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Der historisch sensible und wertvolle Stadtraum im Zentrum von Ulm verdient es vom Kfz-Verkehr befreit zu werden.

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Herrenkeller-/Dreiköniggasse mit Büchsengasse

Im Bereich Herrenkeller-/Dreiköniggasse bietet sich die Ausweisung als Fußgängerzone aufgrund ihrer hohen Aufenthaltsqualität an. Zahlreiche Gastronomie- und Einzelhandelsbetriebe prägen das Bild der Gassen vor Ort. Insbesondere an Samstagen sind die Gassen von zahlreichen Fußgängern und Fußgängerinnen gesäumt. Auch kam aus der Bürgerschaft und Politik immer wieder der Wunsch, diesen Bereich als Fußgängerzone auszuweisen.

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Kommentare

Die Herrenkellergasse und Dreikönigsgasse als Fußgängerzone auszuweisen macht Sinn. Die Büchsengasse allerdings nicht. Ich habe hier jahrelang gewohnt und die Anzahl an Fußgänger, die nicht in dieser Straße wohnen und durch die Straße gehen ist so gering, dass die Änderung keinen Sinn machen würde. Es würden dadurch nur die Parkplätze der Anwohner wegfallen, aber keinen Mehrwert darstellen.

Es geht ja nicht primär um die Fussgänger sondern um die Erhöhung der Wohn- und Lebensqualität wenn die Autos wegfallen und stattdessen Grünflächen und Verweilzonen geschaffen werden.
Zudem ist der "Parkplatz-Suchverkehr" von Nicht-Anwohnern in der Büchsengasse schon enorm und an die geforderte Schrittgeschwindigkeit wird sich auch in den wenigsten Fällen gehalten.

Ich finde das eine herausragende Initiative der Stadt und kann das nur befürworten.
Bei der Umsetzung werde ich die Stadt so weit es mir möglich ist unterstützen.

Der Parksuchverkehr in der Büchsengasse ist minimal und die von ihrem Navi misgeleiteten Fahrer könnte man auch deutlich reduzieren, wenn man die Büchsengasse zu einer klar beschilderen Sackgasse macht.

Zur erhöhten Lebensqualität für Anwohner frage ich mich ob die in einer Fussgängerzone sofort einsetzende Ausweitung der Aussenbestuhlung mit der einhergehen Störung der Nachtruhe wirklich die Wohnqualität erhöht. Da habe ich lieber ein paar verirrte Autos am Tag, als Lärm bis tief in die Nacht wenn man selbst morgens um 6 Uhr raus muss.

Höhere Lebensqualität? Durch weniger Einzelhandelsgeschäfte, weil die Pleite sind (betrifft z.T. auch dann die Platzgasse)? Oder durch weniger Gäste/Tourist:innen, weil niemand Lust hat, durch die halbe Stadt zu laufen, um in der Herrenkellergasse zu landen?
Ach, durch die Fahrradfahrer:innen, die dann noch rigoroser Fußgänger:innen ummähen können und sich mal wieder nicht an die Fußgängerzone halten.

Die Büchsengasse muss unbedingt ebenfalls als Fußgängerzone ausgewiesen werden. Schon heute „verfahren“ sich etliche Autofahrer vor allem samstags bei Sperrung der Herrenkellergasse in der Büchsengasse und fahren dann direkt in die Fußgängerzone Platzgasse ein. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um auswärtige „Parkplatzsuchende“ und um Personen, die hartnäckig die Sperrung der Herrenkellergasse umfahren möchten.

Die Herrenkellergasse mit anschließender Dreikönigsgasse zur Fußgängerzone zu machen ist ein richtiger Schritt. Die Aufenthaltsqualität wird mit Sicherheit steigen.
Was aber unbedingt beachtet werden muss ist der Bereich Wengenviertel. Der Verkehrsberuhigte Bereich Pfauengasse, Ulmer Gasse, Sterngasse verkommt zur Durchgangsstraße. Schrittgeschwindigkeit gibt es schon lange keine mehr in der Sterngasse! Die Zulieferer der Fachgeschäfte brausen morgens um sechs mit Tempo 50 durch die Sterngasse. Mit dem Straßenpflaster hört sich das wie ein Güterzug an. Seitdem jeder Gastronom einen Lieferdienst betreibt welche sich selten an Fahrrichtungen oder Tempolimits halten ist die Aufenthaltsqualität ins Negative gerutscht. Die städtischen Aktionen in der Frauenstraße haben den Rundkursverkehr teilweise in das Wengenviertel verlagert. Mit der Errichtung der Fußgängerzone wird die Belastung für die Anwohner mit Sicherheit höher, die Aufenthaltsqualität für Besucher verbessert.

