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Mischparken

Im Sinne einer einheitlichen und klar verständlichen Regelung wird für die gesamte Ulmer Innenstadt eine Mischparkregelung mit Gebührenpflicht vorgeschlagen (weitere Erläuterungen im

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Nächster Vorschlag

Parkdauerbegrenzung

Aktuell sind die gebührenpflichtigen Parkstände fast ausschließlich parkdauerbegrenzt. Je nach Lage darf mit Parkschein zwischen 30 Minuten und 2 Stunden geparkt werden.

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Plan zur Neuordnung der Parkzonen

Im Zuge der Vereinheitlichung der Parkregelung ist auch eine Neuordnung der Bewirtschaftungsgebiete bzw. -bereiche notwendig. Um die Akzeptanz und das Verständnis zu gewährleisten, muss die Abgrenzung des Bewirtschaftungsgebietes sinnvoll und nachvollziehbar sein.

Die geplante Einteilung der Gebiete in Ulm orientiert sich an der Abgrenzung der Fußgängerzone bzw. den verkehrsberuhigten Bereichen sowie an Hauptverkehrsstraßen. Die neuen Parkbereiche werden größer gefasst als bisher, um die Parkchancen der Bewohner zu erhöhen. Gleichzeitig wurde darauf geachtet, dass Verkehre innerhalb einer Parkzone vermieden werden. Anstatt der 6 aktuell vorhandenen Parkbereiche werden 3 Bewirtschaftungsbereiche empfohlen. 

Unsere Fragen an Sie:

Inwieweit finden Sie die Einteilung der vorgeschlagenen Parkzonen sinnvoll gewählt?

Haben Sie Fragen, Bedenken oder Anpassungsvorschläge?

Kommentare

Moderationskommentar

Sehr geehrte/r Gast,

vielen Dank für Ihren Beitrag. Sie hatten in Ihrem Beitrag eine Frage gestellt, welche wir an die Stadtverwaltung weitergeleitet haben. Diese möchte Sie darüber informieren, dass Parken mit Ihrem Bewohnerparkausweis nur für die geltende und zugewiesene Zone möglich ist, in welcher der Wohnsitz liegt.

Freundliche Grüße
Samira Beck (Moderation)

Das Mischparken kann keine Lösung sein. Es wird den Verkehr der Parkplatzsuchenden rasant steigen lassen. Es wird dann nicht mehr in die Parkhäuser gefahren, sondern man sucht sich einen Platz so nah wie möglich an der Gaststätte oder dem Geschäft zu dem man will.
Dies ist im Fischerviertel bestens zu beobachten. Da wird plötzlich an Plätzen geparkt, die nie als Parkplatz gedacht waren, ein Beispiel dafür ist das Friseurgeschäft neben dem "Wilden Mann".
Es gibt aber noch mehr solcher Beispiele. Ein Kommentar .enthielt einen Hinweis auf Feuerwehr und Krankenwagen Einsätze, den fand ich richtig gut. Wir konnten die Probe in der Himmelgasse im letzten Jahr beobachten. Das war aber im großen und ganzen schon Angst einflößend. Wenn im Fischerviertel mal wirklich Not am Mann sein sollte, dann wird es ganz schön eng und es wird Zeit darauf verwendet werden müssen, überhaupt an den Platz des Geschehens zu gelangen. Eine Lösung dieses Problems ist bisher aber noch nicht in Sicht.
Das wird beim Mischparken sicherlich nicht besser sondern noch schlimmer werden. Die Parkplatztouristen wohnen ja nicht da, wo sie parken.
Ich bin ja mal bespannt auf das Ergebnis der Diskussion. Bisher waren die meisten Kommentare negativ dem Mischparken gegenüber. Vielleicht entscheidet sich die Stadt ja trotzdem dafür, was ich schade finden würden.

