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Abgrenzung der Parkzonen

Im Zuge der Vereinheitlichung der Parkregelung ist auch eine Neuordnung der Bewirtschaftungsgebiete bzw. -bereiche notwendig.

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Planungsentwurf zur Parkregelung

Im Sinne einer einheitlichen und klar verständlichen Regelung wird für die gesamte Ulmer Innenstadt eine Mischparkregelung mit Gebührenpflicht vorgeschlagen (weitere Erläuterungen im Informationsbereich und auf der Karte). Hierbei darf entweder mit gültigem Parkschein oder mit Bewohnerparkausweis geparkt werden. Grundsätzlich stehen die Parkstände also allen Nutzern frei. Eine rechtskonforme Regelung ist damit gewährleistet. Nachsteuernde Maßnahmen oder Anpassungen durch zukünftige Neuausweisungen oder Erweiterungen von Fußgängerzonen, wie sie im Moment im Innenstadtdialog oder bei Gemeinderatsanträgen diskutiert werden, sind nicht notwendig.

In Einzelfällen kann es sinnvoll sein, Ausnahmen von der Mischparkregelung zu erlauben. Die Vor- und Nachteile sind unter Berücksichtigung der Situation vor Ort abzuwägen. Die Stadt sieht reines Bewohnerparken an folgenden Straßen vor:

  • Am Platz Unter der Metzig auf Höhe des Metzgerturms,
  • Auf dem Kreuz (Bereich zwischen Frauenstraße, Hahnengasse, Griesbadgasse, Seelengraben)

Unsere Fragen an Sie:

Ist die vorgeschlagene Mischparkregelung aus Ihrer Sicht geeignet, um den dargestellten Konflikten zu begegnen?

Welche Vor- und Nachteile ergeben sich für die Ulmer Innenstadt durch die Mischparkregelung?

Kommentare

Aktuell sind die Parkhäuser und Tiefgaragen mit ihren über 3000 Parkplätzen praktisch reine Besucherparkplätze. Wenn man den Bewohnern ihre Bereiche "wegnimmt", indem diese für die Allgemeinheit zugänglich gemacht werden, ist es im Gegenzug zwingend notwendig, den Bewohnern die Möglichkeit für das Parkten im Parkhaus zu geben. Nur wenn diese Gleichberechtigung des Mischparkens auch dort besteht ist das Konzept hinnehmbar.

Ich wohne im Parkbereich 101. Fakt ist, dass es - zumindest in unserem Parkbereich - mehr Autos als Parkraum für diese gibt. Oft ist tagsüber kein Parkplatz frei, so dass man auf die Suche gehen muss, dabei müssen nicht einmal "Falschparker" anwesend sein. (Und was sich hier spätabends/nachts abspielt, das steht auf einem anderen Blatt). Wenn also der Parkraum als verfügbar für Nichtanwohner ausgewiesen wird, werden Navigations- und andere Systeme die Fahrer durch die engen Straßen der Altstadt schicken, um hier einen Parkplatz zu ergattern. Selbstverständlich fahren hier auch alle anderen Fahrer durch, die sich auskennen.
Ich finde das für die Fußgänger eine Zumutung! Auch für die Anwohner ist es eine zusätzliche Abgasbelastung, die nicht gewünscht ist. Die Gastronomie lebt während der Coronapandemie stark durch Außenplätze; wenn hier die Fahrzeuge durchfahren, werden also auch noch die Menschen, die hier an den Tischen sitzen, den Abgasen direkt ausgesetzt.
Und die Chance auf einen Parkplatz für die Anwohner sinkt.

Die Mischparkregelung sieht also vor, dass Parkplätze für max. 2 Stunden mit Parkschein vorhanden sind. Wer sagt denn, dass der Fahrer nach dieser Zeit überhaupt wegfährt? Wir haben in unserem Parkbereich viele Nichtanwohner-Parker, die das Auto für Tage abstellen, der Strafzettel an der Windschutzscheibe wird ignoriert. Das Parken für diese lange Zeit im Parkhaus wäre auch teurer als die 10-15 Euro, die man für so ein Vorgehen zahlt.

Ich halte die Öffnung des Bereiches "Auf dem Kreuz" für eine Mischparkregelung für denkbar ungeeignet! Es kam schon seit der baulichen Veränderung der Frauenstraße mit geänderter Verkehrsführung zu einem deutlich gesteigerten Verkehraufkommen in diesem Bereich, um die ständig gestaute Frauenstraße zu umgehen, mit einer weitgehenden Missachtung des Spielstraßenschilder. Diese schreiben für diese Bereiche Schrittgeschwindigkeit. Letztere sollte unter allen Umständen erhalten bleiben, zum einen wegen der vielen Kinder, die hier wohnen, zum anderen wegen des Kopfsteinpflasterbelags, der extrem viel Lärm verursacht, je höher die Geschwindigkeit, umso mehr!
Da es in diesem Bereich wie in anderen Innenstadtbereichen auch viel zu wenig Garagenplätze gibt und diese auch nicht beliebig
"nachverdichtet" werden können, halte ich es für unabdingbar, die ohnehin unzureichenden Anwohnerparkplätze zu belassen.
Über eine Erhöhnung auf das Doppelte ließe sich nachdenken, aber ein Zehnfaches halte ich für maßlos!

