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Linie 3: Wiblingen <> Wissenschaftsstadt

Mit Inbetriebnahme der neuen Straßenbahnlinie 2 vsl. im Sommer 2018 übernimmt diese den Abschnitt der bisherigen Linie 3 zwischen der Wissenschaftsstadt und Ehinger Tor.

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Linie 2

Linie 2: Kuhberg Schulzentrum <> Wissensschaftsstadt

Voraussichtlich im Sommer 2018 geht die neue Linie 2 in Betrieb, die auf den bisherigen Buslinien 3 und 4 Änderungen mit sich bringt. Aufgrund der neuen Straßenbahnlinie 2 sind daher zahlreiche Änderungen im gesamten Straßenbahnnetz nötig. Hier finden Sie noch viele weitere Informationen zum Ausbau der Linie 2.

Was halten Sie von der neuen Straßenbahnlinie? An welchen Orten in Ulm könnte es aufgrund der Veränderungen zu Konflikten kommen? Wir sind gespannt auf Ihre Kommentare!

Die Taktzeiten aller Linien finden Sie hier!

Kommentare

Nun sagen Sie ja immer wieder, dass in eine Straßenbahn mehr Fahrgäste passen als in einen Gliederbus. Aber ich gewinne aufgrund Ihrer Darstellung hier den Eindruck, dass Sie im Gegenzug auch massiv den Takt reduzieren wollen (kein 3-Minuten-Takt mehr zu Stoßzeiten zwischen Science Park und Innenstadt). Zudem wollen Sie die Fahrgäste der Linie 6 an der Haltestelle Eselsberg Hasenkopf zur Uni in die Straßenbahn umsteigen lassen. Ist das solide durchgerechnet, oder platzt die Straßenbahn dadurch nicht doch zu Stoßzeiten aus allen Nähten?

Dadurch dass die Linie wegen der neuen Brücke nicht mehr die Haltestelle Kienlesberg anfahren kann sollten die Anschlüsse von der Linie 2 stadteinwärts zur Linie 7 Richtung Michelsberg/Jungingen zeitlich besonders gut geplant werden, denn früher am Theater war es immer Standard, dass einem der Anschluss vor der Nase wegfuhr, zumal die Neutorstraße schwer zu überqueren ist (die Fußgängerampelschaltung ist eine Katastrophe). Deshalb stiegen sehr viele Fahrgäste von der Uni oder vom Eselsberg kommend an der Haltestelle Kienlesberg aus und gingen zu Fuß Richtung Kliniken Michelsberg und Hochschule Prittwitzstraße weiter. Diese Option fällt hier nun eher weg und könnte zudem zusätzliche Fahrgäste auf die Linie 7 ab Theater verlagern, mit denen Sie gerade noch gar nicht kalkulieren.

Die Linie 2 ist deutlich kürzer als Linie 1. Dennoch will man etwas mehr als 10 neue Fahrzeuge beschaffen. Wenn jetzt schon durchgehen alle Straßenbahnen der Linie 1 fahren, ist klar vorstellbar, wie viel weniger auf der Linie 2 im 10 Minuten Takt eingesetzt werden. Zwischen Ehinger Tor und Kuhberg wird die Kapazität sowieso erhöht. Darum wird dort kein 5 Minuten Takt nötig sein. Es bleiben mehr Fahrten für den Norden der Linie übrig.
Zudem müssen sie den Faktor miteinberechnen, dass ein dutzend der für die Linie 3 eingesetzten Busse frei werden. Nur weniger von ihnen werden für andere Linien eingesetzt. Deswegen, auch wenn momentan Linie 2 nur als alle 10 Minuten fahrende Linie gezeigt wird, können zur Verstärkung Busse in den Stoszeiten eingesetzt werden.