Besonders der Verkehr am hinteren Münsterplatz und in der Herrenkellergasse ist für das Stadtbild sehr störend und ein Ärgernis. Eine Erweiterung der Fußgängerzone wäre wünschenswert. Abgesehen davon wäre ich dafür die vorhandenen Parkflächen komplett den Anwohner:innen und Menschen mit Behinderung zu überlassen. Sonstige Innenstadtbesucher können ihre Autos außerhalb abstellen und bequem ohne nervenaufreibende Parkplatzsuche den ÖPNV nutzen

Hallo. Zu meinem Bedauern hörte ich von dem (und jetzt schon weiter gereiften) Vorstoß die Herrenkellergasse von der jetzigen Verkehrsberuhigung zur reinen Fußgängerzone umzugestalten.Ich bin Inhaber der Zuckerbäckerei und sehe das als großen Nachteil für mich und meine Kunden an. Sicher kann ich verstehen das im Sommer beim Cafebesuch bei mir oder im Gustaff oder Frl. Berger es angenehmer sitzt wenn keine Autos eng am Tisch vorbeifahren. Doch leider gibt es mehr Tage im Jahr wo diese Situation nicht gegeben ist und ich dann froh über jeden Kunden bin der egal auf dem Weg zur Arbeit oder den Stadtbesuch mit dem Auto kurz anhalten und den Einkauf bei mir tätigen kann.Beim Bäcker geht es in der Regel da keine lange Wartezeiten entstehen. Zusätzlich sehe ich die Situation mit Autofahrer und Fußgänger als problemlos an den die Kombi hat sich jetzt doch schon lange eingespielt. Autofahrer die wenig Rücksicht sei es mit der Geschwindigkeit oder dem Abstand zu den Fußgängern nicht so genau nehmen gibt es natürlich aber genauso wie Fußgänger die ihr Recht mit stoischem in der Mitte laufen und so den Autofahrer nahezu zum stehen bringen wie Radfahrer die mit unangepasster Geschwindigkeit in beide Richtungen unterwegs sind und genauso eine Gefahr zB für Kinder sind. Zusätzlich sehe ich für mich große Probleme für mich mit Anlieferung von Waren oder Abholung von größeren Bestellungen der Kunden die dann zum Mitbewerber wechselt wo Transport mit dem Auto möglich ist.Bewohner die schlecht zu Fuß sind oder Großeinkäufe ans Haus fahren wollen stehen plötzlich auch vor Problemen und das sind in der Herrenkellergasse nicht wenige da in jedem Haus mehrheitlich Wohnungen sind . Also ich habe die Regelung die bisher gilt als sehr gut angesehen zumal ich auch glaube das man eine Innenstadt zu Tode beruhigen kann und mir meine Kunden zum Teil in die Einkaufmeilen drängt wo man lustig sein Auto beladen kann.Ich sehe das sterben der kleinen Fachgeschäfte durch diese Aktion beschleunigt und die Stadt nur noch mit Fillialisten bestückt. Den Ruf einer Hirschstrasse ,Platzgasse oder Münsterplatz wird die Herrenkellergasse nicht erreichen da die Kunden nicht mehr werden wie wir Einzelhändler jetzt schon festellen müssen. Meine Meinung ist das es so belassen werden sollte wie es ist.
gez. Martin Zaiser

Guten Tag Herr Zaiser,
sollte die Herrenkellergasse Fußgängerzone werden, werden Sie vermutlich einige wenige Autofahrer-Kunden verlieren, doch Sie werden sehr viel mehr Kunden gewinnen, die zu Fuß unterwegs sind und den Wert einer autofreien Stadt wertschätzen und auch die lokalen Geschäfte bewusst unterstützen wollen. Für Anwohner und Lieferanten bleibt über eine Ausnahmeregelung die Zufahrtsmöglichkeit erhalten.