Als Bewohnerin des Areals stimme ich der geschilderten Beschreibung voll zu: die Griesbadgasse ist zu bestimmten Tageszeiten keine Spielstraße mehr, sondern wird für eher ungebremsten Durchgangsverkehr genutzt. Die Geräuschentwicklung dabei ist infolge des Kopfsteinpflasters beträchtlich.
Es ist eine Ulmer Absurdität, auf Teufel komm raus eine Stadtviertel - der Touristen wegen - auf "mittelalterlich" zu trimmen, den Auto- und Motorradverkehr dann aber ungebremst zuzulassen.
Wenn ich als Fußgängerin durch Ulm gehe, frage ich mich, weshalb die Innenstadt vor allem für Autofahrer geplant ist, und das immer mehr.
Gibt es ein übergeordnetes Konzept zur Verkehrsentwicklung in Ulm, in dem solche Absurditäten angegangen werden?

In der 'Präambel des Dialogs wird als wesentlicher Punkt das Verringern des Parksuchverkehrs hervorgehoben.
Das taucht bezeichnenderweise hier nicht mehr auf.

Mir ist schleierhaft, warum der Parksuchverkehr sinken soll, wenn die Auswärtigen in Zukunft überall suchen dürfen.
Man sieht ja auch heute schon tagsüber überall in der Innenstadt parksuchende Autofahrer, die offenbar keine Anwohner sind, aber kaum leeren Parkplätze.

Das Konzept würde nur dann funktionieren, wenn die Parkplätze durch geschicktere Umverteilung dann auch sicher ausreichen würden.

Nach meinem Eindruck ist dieses Konzept von Gestern., Es stammt aus einer Zeit , in der die Läden noch um 18:00 Uhr zugemacht haben und alle Angestellten um 17:00 Uhr gleichzeitig nach Hause gefahren sind.
Damals passte das so einigermaßen.

Heute müsste man schon bis 19:00 oder 20:00 Uhr warten, damit der notwendige Anteil der Gastparker nach Hause fährt.
Eine Planung, wo und wie verdrängte Bewohner dann parken können und wie sie nach Hause kommen sollen, finde ich hier übrigens auch nicht.

Wie das in post-Corona-Zeiten ab dem 15. November aussehen soll, daran wage ich gar nicht zu denken.

Durch das vorgeschlagene Konzept dürfte sich der Autoverkehr in der Innenstadt eher erhöhen als mindern. In der Innenstadt sind genügend Parkhäuser vorhanden. Es gibt reichlich Parkmöglichkeiten am Stadtrand mit direktem Anschluss an den ÖPNV. Das Konzept autofreundliche Stadtplanung gehört dem letzten Jahrhundert an. Ausbau ÖPNV (360.- € Ticket) und Fahrradwege sollten diskutiert werden und nicht mehr Parkraum für Auto. Für Bewohner der Innenstadt ist die Parksituation jetzt schon schwierig genug,. Bereits jetzt ist es schon schwierig abends am Wochenende überhaupt noch einen legalen Parkplatz zu finden. Als Bewohnerin Henkersgraben/Prommenade ist der aktuelle Lockdown eine wahre Erholung am Wochenende mal ungestört schlafen zu können..
Eine moderate Erhöhung des Bewohnerparkausweis wäre eine Option bei gleichzeitiger Einführung eines Bürgertickets für den ÖPNV.

Es wird schon genug gesucht im Fischerviertel. Seit 30 Jahren bewohnen wir nun das Fischerviertel und die Parksuche wird immer schlimmer. Es wird wild geparkt, Knöllchen werden einfach akzeptiert. Die 15 € tun anscheinend nicht weh. Wenn ich abends nach Haus komme, drehe ich mittlerweile 2-3 Runden um dann irgendwie mit meinem Anwohnerparkausweis noch einen Platz zu bekommen. Zur Zeit des Lockdowns ist es jetzt wesentlich besser.
Mit Einführen des Mischparkens wird sich der Verkehr in den Anwohnerbereichen drastisch verstärken. Wie werden noch mehr Runden drehen müssen und dabei noch mehr Schadstoffen in die Wohngebiete blasen.
Mit einer kommoden Erhöhung der Anwohnerparkausweise, einem beibehalten der derzeitigen Regelungen wird es sicherlich einfacher Gäste in die zahlreichen Parkhäuser zu lotsen.
Das wäre eine zielgerichtete Lösung und würde den Bewohnern der Zonen mit Parkausweis sehr entgegenkommen.

Die Mischparkregelung dürfte für noch mehr Park-Such-Verkehr sorgen. Das Fischerviertel, vor allem im Bereich Saumarkt, Fischergasse sollte nur für Bewohner-Parken zur Verfügung stehen und auch zur Ausnahme werden. Es gibt genügend Parkhäuser in der Innenstadt für Besucher. Es sollte eine Regelung gefunden werden, dass in den Nachtstunden auch Bewohner günstig die häufig leeren Parkhauskapazitäten füllen können, denn der öffentliche Parkraum reicht nicht aus.. Außerdem sollte die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt berücksichtigt werden und insgesamt viele Parkplätze zugunsten von Grünflächen, Sitzbereichen, Fahrradabstell- und Ladestationen etc.. umgewidmet werden.

