Vorheriger Vorschlag

Mein Ziel: Die Ulmer Innenstadt

Welche Verkehrsmittel und Serviceangebote beurteilen Sie als gut und welche weniger gut, um die Ulmer Innenstadt zu erreichen?

weiterlesen
Nächster Vorschlag

Parken Liefern Laden

Wie beurteilen Sie die Angebote an Parkhäusern, Straßenparkplätzen oder Stellplätzen für (Lasten)Fahrräder in der Innenstadt ? Was schlagen Sie vor, um die Situation zu verbessern?

weiterlesen
Grafik Besser in die Innenstadt

Welche Mobilitätsangebote in Ulm sollten vorrangig verbessert werden? Welche Maßnahmen schlagen Sie vor, um bequemer und sicherer in die Innenstadt zu kommen?

Bitte versuchen Sie möglichst konkret zu sein.! Also nicht allgemein den „Ausbau der Radwege“ oder „mehr ÖPNV“ fordern, sondern aus Ihrer persönlichen Sicht besonders dringliche Vorhaben benennen: z.B. Radweg an der Donau, Taktzeiten des ÖPNV in der Hauptverkehrszeit oder am Abend. Sie können gerne auch Maßnahmen benennen, die für Sie vorrangig sind, um z.B. vom eigenen Auto in den ÖPNV umzusteigen.

Kommentare

Neuen Kommentar schreiben

Radfahrer und Fußgänger als Argument für eine Verbreiterung der Adenauer Brücke herzunehmen...
schämt euch, ihr Verkehrsplaner! Welcher Fußgänger bzw. Radfahrer möchte ein Stück alten Stadtpark gegen eine stinkende und lärmende Autobahn eintauschen??! Mit den Mitteln, die für eine Verbreiterung (teure Stau-Stellfläche) ausgegeben werden sollen, liese sich tatsächlich enorm viel für Radfahrer und Fußgänger tun. Beispiele: Erweiterung des Posttunnels unter dem Ulmer Hauptbahnhof zur Schillerstraße hin; Radsteg von der Schillerstraße über die Donau nach Neu-Ulm; radtauglicher Ersatz der Zickzackbrücke... Das würde sogar den Autoverkehr entlasten, wenn sich mehr Leute auf's Radl schwingen und sichere Wege abseits von Autobahnen finden.
Freundliche Grüße
Axel Bossert, Neu-Ulm

Den Ausführungen von Herrn Bossert stimme ich voll zu.

Die Hauptzubringer für die Ulmer Innenstadt per PKW sind von Richtung Westen, wo im übrigen auch viele Menschen wohnen (Weststadt, Söflingen, Dichterviertel, Eselsberg, Hochsträßgemeinden, Wiblingen, Blaustein). Möchte man aber mit dem Rad oder zu Fuß von Westen in die Innenstadt gelangen, wird es kompliziert, eng und unattraktiv über stark befahrene Brücken oder durch wenig einladende Unter-/Überführungen. Ein Vorschlag wäre eine unterirdische Verbindung zwischen Schillerstraße und Sedelhöfen/Hbf oder eine unkompliziertere Anbindung her vom Eselsberg, wo ein Wirrwarr an Übergängen, Wegweisungen etc. im Bereich Kienlesberg/Lehrertalweg herrscht.

Dem kann ich nur Zustimmen. Der Radweg von Blaustein ist zwar relativ angenehm, aber die viel zu enge Unterführung hinter dem Blautalcenter sollte noch sicherer werden und die Situation mit der Bettelampel an der Magirusstrasse ist bes. im Sommer auch schlecht.
Außerdem sind die ÖPNV-Tickets im Vergleich zum Parken einfach viel zu teuer. Für eine Familie kostet eine Hin-und Rückfahrt nach Ulm mind. 15€. Der Busbahnhof West ist zudem total von der Innenstadt abgeschnitten.

Von oben nach unten und von außen nach innen gedacht:
Ein Großteil der Verkehrsmisere in Ulm ist im Umland begründet. Deshalb muss die seit bald 30 Jahren diskutierte Regio-S-Bahn, früher City-Bahn, schnellstens realisiert werden. Und zwar so, dass das Ulmer Land wirklich komplett angeschlossen wird. Endpunkte Burgau, Dillingen, Aalen, Göppingen, Riedlingen, Biberach und Memmingen! Kleiner ist zu klein gedacht und bringt nicht die Lösung, einfach Autonummern in der Stadt anschauen! Neue Haltepunkte müssen her und alte reaktiviert werden, z.B. Jungingen. Und wenn der Preis stimmt, ist ein großer Brocken Verkehrsproblem weggeräumt.
Das Straßenbahnnetz sollte erweitert werden, z.B. nach Neu-Ulm, Wiblingen, Blaustein. Nur Mut, der Erfolg der Linie 2 gibt zu Hoffnungen Anlass. Aber warum kostet eine Fahrt von Söflingen nach Böfingen genauso 2,4o € wie eine Fahrt vom Eselsberg zum Bahnhof. Sinnvoll wäre ein Kurzstreckentarif von 1,20 € zur Innenstadt. Natürlich wäre eine Taktverdichtung zu den Stoßzeiten vor allem jetzt in Coronazeiten sinnvoll. Um dies zu verstehen genügt es einmal Mo - Fr um 13 Uhr am Justizgebäude in die Straßenbahn einsteigen zu wollen. Der Halbstundentakt nach Theater- oder Kinoende ist vor allem im Winter untragbar.
Eine Seilbahn nur für die Landesgartenschau ist zu kurz gedacht. Eine Seilbahn kann auch eine starke Rolle im ÖPNV spielen, wie Beispiele in Lateinamerika aber auch schon in Europa zeigen.

