Vorheriger Vorschlag

Linie 2: Kuhberg Schulzentrum <> Wissensschaftsstadt

Voraussichtlich im Sommer 2018 geht die neue Linie 2 in Betrieb, die auf den bisherigen Buslinien 3 und 4 Änderungen mit sich bringt. Aufgrund der neuen Straßenbahnlinie 2 sind daher zahlreiche Änderungen im gesamten Straßenbahnnetz nötig.

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Nächster Vorschlag

Linie 4 Wiblingen <> Böfingen

Mit Inbetriebnahme der neuen Straßenbahnlinie 2 vsl. im Sommer 2018 übernimmt diese den Abschnitt der Linie 4 zwischen Kuhberg Schulzentrum und Ehinger Tor.

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Linie 3: Wiblingen <> Wissenschaftsstadt

Mit Inbetriebnahme der neuen Straßenbahnlinie 2 vsl. im Sommer 2018 übernimmt diese den Abschnitt der bisherigen Linie 3 zwischen der Wissenschaftsstadt und Ehinger Tor. Dadurch entfällt die Linie 3 vollständig, den Abschnitt Ehinger Tor - Wiblingen wird zukünftig die Linie 4 übernehmen.

Der Grund dafür ist, dass durch die Einführung der Linie 2 zahlreiche Anpassungen im Liniennetz nötig sind.

Frage an Sie: Entstehen aus Ihrer Sicht Herausforderungen wenn die Linie 3 entfällt?

Die Taktzeiten aller Linien finden Sie hier!

Kommentare

Wenn Sie nicht vom EHT nicht zum Hbf laufen können/möchten, können Sie immer noch in die Linien 1, 2, 7 oder 10 umsteigen, die alle zwischen EHT und Hbf verkehren. Da sollten Sie nicht lange warten müssen.

Zu einer Zukunftsvision der Linie 3 bzw. 4 (ab Sommer 2018) gehört für mich auf jeden Fall der Gedanke an eine Strassenbahn.
Diese ist schneller, da sie eine eigene Trasse hat und nicht im Stau (wie ein Bus) stehen muss. Sie kann zügiger beschleunigen und mehr Fahrgäste aufnehmen. Außerdem werden Strassenbahnen von Menschen lieber benutzt als Busse, da sie ein ruhigeres Fahren ermöglichen und z.B. .lesen leichter fällt. Strassenbahnen locken aus dem Grund auch mehr Fahrgäste an (siehe Karlsruhe, wo immer mehr Menschen auf ihr Auto ganz verzichten).
Derzeit ist die Linie 3 zu Stosszeiten wirklich an ihrer Kapazitätsgrenze, weil so viele Menschen im Ulmer Süden leben.
Dann fahren zwei Busse oft zeitgleich hintereinander her - der eine übervoll, der andere deutlich leerer.

Mit selbst ist es schon an Haltestellen nach dem Ehinger Tor stadtauswärts passiert, dass ich auf den Folgebus warten wollte, weil der erste zu voll war und ich keine Lust auf Kommentare anderer generverter Fahrgäste hatte, wenn sich noch jemand reinquetscht.
Wenn dann der Folgebus an der Haltestelle vorbeifährt und einen Bus dort stehen sieht (der ja mittlerweile 10min Verspätung hat und der nicht weg kommt, weil immer noch jemand rein will), fährt er im Zweifelsfall einfach (relativ leer) vorbei und ich bleibe stehen und muss wieder mindestens 10min warten.
Solche Erlebnisse setzen sich im Kopf fest und lassen den "Nah"verkehr unattraktiv werden.
Eine Strassenbahn bietet deutlich mehr Platz, auch wenn einmal mehr gleichzeitig fahren wollen.

Also bitte, liebe Städtplaner, denkt über eine Strassenbahn nach Wiblingen (und gerne auch noch weiter in den Süden) ernsthaft nach!!
Sogar an der Ortsausfahrt von Unterweiler bildet sich heutzutage schon morgens ein kleiner Stau, um auf die B30 Richtung Ulm zu fahren, von den Staus an den B30-Ausfahrten in Wiblingen ganz zu schweigen..
Potential wäre also da! Mit überfüllten Bussen und langen Fahrzeiten lassen sich keine neuen Kunden zum ÖNPV locken.

Ich glaube, die Stadt würde Wiblingen sehr gerne mit der Straßenbahn erschließen. Das Problem ist nur die ungünstige Lage des Stadtteils. Zwischen Wiblingen und z.B. dem Donaubad ist sehr viel Strecke, die mit jedem Kilometer die Wirtschaftlichkeit der Straßenbahn nach unten zieht, und nur bei einem Nutzen-Kosten-Faktor von über 1,0 kann man Zuschüsse von Bund und Land bekommen, ohne die man sich eine Straßenbahn einfach nicht leisten kann.

