgeblendet. Sie sind rein auf Autofahrer optimiert.
c) es gibt noch viele weitere Stellen, die auf kleine aber in Summe dann doch spürbare Weise, die Attraktivität des Radfahrens Einschränkung. Um diese umfassend und über diesen Onlie Dialog dauerhaft zu erheben, schlage ich vor ein Online-Karte (Google Maps oder ähnlich) einzurichten, auf der Radfahrer und Fußgänger problematische Stellen markieren und kommentieren können. So entsteht mit der Zeit ein umfassendes Gesamtbild und man kann diese Probleme schrittweise beseitigen.
Viele Grüße
Jannis Lambertz

Normalerweise fahre ich von Einsingen aus mit dem Fahrrad nach Ulm - sowohl zur Arbeit als auch in die City. Dabei fahre ich über den Kuhberg. Der Radweg durch das Donautal ist in einem schlechten Zustand, gefährlich durch die vielen LKWs und mir persönlich morgens und abends zu verlassen und zu gruselig.

Bei zu schlechtem Wetter greife ich auf das Auto zurück. Ich würde das gerne mit dem ÖPNV kombinieren und z.B. am Kuhberg parken und mit der Linie 2 in die Stadt fahren. Haben sie jedoch schon mal unter der Woche versucht auf dem P+R Parkplatz am Schulzentrum einen Parkplatz zu bekommen?! Unmöglich. Das gleiche gilt auch z.B. für den P+R Parkplatz auf dem Eselsberg.
Ich kenne es aus anderen Städten, dass es auch Parkplätze gibt, die unter der Woche für Pendler nutzbar sind, um das letzte Stück in die Stadt per Bahn/Bus zurücklegen zu können. Der Parkplatz an der Messe ist von Einsingen aus nicht wirklich eine Alternative, da am entgegengesetzten Ende der Stadt gelegen...
So muss ich am Kuhberg oder in der Westadt in den Seitenstraßen parken und nehme den Anwohnern ihre Parkplätze weg, oder fahre halt doch bis in die Stadt und stehe im Stau oder lasse es bleiben und arbeite im Home-Office und kaufe woanders ein.

Der Bus 11 fährt mir persönlich zu selten. Die schnelle Verbindung in die Stadt ist super, die lange Tour über das Hochsträss dauert mir gerade mit kleinen Kindern zu lange.
Querverbindungen in die Nachbarorte fände ich auch toll. Derzeit nutze ich z.B. für die Fahrt nach Grimmelfingen Fahrrad oder Auto. Gleiches gilt, um nach Gögglingen oder Erbach zu kommen.

Ich fahre im Sommer fast täglich von einem Neu-Ulmer Vortort mit dem Fahrrad in die Ulmer Innenstadt. Der Weg bis in die Innenstadt ist einwandfrei, dann wird's aber kompliziert. Sowohl in der Neu-Ulmer als auch in der ULMER Innenstadt. Viele Fußgängerwege sind gekennzeichnet mit "Fahrrad frei". D.h. man darf dort zwar radeln, es ist aber immer gefährlich für Fußgäner und Radfahrer, weil die Wege oft zu schmal und stark frequentiert sind (bspw. Gänstorbrück, Wege Adlerbastei, ...). Dann bleibt einem als Fahrradfahrer nur noch zu überlegen, ob man auf die Straße wechselt, wo man aber auch wiederum unerwünscht ist, oder versucht sich doch durch den Fußgänger/Fahrradfahrer Dschungel zu schlängeln. Besser wäre es, Fahrradwege nicht einfach irgendwo enden zu lassen, weiter auszubauen und bitte nicht Fußgängerwege mit Kennzeichnung "Fahrrad frei" als Ersatz ansehen. Denn das sind sie nicht. Vor allem auch mit der Zunahme an EBikes und damit schnelleren Radfahrern, sollte eine klarere Aufteilung in Rad- und Fußgängerverkehr erfolgen.

Der Autoverkehr in der Innenstadt selbst sollte neu gedacht werden. Wenn man zukünftig weniger Autos in der Innenstadt haben möchte, sollte man neue Konzepte in Betracht ziehen, wie bspw. große Park & Ride Plätze an verschiedenen Stellen am Stadtrand mit einer guten und schnellen ÖPNV Anbindung -> Weg vom Parken direkt in der Innenstadt. Dieses Angebot sollte preiswerter sein und so gut organisiert, dass tatsächlich viele davon Gebrauch machen, weil es stressfreier und günstiger ist, als direkt in der Innenstadt zu parken. Gerade auch für die vielen Berufspendler sollte ein ansprechendes Angebot gemacht werden.

Engere Taktung und gerne eine weitere Straßenbahnlinie Richtung Blaustein, um den Alb-Dobau-KReis mit einzubeziehen. Die Spuren für den Individualverkehr in der Innenstadt verringern und für ÖPNV und RadfahrerInnen reservieren. Und mehr Möglichkeit die Fahrräder sicher abzustellen wäre auch toll