In der ganzen Mobilitätsdiskussion kommen weiterhin die Fußgänger unter die Räder. Nicht nur dass ihre Gehwege in weiten Teilen der Stadt zu schmal sind, sie werden auch weiterhin rechtswidrig als Parkplätze missbraucht. Fußgänger sind nicht sportliche Jogger, es sind langsame und deshalb umwegempfindliche Verkehrsteilnehmer, Kinder auf dem Fahrrad oder im Kinderwagen, Senioren mit und ohne Gehhilfe und Behinderte im Rollstuhl oder mit Blindenstock. Und sie sind viele, da auch ÖPNV-Nutzer oder Autofahrer nach dem Aussteigen Fußgänger sind. Deshalb brauchen sie dringend breite, direkte, angenehm zu gehende, mit Ruhebänken und Grün (Bäume!) versehene, ebene Fuß- oder Gehwege ohne Stolperfallen. Hier gibt es in der ganzen Stadt viel zu tun!
Fußgänger brauchen sichere Zebrastreifen wo immer möglich und sinnvoll. Druckknopfampeln an Hauptgehwegen oder solche mit langer Wartezeit sind sinnlos. Genauso müssen Fußgänger-Grünphasen so lang sein, dass auch sehr langsame Senioren ohne Stress queren können. Ätzend ist es inmitten von Abgaswolken und Lärm warten zu müssen, bis die zweite Ampel grün wird. Negativbeispiele: Magirusstraße, Westplatz, Ehinger Tor ...
Im Radverkehrsplan der Stadt sind viele wichtige Fußwegverbindungen als Radwege eingezeichnet. Für Fußgänger ist dies der Horror. Sie kommen wieder mal unter die Räder, jetzt der Kampfradler und E-Biker. Parallel zur Radverkehrsplanung muss der Fußverkehr geplant und abgestimmt werden unter besonderer Rücksichtnahme auf die schwächsten Verkehrsteilnehmer, die Fußgänger. Zur Innenstadt führende Fußwege, z.B. der Blauweg, der Galgenbergweg, Wege von der Albecker Steige, vom Eselsberg, von der Weststadt, von Böfingen müssen unter Fußgängeraspekten optimiert werden. Gemeinsame Geh- und Radwege, eine deutsche "Besonderheit", sollten nur in Ausnahmefällen und bei ausreichender Breite ausgewiesen werden.
E-Scooter sind keine Ergänzung zum ÖPNV, sie sind in erster Linie Wochenend-Spaßfahrzeuge junger Menschen. Es sind Kraftfahrzeuge, die weder zum Abstellen noch zum Fahren auf Gehwege oder in Fußgängerzonen gehören. Einsammeln und kostenpflichtig abholen lassen, dann hört dieser höchst lästige und inzwischen für Fußgänger gefährliche Freizeitspuk auf!

Als Senior würde ich gerne auch sicher mit dem Fahrrad (zukünftig e-bike) von Jungingen nach Ulm-Innenstadt fahren können, und sicher wieder zurück. Aber mir graut vor dem Chaos, sobald ich den Radweg an der Stuttgarter Straße verlassen muss.

Die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist für kurze Strecken vergleichsweise teuer, da es nur einen Tarif für die Innenstadt gibt, nicht mal ein günstigerer Tarif für Kurzstrecke ist vorhanden. Wünschenswert wäre ein neues System, wie es auch in anderen Städten (z.B. Heidelberg) schon funktioniert. Man bezahlt individuell nur die Strecke, die man auch mit dem ÖPNV zurücklegt.

ich fahre seit Corona viel mehr Fahrrad, von Einsingen zur Arbeit nach Ulm. Der Donauradweg ist zu schmal, nachts nicht beleuchtet, er wird aber von Fahrradfahrern zur Arbeit und im Sommer auf dem Donauradweg benutzt, weiter von Joggern und Spaziergängern.
Er müsste breiter sein und beleuchtet. Das Unfallrisiko, vor allem nachts ist hoch.
Die Alternative: von Einsingen kommend hinter Grimmelfingen darf man als radfahrer eigentlich nicht rechts an der Jugendherberge vorbei (nur für Fußgänger). Folglich müsste man die ganze Lindenhöhe / Kuhberg hoch, um Anschluss an den Radweg zu bekommen. Das schon eine Herausforderung. Meine Bitte: die Strecke rechts von der Juhe für Fahhradfahrer frei zu machen und baulich verbessern.