Der Verkehr und die geparkten Autos beeinträchtigten die Aufenthaltsqualität und die Forbewegung von Fußgängern und Radfahrern, ohne dass erkennbar ist, was die Autos dort sollen. Gerade die Herrenkellergasse ist zu vielen Tageszeiten zu "fussgängerbelebt", als das Autos sie von Autos befahren werden sollte.

die meist rücksichtslosen Radfahrer beeinträchtigten die Aufenthaltsqualität und die Forbewegung von Fußgängern. Von daher...JA, eine Ausweisung als Fussgängerzone, wo die Fahrräder geschoben werden müssen ist begrüßenswert

Das ist meiner Meinung nach schon lange überfällig.

Auch damit Autofahrer, die sich hauptsächlich auf ihr Navi verlassen, endlich nicht mehr dort verkehren ,weil vielleicht 10 m Strecke gespart werden könnten...

Die Erweiterung als Fussgängerzone finde ich grundsätzlich richtig, solange es die Möglichkeit gibt, als Anwohner (Dreiköniggasse 10)
zumindest zum Be- und Entladen in Schrittgeschwindigkeit reinfahren und halten zu können. Die Sperrung Samstags von 9:00 bis 16.00 Uhr sollte dann aufgehoben werden. Einige der bestehenden Parkplätze direkt in den Gassen sollten zu Ladestationen ausschließlich für Anwohner umgewandelt werden, damit auch Anwohner ohne eigene geieignete Garage die Möglichkeit haben ein E-Auto zu fahren und zu laden.

Eine tolle Idee! Vor allem, dass es schon so konkret in die Umsetzung geht, Ulm geht damit
mit einem super Beispiel voran, dass Städte keine Autostädte mehr sind, sondern für Einwohner, Bewohner und Besucher da sind und eine hohe Qualität haben. Es muss grüner werden. Es ist jetzt einfach die Zeit dafür, dass keine PKWs mehr an Tischen der Gastronomie mit einem Meter Abstand vorbeifahren. Toll! Ich bin stolz auf diese Stadt, wenn wir das wirklich umsetzen.

Ich bin zufrieden damit, so wie es jetzt ist. Die paar Autos stören mich nicht. Es ist ja nicht so, daß eine Fußgängerzone wirklich den Fußgängern zu gute kommt, nein der frei werdende Platz wird sofort von den Geschäften und der Gastronomie in Beschlag genommen. Mir als Fußgänger steht deshalb kein zusätzlicher Raum zur Verfügung.
Eine absolut autofreie Zone ist sowieso eine Utopie, es wird immer Menschen geben die in Fußgängerzonen fahren dürfen und auch fahren müssen. Laßt alles so wie es ist.

Ungeteilte Zustimmung und einer von wenigen sinnvollen Kommentaren. Danke!

Der Bereich Herrenkeller-/Dreiköniggasse sollte dringend zur Fußgängerzone werden. Durch die vielen Restaurants und kleinen Läden ist hier das Fußgängeraufkommen immer groß und Auto sind dabei gefährlich und stören die Fußgänger und Radfahrer. Eine autofreie Innenstadt ist zukunftsträchtig und der richtige Weg!

Die einzige Ost-Westverbindung innerhalb des Altstadtrings autofrei zu machen, ist ambitioniert, aber sicher zeitgemäß. Nur sollte dann auch sichergestellt sein, daß nicht viel kleinere Gassen, wie die Kohlgasse, den Ausweichverkehr aufnehmen müssen!
Die Kohlgasse war schon immer das Schmuddelkind der Ulmer Verkehrspolitik. Das begann schon in den Sechzigerjahren, als die Gäste des Nachtclubs "Aquarium" die halbe Nacht hindurch mit dem Auto vorfuhren oder vom Taxi abgeholt wurden, das mit laufendem Motor darauf wartete, daß der Gast sich endlich von seinem Getränk trennte.
Eine der ersten Bürgerinitiativen erreichte damals, daß die Gasse nachts mit Barrikaden abgesperrt werden mußte und seither als Anwohnerstraße geführt wird.
Nur zeigt sich an den Samstagen, wenn die Herrenkellergasse durch Poller gesperrt wird, daß statt dessen die Kohlgasse als Ersatzachse herhalten muß. Die Kohlgassenbewohner haben deshalb schon mehrfach auch Poller an deren Einmündung zur Platzgasse gefordert. Wir werden die Entwicklung also interessiert beobachten.
Und bitte: Wenn schon Fußgängerzone Herrenkellergasse, dann auch richtig. Nämlich auch ohne Fahrräder oder Elektroroller. Denn die nerven einen als Fußgänger noch mehr als Autos. Weil sie von hinten kommend nicht zu hören sind und sich selten an die Schrittgeschwindigkeit halten.
Thomas Striebel