Warum gibt es in Ulm kein Kurzzeitparken wie in Neu-Ulm? Bei einem kurzen Einkauf beim Metzger oder Bäcker oder nur etwas Schweres abholen in einem Geschäft klappt in Neu-Ulm prima. Es gibt eben auch Menschen, die nicht so weit gehen können. Dida

grundsätzlich sind Kompromisse sinnvoll.
Doch sollte nicht der kleinste sondern der größtmögliche gemeinsame Nenner gesucht werden.
Die Anpassungsvorschläge sind aus Sicht der Autofahrer getroffen.
Warum nicht einfach mal ein mutiges und einfaches Konzept wagen?
Mein Vorschlag lautet: eine autofreie Kernzone (mit Ausnahmen für Anwohner, Lieferanten und Rettungsdienst) die ringförmig von Olgastraße-Frauenstraße-Neue Straße- Friedrich-Ebert-Ring für Autofahrer umrandet ist und ausreichend Parkmöglichkeiten, in den über diese Straßen erreichbaren Parkhäuser, anbietet.
Damit würde der komplette Parksuchverkehr aus der Stadt herausgehalten, ein qualitativ hochwertigerer Lebensraum Innenstadt entstehen und den Autofahrern die Gelegenheit gegeben, neben einem kostenlosen Fitnessprogramm auch den Wert einer historischen Stadt zu entdecken.

Egal wie die Parkbereiche und Fußgängerzonen dann mal neu eingeteilt werden, die Handwerker mit ihren Sondergenehmigungen werden sich freuen. Sie parken jetzt schon die halbe Innenstadt voll, später haben sie dank der großzügigen Regelung der Stadt Ulm freie Auswahl..

Die beiden Gassen sind Spielstraßen mit vielen ausgewiesenen Parkplätzen. Der Parkplatzsuch-Verkehr ist sehr groß. Runde für Runde wird gedreht in der Hoffnung, man erwischt einen Parkplatz. Gut, wenn die Stadt plant, hier die Abstellmöglichkeiten zu verringern.

Um den Parksuchverkehr zu veringern, sollte man etwas mehr Sorgfalt auf die Beschilderung legen. Besucher welche aus Richtung SWU Gebäude nach Ulm fahren werden nur auf Höhe der Zeitblomstr. auf die Sedelhof TG hingewiesen. Kein Schild an der Kreuzung Neuthor/Olgastr. !! Danach gibt es das kleinst mögliche Schild am Anfang der Keltergasse bei der Apotheke. Dies wird aber in Fahrtrichtung von einem Baum verdeckt. Die Folge ist die Suchenden fahren in die Wengengasse und müssen dann dort am Ende oder in den 2 kleinen Seitenstraßen westlich wenden! Auch in der Walfischgasse kommen mir öfters Autos entgegen, die in der Ulmergasse. gewendet haben. Das Einbahnstr.- Schild ist auf der falschen Seite und viel zu niedrig montiert und meistens zugeparkt. Fazit die Beschilderung lässt zu Wünschen übrig, Mängelmelder ohne Resonanz. Hier gibt es noch viel Spielraum!

Wir führen ein Wein und Schokoladengeschäft in der Rabengasse. Viele unserer Kunden ( vor allem die ältere und gebrechlichere Generation), haben sich schon jetzt bei uns beschwert, dass es ein Unding wäre, wenn man in der Herrenkellergasse nicht mehr parken könnte. Viele Kunden nutzen diese Parkplätze, in der Nähe der Rabengasse, um bei uns ihre Einkäufe schnell zu erledigen und ohne weite Strecken gehen zu müssen. Im Weingeschäft, wäre die geplante Situation noch geschäftsschädigender! Bei größeren Weineinkäufen, fahren die Kunden mit dem Auto, zum beladen vor oder parken um "die Ecke". Wenn das nicht mehr möglich wäre, dann sind wir uns sicher, dass die Kunden wegbleiben!
Haben Sie an die vielen Geschäfte, in den umliegenden Gassen, auch gedacht?