Da ich im Schichtbetrieb arbeite, muss ich häufig bei Dunkelheit einen Parkplatz suchen. Werden die Anwohnerparkplätze im Bereich Gresenhofgasse weiter reduziert, habe ich unter Umständen noch längere Wege nach zu Hause zurück zu legen. Zudem wird frau am Feierabend häufig von Feiernden ungefragt vereinnamt. Es wäre empfehlenswert sicher und schnell nach Hause zu gelangen.

In die Stadt mit dem Auto zu fahren sollte so unattraktiv wie möglich gestaltet werden. Ulm braucht vor allem bessere, breitere und sichere Radwege.
Wenn Anwohnerbereiche für alle geöffnet werden, kurven doch viele durch die Wohngebiete auf der Suche nach kostenlosen Parkplätzen. Was ist denn das für deine Idee?!

Moderationskommentar

Hallo Gast!

Vielen Dank für Ihren Beitrag zu dem Thema Mischparken.
Damit ein möglichst produktiver Austausch entstehen kann, könnte es hilfreich sein etwas konkreter auf das Thema Mischparken einzugehen. Vielleicht können Sie die von Ihnen angedeuteten Konflikte in den Anwohnerbereichen etwas genauer erläutern.

Beste Grüße
Sanja Osieja (Online-Moderation)

1. schon jetzt ist es für die Bewohner*innen des Fischerviertels fast unmöglich, einen Parkplatz zu finden, da nützt auch der Anwohnerausweis nichts. sollte die vorhandene Parkfläche auch frei zugänglich sein, vergrößert sich dieses Problem.
2. schon jetzt fahren viel zuviele Autofahrer*innen auf Parkplatzsuche durch das Fischerviertel.

Es gibt sowieso schon VIEL ZU VIELE AUTOS IM FISCHERVIERTEL !!!!!!! RAUS MIT DEN AUTOS !!!!!

Moderationskommentar

Guten Tag Emo,

vielen Dank für Ihren Beitrag zu diesem Thema.
Damit sich eine möglichst zielführender Dialog entwickeln kann, möchte ich Sie bitten Ihre Argumente zu dem Thema Mischparken etwas konkreter zu formulieren.

Beste Grüße
Sanja Osieja (Online-Moderation)

Meiner Meinung nach parken viel zu viele Autos in der Stadt. Alleiniges Parkrecht zu deutlich höheren Preisen als bisher für Anwohner fände ich angesichts der Mobilitätswende und der Klimakrise sehr angemessen. Alle weiteren Autos sollen außerhalb der Stadt parken und es sollte der ÖPNV genutzt werden um sich in der Innenstadt fortzubewegen. Eine Ausnahme für Menschen mit Gehbehinderung macht Sinn.

Um den Verkehr in der Innenstadt (Herrenkellergasse, Hafenbad, Rosengasse, Heimstraße etc.) zu verringern sollten diese Bereiche rein Bewohnern sowie Menschen mit Behinderung zur Verfügung stehen. Mischparken führt nur dazu, dass Bewohner keinen Parkplatz finden, da Stadtbesucher keinen Schritt zu viel in ihr ausgewähltes Restaurant gehen wollen. Somit ziehen die Bewohner Ihre Runden und suchen jede mögliche Parkmöglichkeit ab. Oft ist das Resultat, dass schwarz geparkt werden muss, da alle Parkplätze belegt sind und auch in der aktuellen Corona Situation viele Bewohner im Homeoffice ihr Auto nicht bewegen können, sodass kein Wechsel auf den Bewohnerparkplätzen entsteht. Nachdem extrem viel Geld für Parkhäuser in Ulm ausgegeben wurde (siehe Sedelhöfe) sollte die Stadt vermehrt auf die Parkhäuser verweisen, da die Innenstadtbewohner ihr Auto möglichst regulär abstellen wollen und schnellstmöglich nach Hause laufen, ohne den Verkehr weiter zu strapazieren, wie es aktuell der Fall ist.

In Ulm gibt es inzwischen schon, bzw. wird es spätestens nach Inbetriebnahme der Tiefgarage am Bahnhof genügend Parkplätze geben um allen Autofahrern eine Parkmöglichkeit anzubieten. Es ist deshalb nicht erforderlich die Straßen und Gassen weiter mit Autos zuzuparken. Diese wertvollen Stadträume sollten den nichtmotorisierten Verkehrsteilnehmern und den Anwohnern vorbehalten sein.
Durch die Mischparkregelung wird der Parksuchverkehr befördert, denn viele Menschen sind leider sehr träge und fahren lieber 10mal um den Block um vielleicht doch noch eine Parklücke zu finden, am besten noch kostenfrei und beästigen dadurch die Stadtbewohner und Besucher, verpesten die Luft mit Abgasen und Lärm und tragen insgesamt zu einer unattraktiven Stadt bei.

