Innenstadtdialog

Warum hat der Gemeinderat den Innenstadtdialog beschlossen? Stadtentwicklung bottom-up. Seit Anfang des Jahres arbeitet eine Projektgruppe an Ideen, wie die Ulmer Innenstadt attraktiver und zukunftsfähiger sein könnte. Handel, Gastronomie, Dienstleistungen, Tourismus, Kultur und Wohnen bleiben auch in Zukunft die wichtigen Nutzungen der Innenstadt. Durch die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft ist aber der Nutzungsmix klar im Wandel. Einkaufen geht immer mehr im Netz, arbeiten geht auch von zu Hause oder überall, wo leistungsfähiges Internet angeboten wird. Öffentliche Räume einschließlich der Donau sind die Orte, wo sich Menschen begegnen, sich erholen und Feste gefeiert werden. Oder eben am Laptop arbeiten. Es liegt auf der Hand, dass das urbane Miteinander nicht ohne Konflikte ist. Deshalb hat sich die Projektgruppe den Öffentlichen Raum als erstes Thema vorgenommen.

Welcher räumliche Bereich ist mit "Innenstadt" gemeint?
Der Innenstadtdialog beschäftigt sich mit dem historischen Zetrum von Ulm, zwischen Bahnhof, Olgastraße, Münchnerstraße und Donau. Hier finden Sie eine Karte des Umgriffgebiets.

Wer ist Mitglied in der Projektgruppe?
In der Projektgruppe Innenstadtdialog sind als Repräsentanten die wichtigen Player der Innenstadt vertreten, Wirtschaft, Kultur, Naturschutz und Anwohner*innen. Die Fraktionen des Gemeinderats nehmen an den Treffen der Projektgruppe teil. Die Organisation der Projektgruppe erfolgt durch die Geschäftsstelle Innenstadtdialog zusammen mit einem externen Büro. Das Organisationsschema des Innenstadtdialogs finden Sie hier.

Wie werden die Ulmer Bürgerinnen und Bürger eingebunden?
Die Bürgerschaft Ulms wird digital über das Internet und analog durch Stadthausveranstaltungen eingebunden. Der erste Abend, am 27. März, sollte mit Positionen von drei Experten (Hier sind die Mitschnitte der Vorträge auf You Tube zu sehen) durchaus provokativ Impulse setzen und Ideen anstoßen. Am 27. Mai 2019 startete die erste Online Beteiligung zum Thema "Öffentlicher Raum".  Am 3. Juli startet die zweite Runde des öffentlichen Innenstadtdialogs im Stadthaus. An diesem Abend werden die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen sein, ihre Wünsche, Ideen und Kritik einzubringen. Weitere Veranstaltungen im Stadthaus sind geplant, die übernächste voraussichtlich im IV. Quartal 2019.
Zudem haben Sie die Möglichkeit auch außerhalb der Online Beteiligung über die Projektadresse innenstadtdialog@ulm.de zur Diskussion und Ideenfindung beizutragen.

Was geschieht mit Ihren Anregungen und Ihrer Kritik?
Für die Stadthausveranstaltung am 03. Juli 2019 werden alle Ideen aus dem online Dialog und alle Handlungsempfehlungen der Projektgruppe zusammengetragen. Die Teilnehmenden der Veranstaltung haben ebenfalls die Möglichkeit sich durch die Teilnahme an einem World Café einzubringen.

Die Zusammenschau aller Ideen und Maßnahmenvorschläge wird voraussichtlich im Frühjahr 2020 im Gemeinderat beraten.

Welche Themen, außer dem Öffentlichen Raum, sind vorgesehen?

Auf der Agenda stehen Digitalisierung, Wirtschaftsstandort Innenstadt (Handel, Gastronomie, Dienstleistung), Wohnen, Kultur und Veranstaltungen, Natur, Grünbereiche und die Donau, Neue Branchen für die Innenstadt, Mobilität und übergreifende Themen..
Auch zu diesen Themen wird Dialog Bürgerblick online und offline im Stadthaus in den nächsten Phasen des Projektes Innenstadtdialog angeboten.

Wie kann ich mich online beteiligen?
Die erste Online-Beteiligung findet vom 27. Mai bis zum 07. Juni 2019 zum Thema "Öffentlicher Raum" statt. Auf einer Karte können Sie markieren, welche Plätze Ihnen gefallen und wo Nachbesserungsbedarf in den Kategorieren Aufenthaltsqualität, Stadtboden, Sondernutzungen/Events, und Parkierung/Logistik besteht. Sie können zudem auch Beiträge anderer Nutzer positiv bewerten, sollten Sie deren Meinung teilen.