Moderationskommentar

Sehr geehrte/r Gast,
vielen Dank für Ihren Beitrag. Wir haben bei der Stadtverwaltung nachgefragt und folgende Antwort zu Ihrem Anliegen erhalten:
Durch das Konzept des Mischparkens haben Ihre Kunden weiterhin die Möglichkeit in der Innenstadt zu parken und vorzufahren. Bezüglich der Fußgängerzonen werden weitere Zugänglichkeiten geprüft allerdings in einem gesonderten Verfahren bewertet.

Mit freundlichen Grüßen
Samira Beck (Moderation)

Nachdem die Wengengasse ab Kreuzung Walfischgasse/Heigeleshof jeweils nur in Sackgassen endet, wäre unser Vorschlag
als Eigentümer/Mieter aus diesem Bereich, die Fußgängerzone im Zuge der Verkehrsberuhigung bis zu dieser Kreuzung zu erweitern.

Mit freundlichen Grüssen und um unsere Bitte zur Kenntnisnahme
Günther Oschwald
Wengengasse 21-23

Moderationskommentar

Lieber Gast,

vielen Dank für Ihren Vorschlag und Ihre Beteiligung an der Diskussion.
In einem Online-Dialog wie diesem, ist es besonders wichtig, die Privatsphäre von sich und von anderen zu schützen. Daher bitten wir Sie, in Ihrem eigenen Interesse, keine personenbezogenen Daten von sich zu veröffentlichen. Dies ist ebenso in den Dialog-Regeln vermerkt, die Sie hier nachlesen können: https://www.zukunftsstadt-ulm.de/regeln

Wir freuen uns auf weitere Anregungen von Ihnen!

Mit besten Grüßen

Theresa Sauerwein (Moderation)

Im Fischerviertel ist aufgrund der teilweise historischen Gebäude kein „privater“ Parkraum möglich. Die Parksituation ist schon heute rund um die Fischergasse, Hämpfergasse und den Henkersgraben mehr als angespannt. Umso verwunderlicher erscheint da die Vergabe von „Anwohnerparkausweisen“ an gewerbliche Betriebe für den gesamten Fuhrpark, obwohl in diesem Fall sogar eigene Parkplätze vorhanden sind.

Weiter können wir regelmäßig feststellen dass oftmals ca. 1/3 der geparkten Fahrzeuge ohne Anwohnerparkausweise dauerhaft in diesen Bereichen parken - dies führt oftmals zu unendlichen Runden, um einen freien Anwohnerparkplatz zu finden und endet regelmäßig in der kostenpflichtigen Unterbringung im Fischerviertel-Parkhaus! Der öffentliche Durchgangsverkehr sollte in diesem Bereich unterbunden werden und Anliegern vorbehalten werden. Ein Mischkonzept führt in meinen Augen zu mehr Durchgangsverkehr und noch mehr „Wildparkern“ sowie einer Steigerung der Suchfahrten von Anwohnern.
Die Parksituation beeinträchtigt schon heute teilweise die freie Zufahrt für Feuerwehr/Rettungsdienst sowie Entsorgungsbetriebe (oder teilweise sogar einfach nur Zustellern, da selbst größere Lieferwagen schon rangieren mussten, um durchzukommen). Zum Glück ist bislang nichts passiert!

Beispiel: Dieses Jahr stand ! mehrere Wochen ! außerhalb gekennzeichneter Parkflächen ein im Ausland zugelassenes Fahrzeug und behinderte eine Ein- und Ausfahrt. Außer (zugegebenermaßen mehreren) Strafzetteln ist nichts passiert.

Neues Parkkonzept gerne, aber mit Augenmaß und Priorisierung der Bedürfnisse der Anwohner!

Zusammengefasste Parkzonen vergrößern den Bereich zum abfahren auf der Suche nach einem freien Bewohnerparkplatz, ist somit eine Verschlechterung. Die Parkzonen können so bleiben wie sie sind, das ist einfach und verursacht keine unnötigen Kosten. Alle Parkplätze aussen sollten für Bewohner sein, die Parkplätze im Parkhaus für Besucher, das ist einfach, klar verständlich, und verursacht keine neuen Kosten für Parkautomaten. Mehr Kontrolle, Überwachung, und Politessen braucht es nicht, da dies eine Überwachungs- und Bespitzelungsmentalität wie zu Stasizeiten bei den Bewohnern heranzüchtet.