Wir können uns nur den Vorrednern (-schreibern) anschließen: Im Fischerviertel ist es abends, aber inzwischen auch tagsüber, kaum möglich, einen Parkplatz zu finden. Daher ist es überhaupt nicht sinnvoll, diese wenigen Parkplätze freizugehen, zumal wir alle ja gerade den Bau eines neuen Parkhauses finanzieren. Diese Parkhäuser müssten offensiver beworben werden. Zudem ist es sicher notwendig, an einigen Stellen Radparkplätze zu schaffen und die Infrastruktur für Radfahrer auszubauen. Wir können nicht nachvollziehen, wieso die Stadtverwaltung eine Mischparkregelung in Betracht zieht, das halten wir für absolut realitätsfern: Es ist überhaupt nicht im Sinne der Anwohner.

Momentan läuft die Diskussion über eine autofreie Herrenkellergasse / Dreiköniggasse, zu der wir wie folgt Stellung beziehen..

Wir sind seit 61 Jahren ein inhabergeführtes Fachgeschäft in der Medzintechnik.
Ein nicht unerheblicher Teil unseres Kundenklientels ist auf eine gute und barrierefreie Erreichbarkeit unseres Geschäfts angewiesen..
Diese Kunden mit Geh-, Seh- oder sonstigen Beeinträchtigungen werden von Angehörigen während der Geschäftszeiten zu uns gebracht und sind deshalb auf eine zeitlich nicht eingeschränkte Zufahrt in diesem Bereich angewiesen.

Sollte die Herrenkellergasse / Dreiköniggasse (auch probeweise) eine autofreien Zone werden, wäre diesem Klientel der Zugang zu unserem Geschäft verwehrt, bzw. massiv beeinträchtigt.

Weiterhin sind wir wirtschaftlich auf dieses Kundenklientel angewiesen..
Eine Sperrung würde einen deutlichen Umsatzrückgang nach sich ziehen, der für uns nicht tragbar wäre.

Aus diesen Gründen lehnen wir eine (auch probeweise) Sperrung der Herrenkellergasse / Dreiköniggasse.ab.
Sollte dieses Vorhaben aber nicht zu umgehen sein, müsste es eine (unkomplizierte und während der Geschäftszeiten unbefristete) Ausnahmeregelung für dieses Kundenklientel geben.

Es war einmal ein Milchmädchen...
das rechnete dem Stadtbewohner vor, dass ein städtischer Tiefgaragenstellplatz € 50ooo Baukosten hat, die unter Annahme einer 5% Verzinsung im Jahr € 25oo erbringen müssten oder etwa € 208 im Monat oder € 7 am Tag.

...was es nicht sagt, ist dass für ein öffentliches Parkhaus in der Innenstadt von Hamburg für die Verzinsung es reichen würde, wenn dort für nur eine Stunde am Tag ein Auto geparkt würde!

Sie werden einwenden Hamburg ist nicht Ulm, mag sein? D.h. in Ulm müsste der Parkplatz vielleicht für 3 Stunden genutzt werden um die Verzinsung zu erreichen.

Aber was überall gilt, ist der Grundsatz Parkraummanagement ist in erster Linie Verkehrslenkung! Hier hilft ein Blick in andere schöne Städte (Freiburg, Heidelberg, Schwäbisch Gmünd, Celle, Maastricht, Groningen, etc.), die der eine oder andere Leser auch mit dem Auto bereist haben dürfte. Allen gemein ist, dass die Kernstadt (innerhalb des Altstadtringes) nahezu überall komplett als Fußgängerzone oder Anwohnerzone ausgewiesen ist und dass Touristen und Zugereiste ausschließlich in Parkhäusern oder Park&Ride Zonen am Rande gelenkt werden.

Wer z.B. in Freiburg an der Universitätsbibliothek parken möchte, kann dies für € 8 die Stunde für maximal 2 Stunden tun!

Die Idee des Mischparkens in der Kernstadt erinnert an die alten unglückseligen Tage vor 40 Jahren als ich damals neu zugezogen kopfschüttelnd die Diskussion um das Parken auf dem Ulmer Münsterplatz verfolgen durfte.

Wenn man über Mischparken nachdenkt, dann allenfalls in Quartiersgaragen für Anwohner und Fremdparker zur Quersubventionierung (s.o.), oder zur Verfügungsstellung von Ladeinfrastruktur für Elektromobilität (z.B. 4 Parkplätze teilen sich eine Ladesäule).

...und zum Schluß ein Tipp für den Umgang mit Falschparkern aus der schönen Hansestadt. Wer sein Auto dort Verkehrs- oder Feuerwehr-behindernd parkt findet sein Auto abgeschleppt im „Fahrzeugknast“ wieder und darf es gegen eine Unkostengebühr von € 250-350 auslösen.