Guten Tag,

ein von Daimler gebauter Gelenkbus, wie er hier in Ulm verwendet wird, ist auf etwa 150 Fahrgäste zugelassen. Allerdings kann man von einer praxistauglichen Fahrgastkapazität von 100-125 Personen ausgehen. Die Straßenbahn hier in Ulm fasst realistische 175 Personen.
Weiterhin sind im Fahrplan nach Inbetriebnahme der Linie 2 E-Busse zum Science Park wie sie bisher verwendet werden weiterhin vorgesehen, hauptsächlich um Zulaufspitzen (bspw. Ankunft eines Zugs) abzumindern. Weiterhin ist es der Linie 2 durch die Wendeschleife am Botanischen Garten meines Wissens möglich, einen 5-Minuten-Takt zu fahren. Dies hängt aber natürlich auch vom Fahrzeugaufgebot auf dem anderen Streckenast ab, über den ich nicht weiter informiert bin.

Ein guter Anschluss zur Linie 7 aus Richtung. Wissenschaftsstadt wäre natürlich sehr wünschenswert, vor allem weil dort oft noch viele Kapazitäten frei sind.

Ich sehe genau das selbe Problem. Uns wurde mal gesagt 1 Straßenbahn = 2 Busse. Bedeutet also bei Taktreduzierung (Halbierung) keine Besserung der Kapazität. Das ganze bereitet mir als Mathematikstudent doch etwas Kopfzerbrechen ...

Ja, man kann bei einer Straßenbahn mit 175 Passagieren und bei einem Gelenkbus mit 100 rechnen. Dann wären wir beim bisherigen Bustakt bei 2000/Stunde und beim neuen Straßenbahntakt bei 2100/Stunde.

Also keine Verbesserung, aber das war meines Wissens nach auch nirgends angekündigt. DIe Fahrtzeit verringert sich dabei vom Hbf aber um ca. 5 Minuten im Vgl. zur Fahrtzeit vor dem Baustellennetz.

Wie oben erwähnt werden evtl. mit zusätzlichen Busse Ankunftsspitzen abgefangen. Bisher ist die Lage auch nicht schlimmer als in anderen Städten zur morgendlichen Zeit. Dass den Studenten am Eselsberg mal ein Bus vor der Nase wegfährt, ist dabei nicht zu verhindern. Morgens fährt bereits alles, was Räder hat.

Für die, die um 8 st oder ct an der Uni sein möchten gibt es momentan auch 2 Busse, die erst am EHT starten und grundsätzlich immer leer sind, das ist dann also das Problem des Eselsbergers, wenn er diese nicht nutzt.

Moderationskommentar

Hallo Herr Marschall,

an dieser Stelle möchten wir Sie gerne auf den Dialog unter dem Titel "Wie viele Busse ersetzt eine Straßenbahn" weiter unten verweisen. Dort haben wir bereits Antworten der SWU eingestellt, die sich mit dem von Ihnen aufgegriffenen Thema befassen.

Viele Grüße,
Ulrike Grill (Moderation)

Ist ein 10 Minutentakt auf der Linie 2 wirklich ausreichend? Ich fände es angebracht über Verstärkerfahrten zu Stoßzeiten nachzudenken, eine Straßenbahn mag 2 Busse ersetzen, aber bestimmt nicht 3.

Auf einem Youtube-Video sagte der ehemalige Chef Ingo Wortmann, dass zu Stoßzeiten die Linie 2 im 5-Minutentakt fährt.

5-min-Takt klingt toll, es reicht aber nicht. Bisher fuhren in Spitzenstunden ca. 20 Gelenkbusse von Uni Süd bis HBF. 12 Straßenbahnen haben WENIGER Kapazität.

Wenn man von einer realistischen Fahrgastkapazität ausgeht, dann macht das bei der Straßenbahn 12 x 175 = 2100 und bei Bussen 20 x 125 = 2500. Und die Busse morgens sind nicht durchgehend mit 125 Leuten vollgequetscht, dafür muss nämlich schon jeder gut aufrücken, was häufig nicht gemacht wird.

Dann fahren Busse als Verstärkerfahrt auf der Linie 2 zusätzlich und damit sind alle Fahrgäste mitgenommen.