Dass Autofahrer sich ohne Kontrollen und Androhung von Bußgeldern an die Regeln halten, nur weil da Schilder stehen, ist völlig illusorisch, das sieht man schon an den vielen Beiträgen hier im Dialog.
Einen Strafzettel für Falschparken mit Stasimethoden zu vergleichen, ist eine Beleidigung für die Menschen, die jahrelang unter der Stasi gelitten haben.

Als Anwohner der Wengengasse kann ich aus erster Hand berichten. Mehr als 3/4 aller einfahrenden Fahrzeuge drehen aus Parkplatzmangel direkt wieder um und fahren direkt wieder aus und bringen damit unnötig Lärm sowie Emissionen in die Innenstadt.

Die Wengengasse muss daher in meinen Augen zwingend ab der Ecke Walfischgasse zur Fußgängerzone erklärt werden. Eine Sackgasse, wie aktuell bestehend, ist weder zeitgemäß noch der Lebensqualität von Besuchern und Anwohnern zuträglich.

Die Ausweitung der Fußgängerzonen sollte auch in weiteren Teilen der Innenstadt angestrebt werden, verbunden mit dem klaren Ziel eines autofreien Innenstadtrings. Andere Städt haben es längst mit Erfolg vorgemacht.

Die Einteilung der Parkzonen ist wenig plausibel. Warum werden Sackgassen hin zur Fußgängerzone für externes Parken nicht komplett gesperrt. Hierzu gehören alle Stichstraßen bis hin zur Walfischgasse/Heigeleshof. Hier sollte eine strickte Beschränkung auf Anwohner und Anlieferung sowie Behindertenparkplätze erfolgen. Aufgrund der durchgängig vorhandenen öffentlichen Parkhäusern und Tiefgaragen kann auch in ulm der erfolgreiche und nachhaltige Schritt in eine lebenswertere Umgebung gelingen. Modernen Großstädte machen es längst vor. Wann endlich wird es auch in ulm Standard dass öffentliche Parkhäuser und Tiefgaragen wie selbstverständlich genutzt und angesteuert werden....

Wenn man sich hier die Planungen genauer anschaut, dann kann man als "alter Ulmer" nur noch den Kopf schütteln.
Man fragt sich was in den Köpfen der städtischen Planer und Behörden an kranken Gedanken und Planungen vor sich gehen.
Der Einzelhandel in der Innenstadt ist auf die Erreichbarkeit mit PKW zwecks Warenabholung und Lieferung angewiesen.
Eine geplante Sperrung der Herrenkellergasse sorgt dann in der ohnehin schon gebeutelten Innenstadt für weiteres Unternehmersterben.
Erst Corona und jetzt noch die städtische Verkehrsplanung -
Man frägt sich langsam ob der Virus oder die komunalen Dienststellen gefährlicher und schädlicher sind.

Am besten Ihr macht einen Zaun um die blaue gestrichelte Linie im abgebildeten Plan und lasst keinen mehr nach Ulm rein.
Dann erübrigen sich dann aber auch die Behördenstellen - dann stirbt die Innenstadt - zumindest beim Einzelhandel -
und was bleibt dann noch? Gastro ist eh schon kurz vor dem kpl. Exodus.
Der Vorteil - keine Verwaltung mehr!
Also lasst die Herrenkellergasse für den Verkehr offen und unterstützt die dort ansässigen Händler und Geschäfte!

Der Einzelhandel sah sich schon sterben, als zuerst der Parkplatz auf dem Münsterplatz und später die Einbahnstraße am nördlichen und westlichen Münsterplatz geschlossen wurde. Die gesamt Innenstadt ist von den Parkhäusern am Innenstadtring aus gut erreichbar.