Gez. Prof. Dr. Thomas Eiermann

Moderationskommentar

Lieber Herr Eiermann,

vielen Dank für Ihren ausführlichen Kommentar und Ihre Auseinandersetzung mit dem Thema. Wir freuen uns über eine rege Beteiligung Ihrerseits. Damit alle Teilnehmer*innen Ihren Argumenten folgen können und eine gewinnbringende Diskussion entstehen kann, möchte ich Sie bitten ihre Argumente etwas kürzer zu formulieren. Weitere Informationen zu unseren Dialog-Regeln können Sie hier nachlesen: https://www.zukunftsstadt-ulm.de/regeln

Wir freuen uns über einen weiterhin konstruktiven Austausch.

Mit besten Grüßen

Theresa Sauerwein (Moderation)

Zunächst eine Frage. Im Informationsbereich heißt es: "Flächendeckend reines Bewohnerparken ist entsprechend der Vorgaben der StVO nicht rechtskonform. Bewohnerparkbereiche dürfen nicht größer als 1000 m sein." Auf was bezieht sich das Maß? Auf den Durchmesser eines Parkbereichs?
Weiter heißt es: "Werktags dürfen von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr nicht mehr als 50 % der Parkflächen für Bewohner reserviert sein. Werktags von 18.00 Uhr bis 9.00 Uhr und sonn- und feiertags dürfen nicht mehr als 75 % der Parkflächen für Bewohner reserviert sein."
Nun ist es aber so, dass die Parkflächen alleine für die Bewohner schon nicht ausreichen, und die meisten haben ein Auto nicht aus Spaß, sondern weil sie es brauchen, um beispielsweise in zumutbarer Zeit zum Arbeitsplatz zu gelangen, was gerade bei ländlich gelegenen Arbeitsplätzen per ÖPNV leider nicht funktioniert. Zieht man von den aktuell für die Bewohner verfügbaren Flächen nun noch einmal 25% bzw. 50% ab , ist absehbar, dass sich die Situation verschlechtern wird.
Dabei können Menschen von außerhalb recht einfach per Park&Ride anreisen oder Parkhäuser nutzen. Warum für diese nun die ohnehin zu knappen Parkflächen verfügbar gemacht werden sollen, kann ich nicht nachvollziehen. Zumal ein Nebeneffekt sein wird, dass es umso mehr PKW-Verkehr geben wird. Anreisende von außerhalb machen sich überhaupt auf die Suche nach einen Parkplatz außerhalb von Parkhäusern, und Anwohner suchen umso länger einen Parkplatz.
Wenn es darum geht, die gesetzlichen regeln einzuhalten, sollte dies entsprechend sowohl im Sinne der Anwohner mit Auto als auch im Sinne der Anwohner ohne Auto so erfolgen, dass nur so viele Mischparkplätze eingerichtet werden wie nötig, und dass diese möglichst unattraktiv sind. Also sollte die Parkdauer am besten max. 30min betragen, und die Parkplätze sollten gebündelt in Bereichen sein, die möglichst weit von der Innenstadt entfernt sind.

Das neue Mischparkraumkonzept erhöht den Druck auf die Straßenparkplätze und dazu noch den Parksuchverkehr nicht nur tagsüber, sondern besonders in den Abendstunden. Offensichtlich soll das ohne Rücksicht den dortigen Bewohnern zugemutet werden.
Wenn dagegen auf der Wilhelmsburg 3 bis 4 x im Jahr das Theater eine Open-air-Veranstaltung macht oder andere Nutzungen stattfinden, wird gleich der gesamte Michelsberg an diesem Tag/ Abend vorsorglich abgesperrt, um die dortigen Anwohner vor Autos und Parksuchverkehr zu schützen.
Wird da nicht mit zweierlei Maß gemessen.?

Stellen wir uns vor, das Mischparkkonzept wird so umgesetzt. Die Anzahl der geparkten Autos wird nicht weniger, der Verkehr nimmt eher zu. Was ist das Ziel dahinter? Eine Qualitätssteigerung des öffentlichen Raums ist nicht erkkenbar.
Wenn die Innenstadt zunehmend von Autos, auch vom ruhenden Verkehr befreit werden soll, ist das Mischparkkonzept der falsche Ansatz. Es wäre v. a. für Nichtbewohner, z. B. Touristen schon "nett" und eine schöne Erfahrung, wenn z. B. das Fischerviertel komplett autofrei wäre. Für Bewohner eher schwierig, sh. andere Kommentare.
Beispiel Weinhofberg: (hinter der Synagoge rund um die Sparkasse). Das wäre OHNE Autos auch schön anzuschauen. Allerdings wird der Weinhofberg regelmäßig zugeparkt. Ein Knöllchen über 15-20 € juckt die Autofahrer wenig, und abends wir kaum kontrolliert. Wenn dort abgeschleppt würde, dann schon eher. Aber hat die Stadt für dieses Problem eine Handlungsmaßnahme entwickelt? Nein, obwohl dieser schon seit einigen Jahre so fertiggestellt ist.
Zu befürchten ist, dass, selbst wenn das gesamte Fischerviertel autofrei wäre, genau dasselbe hier passiert.
Es scheint bei Stadtverwaltung und der Politik diese Angst zu geben, dass man die "Auswärtigen" vergraulen würde – und damit dem lokalen Handel und der Gastronomie –, wenn man Falschparker mit höheren Strafen belegen, bzw. diese abschleppen lassen würde oder, wie z.B. in Amsterdam im Grachtenring üblich, wo Falschparker mit einer Parkkralle dann einfach 24 h stillgelegt werden.
Daher noch einmal die Frage: Was ist genau das Ziel?