Als Anwohner der Kohlgasse bitte ich in die Planung einzubeziehen, wie Ausweichverkehr über die Kohlgasse vermieden werden kann. Die Kohlgasse ist Feuergasse und jetzt schon permanent durch Falschparker und Durchgangsverkehr belastet. Sie ist als Anliegerstrasse ausgewiesen. Der Begriff des Anliegers ist sehr weit, es reicht, dass jemand behauptet, zu einem Anwohner oder Mieter (privat wie gewerblich) zu wollen.. Die Wendemöglichkeit ist eingeschränkt. Die offizielle Ausfahrt hat über die hintere Rebengasse zu erfolgen. Vorher muss dazu die Fussgängerzone Platzgasse gequert werden. All dies sind ausreichend Gründe dafür, den Verkehr durch die Kohlgasse so gut wie möglich zu begrenzen.

Die Herrenkeller- und Dreikönigsgasse zur Fußgängerzone zu machen, begrüße ich sehr. Die vielen Cafes und Restaurants laden ohne Verkehr noch mehr zum verweilen ein und der Flair dieser schönen alten Gassen nimmt ohne Verkehr und Lärm noch zu. Städte sind für die Menschen da und nicht nur für Parkplätze. Allerdings sollten Anwohnerbelange berücksichtigt werden.

Nur ungünstig, wenn keine Menschen mehr kommen, weil Ulm zu unattraktiv ist und man, insbesondere wenn man schlecht zu Fuß ist, nicht durch die ganze Stadt laufen kann oder will.

... nach Senden ins Einkaufszentrum fahren. Autos bis vor den Eingang, idyllisch Kaffee trinken zwischen Blechkisten.
Es gibt in der Ulmer Innenstadt genug Parkgaragen und ein hervorragendes ÖPNV-Angebot, da ist es schon zumutbar mal 100m zu Fuß zu gehen.

Ulm als Zukunftsstadt sollte hier mutiger vorgehen!
Die Herrenkellergasse ist prädestiniert als Fußgängerzone.
Man fragt sich, warum erst jetzt?

Ich spreche mich für den Vorschlag aus. Als Anwohner der Herrenkellergasse mit 2 kleinen Kindern im Haushalt muss ich häufig Sorge um deren Sicherheit haben. Die Hauseingänge grenzen hier ja allesamt direkt an den befahrenen Bereich und so mancher fährt da rücksichtslos durch.
Allerdings bin ich auf die Möglichkeit angewiesen als Anlieger mit Schrittgeschwindigkeit selten zum Be-/ Entladen die Straße zu befahren. Dies sollte weiterhin möglich bleiben.
Die Gastro würde natürlich auch profitieren.

Wenn man Kinder hat, muss man sie beaufsichtigen und auf sie Acht geben, dann muss man sie auch nicht als "Argument" vorschieben, um von seinen eigenen Zielen abzulenken.
Wenn man das nicht kann oder will gibt es noch das Jugendamt.

Moderationskommentar

Hallo Gast,

Vielen Dank für Ihren Beitrag. Im Sinne eines konstruktiven Dialogs, möchte ich Sie bitten, die Meinung der anderen Teilnehmenden zu respektieren, auch wenn Sie in der Sache unterschiedlicher Auffassung sind.

Beste Grüße
Petra Schröter (Moderation)

Grundsätzlich eine hervorragende Idee und ausgesprochen sinnvoll. In diesem Fall sollte allerdings grundsätzlich die Durchfahrt mit dem Fahrrad erlaubt sein. Im Vergleich zur Platzgasse ist hier auch genügend Platz vorhanden und die Gassen sind eine Hauptachse des Radverkehrs.

dagegen. Radfahrer sollen nicht in einer Fussgängerzone rumhetzen sondern sollen ihre Fahrräder schieben