Der Einzelhandel sah sich schon sterben, als zuerst der Parkplatz auf dem Münsterplatz und später die Einbahnstraße am nördlichen und westlichen Münsterplatz geschlossen wurde. Die gesamt Innenstadt ist von den Parkhäusern am Innenstadtring aus gut erreichbar.

Walfischgasse und Sterngasse sind Spielstraßen. Da die entsprechenden Hinweisschilder sehr nieder (ca 1,50 Höhe) angebracht sind, kann man diese leicht übersehen, wenn Personen davor stehen oder Mülleimer zur Leerung davor bereitgestellt werden. Da weitere Schilder aufzustellen wohl sinnlos ist, habe ich den Vorschlag, daß man bei Einfahrt dieser Straßen auf dem Straßenbelag diesen Hinweis aufsprüht, wie man es ja anderweitig schon gemacht hat.
Um den Parksuchverkehr zu unterbinden, hilft aber letztendlich nur, KEINE Parkplatze mehr auszuweisen. Für Fußgänger und Anwohner ist der ständige Verkehr eine Zumutung.

es ist wünschenswert, daß die kommentarfunktion technisch einwandfrei funktioniert. es macht keinen spaß, wenn nach verfassen eines textes die srollfunktion hängt und der text gelöscht ist.

Moderationskommentar

Hallo Gast,

vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir sind immer offen und dankbar für Kritik, da diese Rückmeldungen uns helfen, die Seite zu verbessern. In diesem Zusammenhang möchte ich gerne auf den Lob-und Kritikbereich hinweisen, der Ihnen für kritische wie positive Anmerkungen zur Verfügung steht.

Beste Grüße
Petra Schröter (Moderation)

Wagen Sie mehr Zukunft. Nehmen Sie die Bürger mit und erklären Sie Ihnen, dass wirklich zukunftsgerichtete Städte deutlich weniger Autoverkehr zulassen. Was Sie hier vorschlagen, ist leider eine lahme Verwaltung des Status quo mit einer Priorisierung des Autoverkehrs zu Lasten der Lebens- und Aufenthaltsqualität in der Stadt. Es wird entgegen der nicht sehr schlüssigen Argumentation zu mehr Parkplatzsuchverkehr kommen.

Ziel muss sein, die Innenstadt im wesentlichen autofrei zu machen. Zufahrt also nur für Anwohner, Lieferdienste und Autobesitzer, denen ein privater Parkplatz zur Verfügung steht. Das erhöht die Aufenthaltsqualität für Besucher und die Lebensqualität für Bewohner. Eine attraktive Innenstadt wirkt sich auch positiv auf den Handel aus.
Der Parksuchverkehr entfällt, wenn man von vornherein weiß, dass die Innenstadt autofrei ist. Rund um die Innenstadt gibt es Parkhäuser, von denen die ganze Innenstadt problemlos zu erreichen ist.

Wir wohnen in der Friedenstraße, also gerade so außerhalb des von der Stadt berücksichtigten Gebiets. Es ist mir unverständlich, dass die Friedenstraße von der Stadt Ulm bei der Planung überhaupt nicht berücksichtigt wird, gilt sie unter Einpendlern doch als "der Geheimtipp" für kostenloses Parken. Dies ist jeden Morgen zu beobachten, wenn der Parksuchverkehr der immer gleichen Autos losgeht... Vor allem Mitarbeiter der Volksbank Ulm fallen hier auf. Auch verweisen zwei große und stark frequentierte Arztpraxen auf ihren Internetseiten explizit auf die kostenlosen Parkmöglichkeiten in der Friedenstraße. Die einzige Maßnahme der Stadt scheint zu sein, dass neuerdings darauf geachtet wird, dass die Fahrzeuge in Fahrtrichtung parken (sonst Knöllchen), was leider nur zu noch mehr Rangiererei geführt hat; Wendemöglichkeiten sind quasi nicht vorhanden. Mit der neuen Parkraumbewirtschaftung fürchten wir hier, dass sich die Situation noch weiter verschärft; dabei geht es mir vor allem auch um das Verkehrsaufkommen in dieser eigentlich als 30er-Zone ausgewiesenen Straße. Was kann die Stadt für uns tun???