Moderationskommentar

Lieber Gast,

vielen Dank für Ihren Beitrag und Ihr Interesse am Thema. Auf Ihre Frage nach der Zielsetzung haben wir von der Stadt Ulm folgende Rückmeldung erhalten: Das Ziel ist die Neuordnung des Parkraums sowie StVO-konforme Parkregelungen.

Herzliche Grüße
Petra Schröter (Moderation)

Die "Zukunftstadt" Ulm verfügt über 4500 Parkplätze in Parkhäusern (inkl. Bahnhofparkhaus) Warum soll dann den Bewohnern der Innenstadt noch Parkraum genommen werden durch Mischformen. Ich weiß von Innenstadtbewohnern, dass sie mehrere Kilometer im Jahr fahren, um einen freien Parkplatz zu finden. Ein paar Plätze entfallen durch Erweiterungen der Fußgängerzone, was durchaus zu befürworten ist. Am Wochenende stehen noch zusätzlich 1000 P&R Plätze den Stadtbesuchern zu Verfügung. Sollte heutzutage nicht über alternative Mobilitätsformen für Innenstädte nachgedacht werden, anstatt den "Individualverkehr" zu stärken. Hier erwarte ich eher den Ausbau des ÖPNV oder des Radwegnetzes. Ich plädiere deshalb dafür, den Innenstadtbewohnern mit Berechtigungsschein ihre Parkplätze zu belassen.

Die angedachte Planung ist für die Innenstadtbewohner katastrophal. Als Bewohner der Hämpfergasse muss ich als Pendler nach meinem langen Arbeitstag zukünftig mit Touristen und Party-People des Fischerviertels um Parkraum konkurrieren. Das ist ja jetzt schon teilweise so. Ich wäre ohne Frage sofort dazu bereit, für meinen Anwohnerparkausweis sehr viel tiefer in die Tasche zu greifen, wenn ich dadurch dem feierabendlichen Parkplatz-Konkurrenzstress entgehen kann.

Das ohne Not geplante neue Parkraumkonzept für Ulm ist zu Recht umstritten, weil aktionistisch.
Bei der Begründung fällt auf, dass ein argumentativer Widerspruch besteht: Der Suchverkehr werde weniger, so wird an einer Stelle behauptet. An Anderer aber, dass in bestimmten Bereichen Anwohnerparken erlaubt bliebe, weil „... kein weiterer Verkehr angezogen werden soll“.
Faktisch betrachtet sind lt. Aussage H. v. Winning in den letzten 10 Jahren 300 Autos mehr im Altstadtbereich angemeldet worden. Das ist sogar wenig, wenn man das ins Verhältnis von Neubauten und Sanierungen im Zuge der Nachverdichtung setzt. Bemerkenswert ist dabei aber, dass bei einem großen Teil dieser Wohnraumschaffung keine Stellplätze eingeplant wurden, sondern die Stadt Ulm nur viel Geld durch Ablösezahlungen einnahm.
Die dem Konzept zugrunde liegende Studie des Büros LK Argus kann nicht objektiv und ergebnis-offen sein, da sie von der Stadt Ulm in Auftrag gegeben wurde mit der Prämisse von H. v. Winning, dass Bewohnerparkplätze seinerseits nicht erwünscht seien.
Bedenken der Bewohner gegen das Konzept wurden von städtischer Seite nur mit Behauptungen widerlegt und nicht mit Fakten. Tatsache ist aber, dass gerade die derzeitige Corona Lage gezeigt hat, welche Berechtigung neben dem ÖNPV auch der Individualverkehr für das tägliche Leben hat. Dies gilt vor allem für Familien mit (Klein)Kindern, die gerüchteweise auch im Altstadtbereich noch existieren sollen. In bestimmten Situationen und zu bestimmten Zeiten ist der ÖNPV einfach überfordert.
Nun aber zum erwünschten konstruktiven Gegenvorschlag:
Konsequentes Parkverbot in Vierteln mit enger Bebauung für Suchverkehr gemäß STVO unter Einbeziehung der Stellplätze in Parkhäusern der entsprechenden Quartiere durch klare Abgrenzung und Beschilderung.
Schaffung von mehr Bewohnerparkplätzen und Einrichtung von kostenfreien Kurzparkflächen für Patientenabholung in Arztpraxen und Apothekeneinkäufe.
Staffellung der Bewohner Parkgebühren pro Haushalt, z.B. 1. PKW 50 € pro Jahr, 2. PKW 100 €, 3. PKW 150 €, ...

Die größte Parkplatznot herrscht im Parkgebiet 301 werktags zwischen 17-20 Uhr sowie im Dezember zum Weihnachtsmarkt..