Es könnte sein, dass die 12 neuen Straßenbahnfahrzeuge dazu nicht ausreichen. Deswegen wäre es sicherlich angebracht, noch zwei oder drei zusätzliche Fahrzeuge als Reserve bereitzuhalten. Das bräuchten ja keine neuen Wagen zu sein. Zumindest ein paar der alten GT-4 (welche auch - wie früher in Stuttgart - doppelspännig zu fahren gegangen wären) hat man wohl zu vorschnell nach Rumänien verkauft. Aber: Immer wieder verkaufen andere meterspurige Straßenbahnbetriebe (z.B. die Freiburger) ältere Fahrzeuge, die zwar noch voll OK, nur nicht mehr zeitgemäß sind. Studenten zur Uni sind aber im Normalfall nicht auf Niederflurfahrzeuge angewiesen. Das wäre sicherlich eine wirtschaftlich günstige Möglichkeit, eine Rollmaterialreserve zu haben.

Guten Tag,

glauben Sie denn, die SWU hat die Anzahl beschaffter Fahrzeuge ausgewürfelt?

Da steckt schon eine Planung dahinter, mit den jetzigen 12 Fahrzeugen hat man eine Reserve im Fall von Wartungen und es ergibt sich die Möglichkeit, zusätzlich zum 10-Minuten-Takt zeitweise Fahrten zwischen EHT und Botanischer Garten im 5-Minuten-Takt zu fahren. Weitere Fahrten verkehren mit Bussen. Es macht keinen Sinn, dafür noch ausrangierte Straßenbahnwagen zu kaufen.

Hallo Nikno,
Sie schreiben: "Weitere Fahrten verkehren mit Bussen". Woher wissen Sie das? Können Sie belegen, dass zusätzliche Busse zwischen Uni Süd und Ehinger Tor geplant sind? Wer hat das gesagt bzw. geschrieben? Ich habe in der Südwest Presse, auf der homepage der SWU oder auf linie2-ulm.de dazu nie etwas gelesen. Arbeiten Sie eigentlich bei der SWU und haben Einblick, wie die Fahrpläne gestaltet werden sollen?

Die Informationen dazu wurden glaube ich nicht veröffentlicht. Im momentanen Planungsstand werden zusätzliche Busse berücksichtigt, dies kann sich natürlich im Verlauf weiterer Fahrplangestaltungen noch ändern.

Wobei ich gerade nicht mehr auf dem ganz aktuellsten Stand bin, vielleicht ist inzwischen nur noch die 5-Minuten-Taktung vorgesehen.

Moderationskommentar

Hallo Gast,

auf Ihre Frage haben wir folgende Antwort der SWU/ME erhalten:

Die Linie 2 fährt während der Hauptverkehrszeiten zeit- und abschnittsweise (und in Abhängigkeit von Schul- bzw. Semesterferien) alle 5 Minuten.

Liebe Grüße,
Moderation FL

Zur Zeit dauert die Fahrt zwischen Universität und Hauptbahnhof ca. eine halbe Stunde. Wie ist das in Zukunft? Ich finde eine schnellere Anbindung wichtig.

Ich habe die genaue Zeit schon wieder vergessen, aber es müsste so mit um die 12 Minuten vom Hbf aus kalkuliert werden.

Moderationskommentar

Lieber Gast,
die Stadt Ulm hat auf Ihre Frage folgendes geantwortet:

Die Fahrt von der Haltestelle Uni-Süd bis zum Hauptbahnhof wird künftig 8 Minuten dauern.

Viele Grüße,
Kira Möller (Moderation)