In dem Maße, wie nach Verbannung der Autos in einer neu eingerichteten Fußgängerzone die Gastronomie von beiden Straßenseiten zu Mitte drängt, bleibt als Verkehrsweg nur mehr wenig Platz. Das zeigt sich am deutlichsten in der Kramgasse, wo zwischen der Außenbestuhlung einer Pizzeria und eines Cafes noch knapp vier Meter Platz für Fußgänger (und Fahrradfahrer) bleiben. Da wird es schon für die Fußgänger in größeren Gruppen eng.
Oder am Anfang des Hafenbads nach dem Münsterplatz: Vor der Außenbestuhlung der italienischen Konditorei sind es gerade mal gefühlte drei Meter bis zur gegenüberliegenden Wand, die sich Radfahrer und Fußgänger teilen müssen.
Wenn Kombiverkehr mit Lastenrad-Boliden und Fußgängern in der Herrenkellergasse möglich sein soll, dann mit markierten Fahrspuren. Und dann muß auch mal die Gastronomie in ihrem Expansionsbestreben zurückstecken. Das sollte endlich beim Ordnungsamt ankommen. Denn die Manie der Ulmer, ihren Hintern in den letzten Hinterhöfen und Gassen niederzulassen, um Kaffee zu trinken, ist bekanntlich grenzenlos

Vollkommen richtig! Die Aussenbestuhlung in Ulm läuft inzwischen völlig aus dem Ruder. Aber das Ordnungsamt ist extrem gastronomiefreundlich und genehmigt erst mal alles, ohne dabei Belange von Einwohnern in Betracht zu ziehen. Man fragt sich schon wo diese "Symbiose" zwischen Gastronomie und Ordnungsamt her kommt.

Ich stimme dem Beitrag "Radfahrer gegen Fußgänger" zu: wenn ich durch die Platzgasse gehe, erlebe ich häufig Radfahrer, die ohne Rücksicht auf die Fußgänger dort durch die Gasse brettern.
Das Nebeneinander von Gastronomie, Radfahrern und Fußgängern verlangt anscheinend mehr Rücksichtnahme als die Menschen gewillt sind zu praktizieren.
Es fehlen ein gutes Netz für die Radfahrer in Ulm und ausreichende Kontrolle und begleitende Maßnahmen.

Die Autos, die sich durch die Gassen drängen, stören die Fußgänger und Cafe-Besucher und zerstören die Idylle und den Charm der wunderschönen Ulmer Innenstadt. Ich spreche mich daher ganz klar für eine Erweiterung der Fußgängerzonen aus!

Komme eben aus Paris zurück. Dort gibt es sehr viel Außengastronomie und niemand stört sich dort am Autoverkehr

bin dafür. alleine schon aus dem Grund damit die Radfahrer dadurch gezwungen werden ihre Räder zu schieben und nicht wie bisher zwischen den Fußgängern rücksichtslos hin- und herzuflitzen

Die Platzgasse ist eine der wenigen Ulmer Straßen, in denen auch Fahrradfahren verboten ist. Radfahrer mißachten dieses Verbot permanent und reagieren oft noch empört, wenn sie wegen Fußgängern oder -zulässigerweise querendem- Autoverkehr ihre Geschwindigkeit vermindern müssen. Unregelmäßige Kontrollen helfen leider nichts.

Gute Idee! Allerdings sollte für Fahrradfahrer die Situation der Durchfahrt wie bisher erhalten bleiben! Ebenso im anderen Bereich Marktplatz/ Schelergasse.

nein. Radfahrer sollen ihre Fahrräder schieben, da sie für die Fussgänger eine größere Gefahr darstellen als die Autos

Richtig so! Radfahrer haben es in Ulm sowie so schon schwer genug mit Pseudo-Radwegen, auf denen kaum zwei Autos nebeneinander fahren können. Die wichtigten Achsen in der Innenstadt sollten unbedingt von Radfahrern genutzt werden können, sonst fährt bald jeder mit dem Auto in die Stadt.

Die Radfahrenden, die sich zum Großteil (m.p.E.n.) rücksichtslos verhalten, zwischen Fußgänger*innen durschlängeln, vor dem Zebrastreifen nicht halten, über rote Ampeln fahren und mit Volldampf durch die Platzgasse brettern? Nein, die sollen erstens lernen, was die StVO besagt, und zweitens rücksichtsvolles Verhalten lernen. Das geht nur, wenn sie aus Fußgänger*innenzonen draußen bleiben.Und das sage ich als Radfahrer, aber ich sehe, wie die meisten Radfahrenden sich verhalten. Das täte übrigens vielen Leuten gut, trotz der Zugehörigkeit zu einer Gruppe sich bewusst machen, dass es dort auch "schwarze Schafe" gibt.Auch etwa Blinde Menschen bekommen kaum mit, dass rücksichtslose Radfahrende unterwegs sind, oder E-Roller-Fahrer*innen. Ähnliches gilt für Rollstuhlfahrer*innen oder Menschen mit Gehbehinderung. Ups, aber die haben ja keine Lobby, die sie vertritt, also werden sie vergessen.