Das Problem für Anwohner einen Parkplatz zwischen 17-20 Uhr zu finden, würde sich durch ein Mischparken sicherlich deutlich entschärfen. Ich denke jeder Anwohner kennt die Situation, dass sie/er abends an freien Gebührenparkplätzen vorbei fährt, jedoch alle Anwohnerparkplätze belegt sind. Besonders absurd ist die Situation ab 19 Uhr, nahezu alle Gebührenparkplätze sind frei, ich muss aber noch gut eine Stunde sinnlos im Kreis fahren, bevor ich endlich parken darf.

Im Gegensatz hierzu würde ein Mischparken im Dezember zum Weihnachtsmarkt die Situation für Anwohner sicherlich deutlich schlechter machen. Hier ist einfach rund um die Uhr gar kein Parplatz für Anwohner verfügbar, auch schon gegenwärtig. Die Weihnachtsmarkt-Kathastrophe sollte bei einer angestrebten Mischparklösung unbedingt beachtet werden!

Ein letzter Hinweis noch zur gegenwärtigen Situation: Anwohnerparkplätze/Ausweise werden kaum kontrolliert. Es ist in Ulm bekannt, dass man besser "illegal" auf einem Bewohnerparkplatz parkt als auf einem am Parkscheinautomaten, da man kaum ein Knöllchen bekommt. Ein Mischparken würde dann ja auch zwangsweise dazu führen, dass insgesammt alle Parkplätze kontrolliert werden müssen. Das fände ich sehr gut und kommt den Anwohnern sicherlich zu Gute!

Guten Tag,
ich wohne in der Parkzone 101.
Die für die Bewohner zur Verfügung stehenden Parkplätze sind sehr limitiert. Dazu kommt, dass pro Haushalt nur ein Parkausweis ausgestellt wird, für neue Hinzugezogene werden gar keine mehr ausgestellt (erzählt mir mein neuer Nachbar). Dies war jetzt auch der Grund, warum ich mich von meinem Auto getrennt habe. Das Suchen war einfach eine Zumutung. Jetzt arrangieren wir uns mit einem Auto. Auch wenn das sehr umweltfreundlich ist, schränkt mich das sehr ein. Das Allerschlimmste sind die Freitage und Samstage. Wenn nachts junge Leute in die Stadt zum Feiern kommen. Ich begrüße das auf der einen Seite sehr, unsere Stadt lebt und soll allen Altersklassen ein soziales Leben ermöglichen, jedoch parken die jungen Leute dann kreuz und quer in der Zone 101 und ich als Anwohner finde dann keinen Platz mehr. Das geht zu Weit. Wenn überhaupt, dann sollten die Parkplätze für Anwohner erweitert werden, für Besucher stehen genug Parkhäuser zur Verfügung. Die Kontrollen für Schwarz-Parker sollten außerdem erhöht werden, denn vor allem spät abends und Nachts wird überall wo ein Auto reinpasst auch geparkt, weil dann auch keine Kontrollen mehr erwartet werdenJeder möchte doch einen Platz finden, wenn er Abends nach Hause kommt. Das gehört doch zum nach Hause kommen dazu.
Viele Grüße
Eine besorgte Anwohnerin

Leider wird sich durch das Mischparken eine Parksituation - mit großem Parksuchverkehr - ergeben, dass nicht die Touristen außerhalb der Parkhäuser parken, sondern viele Beschäftigte, Angestellte, Selbständige usw., die in der Innenstadt arbeiten, parken und somit für die Anwohner, die früh den Parkplatz verlassen und frei machen um zur Arbeit zu gehen, Parkplätze belegen und die Anwohner nach Feierabend keinen Parkplatz haben.
Somit muss es weiterhin, um das Stadtleben attraktiv zu gestalten, Bewohnerparkplätze geben ... nicht für riesige Gebühren - die Miet- und Kaufpreise sind schon exorbitant - aber gerne für höhere Gebühren und dadurch weiterhin die Möglichkeit einen Parkplatz nach Feierabend zu finden.

Durch die zahlreichen u.a. in den letzten Jahren neu entstandenen Parkhäuser ist es im Sinne einer für Handel, Gastronomie, Besucher und insbesondere auch Anwohner lebenswerten Innenstadt meines Erachtens nicht nachvollziehbar, warum in den Überlegungen nach wie vor oberirdische Besucherparkplätze vorgesehen sind.
Die gesamte Innenstadt ist mittlerweile von den umliegenden Parkhäusern problemlos zu Fuß erreichbar, sodass es in meinen Augen abgesehen von Behinderten- und Anwohnerstellplätzen keiner weiteren Stellplätze für Besucher bedarf.
Ebenso wird der Konflikt zwischen Anwohnern und auswärtigen Parkplatzsuchenden durch die angedachte Mischparkregelung unnötig verschärft. Bereits heute ist es für Anwohner nahezu im gesamten Innenstadtring unmöglich, ohne zahllose unnötige Runden zu drehen, einen Parkplatz zu finden. Demgegenüber stehen auswärtige Parplatzsuchende, die in der Hoffnung, auch den letzten Meter zur Zieldestination mit dem Auto zurücklegen zu können, unnötig Verkehr, Lärm und Abgase in die Innenstadt bringen und diese wenig lebenswert machen.
Zudem gehören die bestehenden Parkhäuser wesentlich besser und markanter ausgeschildert, um den Verkehr bestmöglich aus der Innenstadt zu halten.