Wenn ich die Informationen auf Ihrer Seite (https://www.swu.de/privatkunden/swu-nahverkehr/fuhrpark/busse.html) richtig verstehe, passen durchschnittlich (mangels detaillierter Informationen über die 26 verschiedenen Bustypen und nicht über die 63 konkreten Busse) 141,7 bzw. wenn man Solobusse außer acht lässt sogar 145 Personen in einen Bus (Sitzeplätze+Stehplätze). In eine Straßenbahn passen dagegen "nur" 175 Personen (https://www.swu.de/privatkunden/swu-nahverkehr/fuhrpark/strassenbahnen.html). Wenn ich also ganz primitiv rechne, ersetzt eine Straßenbahn gerade mal 1,23 Busse.
Was ist an meiner Rechnung falsch? Passen doch mehr Personen in eine Straßenbahn? Dürfen bei Bussen die Sitzplätze nicht auf die Stehplätze addiert werden? Gibt es keinen 3 Minuten-Takt (weil die Busse immer im Stau stehen bzw. warten bis die Lichtschranke frei ist)? Oder habe ich sonst einen primitiven Rechnenfehler? Falls nicht - welchen Aspekt habe ich vergessen, dass der 3-Minuten-Takt duch einen 10-Minuten-Takt ersetzt werden kann?

Beim bis Ende 2015 gültigen Fahrplan fuhren ab Uni Süd zum HBF zwischen 17 und 18 Uhr 15 Busse der Linie 3 (Fahrzeit 12 min bis HBF) und 6 Busse der Linie 6 (Fahrzeit 16 min, also durchaus eine Alternative zur überfüllten Linie 3). Jetzt soll es von Mähringen keine Direktverbindung mehr in die Stadt geben, von Lehr her wohl nur noch die Busse aus Richtung Dornstadt: d.h. es kommen in die Straßenbahn zusätzlich Fahrgäste aus Mähringen und Lehr. Die Zahl der Studenten und die Zahl der Arbeitsplätze in der Wissenschaftsstadt steigen weiter an. Als die Buslinie von Böfingen durch die Straßenbahn ersetzt wurde, stieg die Zahl der Fahrgäste wegen des höheren Fahrkomforts von Straßenbahnen gegenüber Bussen um 40 %. Ich bitte die Stadt Ulm und / oder die SWU, Zahlen zu nennen, mit wie viel Fahrgästen man während des Semesters zwischen 17 und 18 Uhr auf dem Abschnitt Uni Süd - HBF rechnet und wie viele Straßenbahnen (und Busse?) ohne Umsteigen von Uni Süd zum HBF fahren. Meiner Meinung nach sieht das bisher nach einer totalen Fehlplanung aus.

Die hier eingesetzten Citaro G haben eine nominale Fahrgastkapazität von etwa 150 Personen. Dabei muss man allerdings beachten, dass dieser Wert mehr oder weniger rechnerisch ist, da er aus einem festgelegten Platzbedarf pro Person und dem zulässigen Zuladegewicht errechnet wurde. Die praxistaugliche Kapazität würde ich auf 100-125 beziffern.

Wenn sich über 100 Studenten finden, könnte man das einfach mal ausprobieren.

Bei der Straßenbahn erscheint mir der Wert von 175 sehr praxisnah.

Etwas komisch, dass die Kapazität beim Bus deutlich geringer ausfällt, während sie bei der Straßenbahn passt. Aber gut, ich weiß es nicht besser. Rechnen wir also mal mit 110 Personen pro Bus. Zwischen 08 und 09 Uhr fahren (wenn ich mich nicht verzählt habe) 16 Busse - somit werden 1760 (=16*110) Personen pro Stunde befördert. Die Straßenbahn befördert im gleichen Zeitraum (175 Personen pro Bahn, 6 Fahrten pro Stunde) nur 1050 Personen.
Du (Nikno) schreibst weiter oben, dass E-Busse vorgesehen wären und die Straßenbahn auch im 5-Minuten Takt fahren könnten. Das mag sein (bzw. halte ich für bitter nötig) - aber warum steht dann im verlinkten Taktzeiten-PDF ein 10-Minuten Takt (ohne Sternchen oder weitere Erklärung)? Die ganze Diskussion kann man sich natürlich sparen, wenn die Linie 2 (zu Stoßzeiten) einen dichteren Takt fährt, aber tut sie das auch???
Bleibt also die Frage: Welchen Takt hat die Linie 2 wirklich? Und wie viele Leute passen (zu Stoßzeiten) in den Bus? Beides müsste die SWU/DING/Stadt doch beantworten können, oder?