Die Mischparkzone überzeugt nicht. Es sind Bereiche einbezogen, in denen es gar keine (legalen) Parkplätze gibt. Durch die Ausweisung als Mischparkzone wird unnötiger Parksuchverkehr angezogen, der regelmässig in illegalem Parken endet. Beispiel: Kohlgasse, Rabengasse, Vordere und hintere Rebengasse. Dort gibt es keinen einzigen öffentlichen Stellplatz. Ich rege daher an, diesen Bereich gleich als Fussgängerzone auszuweisen. Dasselbe gilt für die Pfluggasse.

Durch den Wegfall von Parkplätzen in der Herrenkellergasse befürchten wir, daß in den angrenzenden Zonen (z.B. Wengenviertel) die Parkplatzsuche noch intensiviert wird. In der Wengengasse z.B. fehlt meiner Meinung nach noch eine bessere und eindeutigere Beschilderung für eingeschränktes Parken. Hier wird ständig zugeparkt, und da die Straße stellenweise zu schmal für beidseitigen Verkehr ist, kommt es hier ständig zu Stau / Gehupe / Rangieren. Ferner wird der verkehrsberuhigte Quartiersplatz Irrgängle ständig also kostenloser öffentlicher Parkplatz mißbraucht bzw. als Abkürzung von der Sterngasse zur Ulmer Gasse gewählt.
Mehr Kontrollen und eindeutige Beschilderung (Parken verboten, Anwohner...?) oder "Hindernisse" (Blumenkästen,...) wären sicher hilfreich.

Ebenso wird die 30-Zone sowie die Spielstrassen-Beschilderung auch ständig mißachtet. Auch hier wäre mit eindeutigerer Beschilderung bzw. mit "Hindernissen" (versetzte Straßenführung, Bodenwellen, Blumenkästen.....?) geholfen.

Frage: War es nicht einmal im Gespräch , die Wengengasse bis zur Kreuzung Walfischgasse zur Fußgängerzone zu machen?
Könnte man die Wengengasse nicht als Einbahnstrasse regeln?

Diese kleinen Strassen und Gassen sind komplett zugeparkt und werden als Schleichwege und Abkürzungsverbindungen z.B. über die Gänstorbrücke oder in den Ulmer Norden genutzt. Die vielen kleinen Läden und Geschäfte werden kaum wahrgenommen. Der Verkehr, der dort herrscht, ist für diese kleinen Straßen zu viel. Vorschlag: Einbahnregelung und Parken nur noch auf einer Strassenseite, kann auch im Wechsel auf beiden Strassenseiten organisiert werden.

die Verbesserungen durch die Zusammenlegung der Parkzonen südlich des Münsters erschließen sich mir nicht.

Faktisch ist das Fischerviertel komplett vom Bereich um das Rathaus abgetrennt.
Daher muss man sich vorher entscheiden , wo man suchen will.
Wenn die Stadt ernsthaft einen Wechsel dazswichen in Erwägung zieht, bedeutet, das, dass die stadt den Bürgern Suchzeiten um eine halbe Stunde zumuten möchte.

Oder dass die Bewohner um das Museum herum. wo extrem wenige Parkplätze vorhanden sind in Zukunft standardmäßig im Fischer viertel suchen dürfen, das aber auch schon überfüllt ist.

Im Bereich des Bahnhofs gibt es auch in Zukunft nicht einen einzigen nicht einen einzigen "Mischparkplatz".
Früher war dieser Bereich ehrlicherweise ausgespart
.
Will man die Bürger an der Nase herumführen?

Im Bereich des Bahnhofs gibt es auch in Zukunft nicht einen einzigen nicht einen einzigen "Mischparkplatz".
Früher war dieser Bereich ehrlicherweise ausgespart
.
Will man die Bürger an der Nase herumführen?

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