Wir schätzen den Einzelhandel und die Gastronomie in der Herrenkeller-/Dreiköniggasse. Durch eine autofreie Zone würde sich unsere Lebensqualität im Viertel deutlich erhöhen. Man fragt sich, warum erst jetzt? Aber gut Ding will bekanntlich weile haben.

Unterstütze die Idee !
Hoffe das ist erst der Anfang und weitere Straßen folgen

Eine erweiterte Fußgängerzone macht in Ulm viel Sinn. Bei der Regelung sollte man aber auch den Verkehr in den umliegenden Straßen beachten. Zufahrtsstraßen und Abkürzungen (Hafenbad, Rosengasse, Kohlgasse, Kornhausgasse,...) könnten so stärker befahren werden. Zusätzliche Regeln wie "nur für Anwohner" und "nur Zufahrt zu den Parkhäusern" könnten hier abhelfen, um die Straßen aus den Standard-Google-Routen zu entfernen.

Die ständigen Autofahrer behindern in den besagten Gassen und Straßen das Verweilen als Fußgänger. Ständig muss man fahrenden Autos ausweichen oder man wird sogar von aggressiven Fahrern bedrängt. Meiner Meinung nach sollte der gesamte Kern der Innenstadt vom KFZ-Verkehr nachhaltig befreit werden. Autos haben hier nichts verloren.

Redaktionskommentar

Liebe Teilnehmende,

danke für die rege Beteiligung und Ihre wertvollen Beiträge. Wir freuen uns auf einen weiterhin konstruktiven Austausch!

Das Moderationsteam

Ohne Autos wären diese Gassen so schön und Ulm deutlich reicher an Lebensqualität für Bürgerinnen und Bürger!

Aufgrund der Cafés/Restaurants und schlendernden Menschen würde ich due Straße auf jeden Fall autofrei machen. Könnte man sonst Sondergenehminungen für die Anwohner schaffen? Zum Beispiel, dass NUR sie dort parken dürfen?

Redaktionskommentar

Sehr geehrter Gast,

herzlichen Dank für Ihren Beitrag. Wir haben diese an die Verwaltung weitergeleitet und können Ihnen folgende Antwort mitteilen:

Vielen Dank für Ihren Beitrag. Falls die Fußgängerzone umgesetzt wird, wären der motorisierte Individualverkehr (Pkw, Lkw,...) sowie Radfahrerinnen und Radfahrer nur ausnahmsweise zuzulassen. Fußgängerzonen sollen zum Flanieren und Verweilen einladen und dienen nicht in erster Linie der verkehrlichen Erschließung. In der Praxis bedeutet dies, dass bspw. die Zufahrt zu Privatgrundstücken oder Lieferverkehre zu Läden zugelassen werden können, nicht jedoch die Zufahrt mit dem PKW zum Parken auf der Straße, oder zur Durchfahrt.
Falls es nicht zur Ausweisung als Fußgängerzone kommt, wäre der Bereich in der Neuregelung des Parkraumkonzepts inbegriffen. Dies würde bedeuten, dass auf allen Parkplätzen von allen Interessensgruppen geparkt werden kann: Gäste, Besucher und Kunden der Innenstadt mittels Parkschein, Bewohner zeitlich nicht befristet mittels Bewohnerparkausweis.

Viele Grüße
Moderation AA

Als Geschäftsinhaberin in der Herrenkellergasse befürworte ich, wenn diese bald eine Fußgängerzone ist. Ich glaube dass eine gehobene Aufenthaltsqualität eines der wichtigsten Mittel sein wird, die Innenstadt attraktiv zu halten. Anlieferung und die Durchfahrt der Anwohner sollte aber weiter unkompliziert bleiben. Ich hoffe zudem sehr, dass auch die Ulmer Vermieter es durch erträgliche Mieten ermöglichen, dass auch weiterhin, oder gar vermehrt, individuelle Geschäfte in diesen Bereichen existieren können. Lokale Geschäfte geben Bereichen wie der Herrenkellergasse Ihr Gesicht, nicht die Ketten. Und Lokales liegt voll im Trend, lassen Sie uns diese Welle reiten!

Als Anwohner der Büchsengasse begrüße ich die Initiative und freue mich schon auf die Umsetzung und den Testlauf in 2022.

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