Ich habe auch 16 Busse zwischen 8 und 9 Uhr gezählt. Aber: man sollte nicht den künftigen Fahrplan mit dem derzeitigen Baustellenfahrplan vergleichen, der zahlreiche Verschlechterungen mit sich bringt. Im Fahrplan 2015 fuhren vom HBF zur Haltestelle Uni Süd zwischen 8 und 9 Uhr 16 Busse der Linie 3, 6 Busse der Linie 6 und 2 Busse der Linie 48. Also vor dem Baustellenfahrplan 24 Busse (fast alles Gelenkbusse), nach Inbetriebnahme der Linie 2 dann wahrscheinlich 12 Straßenbahnen. Das heißt: die Kapazität sinkt (!) deutlich, wenn "nur" alle 5 min eine Straßenbahn zur Uni fährt. Warum man partout bei der Linie 6 relativ lange Pausen an den Endhaltestellen haben will, anstatt sie wie bisher vom Hasenkopf bis Uni Süd fahren zu lassen, verstehe ich nicht. Merkwürdig auch, dass die Linien 5 und 13 im Unibereich teilweise parallel zur 2 fahren. Nur bei der 6 will man das nicht...

Also ich vermute einfach mal, dass die E-Busse nicht zu den entsprechenden Linien in den Taktzeiten dazuzählen. Denn auf dem Streckenast HBF <-> Kuhberg müssen ja auch Zusatzbahnen oder -Busse fahren, da das Fahrgastaufkommen dort morgens noch stärker komprimiert ist als zur Uni.

Moderationskommentar

Lieber Nikno,

von der SWU/ME haben wir folgenden Hinweis dazu erhalten:
Die E-Busse verkehren - sofern erforderlich - zusätzlich zu den angegebenen Takten.

Viele Grüße,
Ulrike Grill (Moderation)

Zu Stoßzeiten morgens fährt die Straßenbahn an Vorlesungstagen alle 5 Minuten.

Moderationskommentar

Hallo Gast,

von der SWU / ME haben wir folgende Antwort erhalten:

Es ist von Anfang an vorgesehen gewesen, dass die Linie 2 während der Hauptverkehrszeiten zeit- und abschnittsweise (und in Abhängigkeit von Schul- bzw. Semesterferien) alle 5 Minuten fährt.

Außerdem nennt die SWU/ME folgende Zahlen für die Kapazität von Bussen und Straßenbahnen:
In einen Gelenkbus passen maximal 100 Fahrgäste, in eine Straßenbahn 175.

Viele Grüße,
Ulrike Grill (Moderation)

Moderationskommentar

Hallo Gast,

Unten stehende Antwort haben wir als Antwort auf Ihre Frage von der SWU/ME erhalten:

Die auf www.swu.de angegebenen Kapazitäten der Busse beziehen sich auf die nach TÜV maximal zulässigen Fahrgastzahlen. Real passen maximal 100 Fahrgäste in einen Gelenk- und maximal 75 Fahrgäste in einen Solobus.

Liebe Grüße,
Moderation FL

Der Moderationskommentar ist ziemlich dünn. Wie viele Fahrgäste passen denn laut SWU / ME "real" in eine Straßenbahn? Warum liefern SWU / ME diese Vergleichszahl nicht?

Moderationskommentar

Lieber Gast,

zu den oben gestellten Fragen, können Sie ab sofort weitere Moderationskommentare finden. Konkret zu der Frage, wie viele Fahrgäste in eine Straßenbahn passen, liefert uns die SWU/ME die Antwort, dass 175 Fahrgäste in eine Straßenbahn passen.
Beachten Sie bitte, dass wir uns darum bemühen, Ihre Fragen möglichst zeitnah an die Stadt Ulm und SWU/ME weiterzuleiten und Ihnen deren Antworten rückzumelden. Aufgrund der hohen Beteiligung an diesem Dialog kann es daher zu leichten Verzögerungen kommen.
Wir bitten Sie, dies zu entschuldigen.