Perspektivisch ist es sicher nicht blöd, die neue Konroad-Adenauer-Brücke so zu planen, dass vielleicht irgendwann einmal eine Straßenbahn über die Brücke verkehren kann. Die Strecke müsste dann von der neuen Haltestelle Martin-Luther-Kirche über die Furttenbachstraße führen. Aber das Grundproblem wird leider bleiben, die große Entfernung macht jede Wirtschaftlichkeitsrechnung kaputt,

Ich finde Freitagmittags mit den Bussen zu fahren besonders anstrengend. An der Manfred- Börner- Straße wartet man ewig auf den Bus.
Auf dem Fahrplan steht zwar, dass z.B um 12:38 Uhr ein Bus kommt. Der Bus kommt dann aber erst um 12:50 Uhr. Nun stehen aber an alle Haltestellen so viele Fahrgäste , dass man eigentlich zwei Busse braucht. Was ich damit sagen möchte ist, was ist wenn die Linie 2 auch jedes Mal so voll wird wie die Linie 1 Söflingen/ Böfingen? Da finde ich, sollte die SWU doch noch zusätzlich Busse fahren lassen. Zumindest dann, wenn am meisten los ist (Arbeitsbeginn/Feierabend).

Die neuen Linie 2 (Straßenbahn) und Linie 4 (Wiblingen) müssen mit einer neuem Ringverkehr Süd verbunden werden, damit sie optimal ausgenutzt werden können.
So könnte z.B. in Donaustetten (bei Rewe) ein Umsteigeplatz Süd entstehen mit Vernetzung Linie 22 Ulm-Laupheim, Line 24, Linie 10 - mit Anknüpfung an Ringverkehr 20 - und Stadtverkehr Erbach. Damit wären alle Verbindungen miteinander zwischen Laupheim, Erbach, Ehingen und Ulm-Süd vernetzt. Die Weiterfahrt der Linien 22 und 24 zum ZOB würde entfallen und die freien Kapazitäten könnten wür den Ringverkehr eingesetzt werden.
Der neue Taktverkehr der Linie 22 wäre so i.O.

Momentan fährt die Linie 3 einen 2, 3 oder 5-Minütige Taktung zwischen Ehingertor und Wissenschaftsstadt. Und dennoch sind die Busse teilweise zu voll für Zustieg. Wie kann die Linie 2 bei einer nahezu identischer Anzahl an Fahrgästen pro Fahrzeug diesen Personenstrom stemmen? Sind Direkt-Busse EhingerTor<->Universität in der Planung?

- ein Bus mit 100 Fahrgästen und eine Tram mit 175 Fahrgästen gerechnet wird. -> Deshalb wird es weiterhin Verstärkerfahrten in der HVZ geben
- Direktbusse keine richtige Erschließung bedeuten. -> somit bestimmt nicht geplant.

Durch den Entfall der Linie3 zum Science Park ergibt sich für die Mitarbeiter von Nokia, Siemens, ScanPlus etc. eine deutliche Verschlechterung. Der Arbeitsweg verlängert sich um effektiv um einige Minuten, da die Haltestellen Lise-Meitner-Str. resp. Universität West wesentlich weiter entfernt und schlechter zu erreichen sind. Die angebliche Verkürzung der Fahrzeit StraBa vs Bus vom Bahnhof her ist geringer als der zusätzliche Fußweg. Die Taktung der Linie 15 mit 60 Min past überhaupt nicht. Für jemanden, der vom oberen Eselsberg her mit Linie 5 + Umsteigen in Lise-Meitnerstr. kommt, ist die Situation noch wesentlich schlechter. Und was wird mit Mitarbeitern im neuen Science Park 3?

Moderationskommentar

Lieber GerhardS,

in Zukunft wird es keine Linie 3 mehr geben. Dementsprechend wird auch die Verknüpfung mit der Linie 5 hinfällig. Können Sie Ihre Frage vielleicht noch ein wenig präzisieren?

Herzliche Grüße und noch viel Freude beim weiteren Diskutieren,
Laura Höss (Moderation)

Moderationskommentar

Hallo Tobias,

wir freuen uns über Ihre rege Beteiligung am Dialog.
Noch einmal zum besseren Verständnis: wie ich Ihnen bereits weiter oben geschrieben habe, haben wir von der Stadt Ulm die Antwort erhalten, dass sich eine Direktverbindung zwischen Wiblingen und Neu-Ulm wirtschaftlich nicht lohne. Direkte Verbindungen seien auf anderen Hauptrouten erforderlich und daher nötiger als eine Direktverbindung von Wiblingen nach Neu-Ulm. Sie haben aber immer noch die Möglichkeit innerhalb des Netzes umzusteigen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen die Antwort der Stadt Ulm nochmals verständlich erklären..

Viele Grüße,
Ulrike Grill (Moderation)

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