Viele Grüße,
Ulrike Grill (Moderation)

Wird es Zubringer Busse Grimmefingen nach Kuhberg Schulzentrum über die Lindenhöhe geben? Wenn ja, Taktzeiten ? Lohnt sich das warum hat man die Strassenbahnlinie nicht gleich bis nach Grimmelfingen weitergeführt?

Die Linie Linie 13 wird über den Kuhberg nach Grimmelfingen fahren, tagsüber im 20min-Takt, zudem alle 30min die Linie 14.

Moderationskommentar

Hallo Olgun Altug,
auf Ihre Frage haben wir folgende Antwort der Stadt Ulm erhalten:

Grimmelfingen wird über die Linien 13 und 14 an die Linie 2 angebunden. Eine Verlängerung der Straßenbahnlinie nach Grimmelfingen wurde aufgrund der geringen Einwohnerdichte und der vergelichsweise hohen Kosten nicht erwogen.

Viele Grüße, Kira Möller (Moderation)

Super Vorschlag!
Es wäre vielleicht auch möglich diese Verbindung mit der 14 zu verknüpfen.
Außerdem könnte die Linie bis nach der Wissenschaftsstadt weiterfahren.

Ist vielleicht dran gedacht worden, dass eventuell mit der Einführung der neuen Linie 2 auch eine Straßenbahnverbindung in Stoßzeiten z. Bsp. von Böfingen (E-Linie oder Linie 3?) direkt zur Uni und zum Kuhberg gemacht werden könnte, um hier auch die Straßenbahntakt im Zubringerdienst Uni / Schulzentrum Kuhberg zu verstärken? Das würde die Taktzeiten auf den Hauptstrecken Bahnhof zum Kuhberg und Theater zur Uni deutlich verkürzen und könnte auch von Böfingen aus die Personenbeförderung vereinfachen und es müssten nicht zusätzlich E-Busse eingesetzt werden, die auch völlig überlastet sind und derzeit häufig auch im Verkehr stecken bleiben.

Schon heute udn auch in Zukunft gibt es die Linie 15 zu den verkehrsstarken Zeit als direkte Verbindung Böfingen - Uni. Diese enlastet die Linien Uni - Stadt und Böfingen - Stadt sehr wohl und verringert außerdem die Fahrzeit deutlich. Das Angebot wurde bisher sehr gut angenommen. Deshalb werden jetzt noch mehr Fahrten durchgeführt.

Moderationskommentar

Hallo Klaus Kopp,

auf Ihre Frage haben wir folgende Antwort der Stadt SWU/ME erhalten:

Eine Direktverbindung zwischen Böfingen und Wissenschaftsstadt bzw. Kuhberg als Straßenbahn sind gemäß aktuellem Planungsstand nicht vorgesehen. Als Direktverbindung zwischen Böfingen und Wissenschaftsstadt fungiert zudem die Linie 15. Eine Direktfahrt von Böfingen zum Kuhberg ist nach aktuellem Planungsstand weiterhin als Bus vorgesehen. Auf der Linie 2 wird an Schul-/Vorlesungstagen zeit- und abschnittsweise aber ohnehin bedarfsgerecht ein 5-Minuten-Takt angeboten.

Viele Grüße,
Moderation FL

Um die Straßenbahnen und Busse zu entlasten wäre es doch äußerst sinnvoll wenn der Schulbeginn bzw. das Ende der Ulmer Schulen zeitlich etwas versetzt wären. Wenn beispielsweise morgens 10 Minuten zwischen dem Beginn von Kepler und Humboldt wären könnten die Fahrgäste besser verteilt werden und es müssen nicht alle Schüler mit der gleichen Bahn fahren. Auch mittags, wer 13 Uhr vom Justizgebäude mal zum Bahnhof oder nach Böfingen will weis was gemeint ist. Das gleiche gilt für die Schulen am Kuhberg. 5 bis 10 Minuten Versetzung wären hier schon ausreichend, die Schüler von außerhalb sollen ja die Züge und Regionalbusse noch bekommen.

Der Schulbeginn verschiedener Schulen ist morgens bereits versetzt, sonst wäre es von der SWU mit der momentan verfügbaren Kapazität überhaupt nicht machbar.

Versetzte Schulzeiten sind am Schulzentrum Kuhberg doch schon seit Jahren realisiert worden!

Ich schlage vor, den Inneraum der Linie 2 auf eine erhöhte Auslastung zur Spitzenzeit hin umzugestalten. Durch z.B. Bänke an den Seiten und den Wegfall von zahlreichen Sitzplätzen wäre die Transportkapazität deutlich ausbaufähig! So wird es doch auch in vielen U-Bahnen, etwa in München oder Berlin umgesetzt.
Der Hintergrund ist der, dass vor allem zu Spitzenzeiten die reine Beförderung zählt, nicht der Sitzkomfort. Morgens zur Schule/Uni, wohin die Bahn ja hauptsächlich fährt, kommt es drauf an, so viele Leute wie möglich mitzunehmen.

Ich lese nirgends in dem ganzen Konzept etwas, zum Thema Hochsträß. Werden die Studentenwohnheime komplett von der Anbindung abgeschnitten? Dann wäre der Sinn der Linie 2 als Zubringer zur Uni etwas geschmälert...

sehe ich genauso. Wäre es nicht besser das gnaze Ulmer System zu hinterfragen oder zumindest dahin zu erweitern,
dass Direktlinienen eingerichtet werden.

Wie lange wird die Fahrt z.B. vom Wohnheim Hochsträss an die Uni dauern? 40min?
Wir brauchen in Ulm mehr Querverbindungen / Ringverkehre und Express-Busse/Bahnen.

Wiblingen per Express Bus über Kuhberg Schulzentrum an den Eselsberg
Böfingen genauso über Industriegebiet Jungingen an die Uni
Wiley - Anbindung der FH

Um an mein Ziel zu kommen möchte ich nicht täglich durch Zentrum zwängen und dabei noch 20-30min täglich
im Bus oder Bahn verlieren.

Moderationskommentar

Hallo Berger,

auf Ihre Frage haben wir folgende Antwort der SWU/ME erhalten:

Um vom Wohnheim Hochsträß zur Uni zu kommen muss man künftig nicht umsteigen; man nutzt die Linie 13 von der Haltestelle Oberer Kuhberg bis Universität Süd. Es handelt sich hier also bereits um eine Direktverbindung.

Viele Grüße,
Moderation FL

Moderationskommentar

Hallo Herr Weick,
auf Ihre Frage haben wir folgende Antwort der Stadt Ulm erhalten:

Die Studentenwohnheime am Hochsträß werden über die fußläufig erreichbare Haltestelle Oberer Kuhberg mit den Linien 13 und 14 angebunden.

Viele Grüße, Kira Möller (Moderation)

Ich finde es grossartig, dass es die Linie 2 geben wird.
Noch allgemeine Feststellungen:
1) Es ist sehr zu loben, dass man auf diesem Weg versucht, die Meinung der Bevölkerung einzuholen, es wird sicherlich die eine oder andere gute Idee dabei sein.
2) Noch eine Anregung - wenn man bei Ihren Darstellungen der einzelnen Linien noch die Haltestellenbezeichnung mit angeben könnte, oder dass man sie sehen kann, wenn man sie anklickt.

Verehrte DING-Nutzer und Betreiber.

Wenn man sich den Ulmer stadplan ansieht und an die kommende Erweiterung von Wohngebieten (z.B. Kohplatte) im Westen+Söflingen denkt, drängt sich für die neue 2 eigentlich ein Ringverkehr auf:

Vorschlag: HBF - Ehinger-Tor - Kuhberg - dann entlang der Westtangente (Kurt-Schuhmacher-Ring) nach Söflingen bis zur Linie 1.
Denkbar- wäre auch ein weiterer Ring noch zum Eselsberg zum anderen Ende der 2.
Zum Ausgleich eines Teils der Kosten würden die Wendeschleifen an den jetzigen Endhaltestellen entfallen.

Gruß, M.

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