"Wir haben für diejenigen die in der Innenstadt parken wollen nicht genügend Parkplätze" sagte uns Herr von Winning am letzten Dienstag in der Bürgersprechstunde zum neuen Parkraumkonzept.
"Wie wahr", sage ich da als Anwohnerin die täglich mit diesem Problem konfrontiert ist.

Sinngemäß hat uns Herr von Winning auch zu verstehen gegeben, die Parkplätze in den Tiefgaragen seien für uns Anwohner einfach zu wertvoll.
Dieser Meinung kann man durchaus sein, aber damit ist die Marschrichtung doch eigentlich vorgegeben: Bewohner parken oberirdisch, Besucher parken eher im Parkhaus.

Um die Besucher in die Parkgaragen zu leiten muss eben entsprechend gesteuert werden. Und zwar nicht, indem man die Parkgebühr in Parkgaragen senkt, sondern indem man die Parkgebühr für Straßenstellplätze deutlich erhöht und die Parkdauer dort verkürzt. Je länger dort das Parken erlaubt ist, desto mehr muss an der Preisschraube gedreht werden.
Wichtig ist es auch, die oberirdischen Parkplätze bis zur Sperrstunde zu bewirtschaften, denn Abendgastronomie findet in der Innenstadt eigentlich überall statt.

Das Konzept "Mischparken" der Stadtverwaltung überzeugt deshalb nicht, weil eben einige wichtige Parameter einfach ausser acht gelassen werden:

- Die Innerstädtischen Parkgaragen mit einigen 1000 Parkplätzen sind nicht Teil des Konzepts. Rechtlich besteht ja anscheinend die Möglichkeit diese einzubeziehen, vielleicht gelingt das ja sogar mit dem Müller Parkhaus. Dort, im Eingangsbereich, kann man lesen: "Öffentliche Parkgarage, 0 - 24 Uhr"

- Die Besucher werden nicht explizit, durch Preisgestaltung und Parkdauer von den Straßenstellplätzen in die Parkhäuser gelenkt. Die Parkdauer an der Straße wird, im Gegenteil, erhöht (bisher 0 - 2h; jetzt durchweg 2h) und die Parkflächen an der Straße werden für Besucher ausgeweitet.

- Die abendlichen Innenstadtbesucher von ausserhalb sind ebenfalls nicht ins Konzept mit einbezogen. Die Aussage von Herrn Schreiber von der LK Argus, daß es "keine, oder kaum noch gebietsfremde Langparker" mehr nach 20:00 Uhr gäbe, kann ich nicht nachvollziehen.

- der durch das Konzept neu entstehende Parksuchverkehr. Herr Schreiber von der LG Argus sagte in der Bürgersprechstunde, der Parksuchverkehr werde in einigen Gebieten zunehmen (welche denn, und wie wird gegengesteuert?), aber insgesamt abnehmen (warum?). Belege oder Berechnungen wären da schon interessant.

Nur wenn konsequent gesteuert wird und das Parkraumkonzept aus einem Guss ist, kann es zum Erfolg werden, in welcher Variante auch immer.

freundliche Grüße
kd

Wenn man weniger Parksuchverkehr haben will, muss man entweder die Parkplätze abschaffen oder die Berechtigung ändern. Die Innenstadtgassen sollten durch das Verkehrszeichen Nr. 260 "Verbot für Kraft­fahrzeuge" mit dem Zusatz "frei für Berechtigte" für den allgemeinen Verkehr gesperrt werden. Berechtigungen kann man dann für Anwohner, Lieferdienste, Ärzte, Pflegedienste usw. erteilen.

Frage an Herrn von Winning: In Zeiten, in denen jede Stadt möglichst CO2-Ausstoß, Stau, Lärm u. unnötigen Verkehr zu redzuzieren
versucht- propagieren Sie Mischparken! Exakt dies befeuert obige Probleme massivst- zudem nimmt es den Anwohnern so gut wie
jeden Anwohnerplatz- zu einer nun 10-fach höheren Gebühr.
Sie verweisen auf die immensen Kosten der Stellplätze. Exakt diese Kosten sind natürlich auch für die Park-u.Ride-Plätze zu be-
rechnen!- Welche jedoch nach diesem Konzept nun gänzlich leer sein werden. Laut Ihrer Aussage sind bereits jetzt diese Plätze
kaum belegt. Wie wollen Sie diese Mißwirtschaft rechtfertigen?
Von bislang ca 400 befragten Besuchern war auch nicht 1 bereit- unter gegebenen Bedingungen einen Park-u.Ride-Platz anzsteuern.
Fazit Auswärtige Besucher vom Land welche zuhause sowieso gratis ihren Parkplatz vor der Haustüre haben- können nun sicher
auch innerstädtisch gut parken- während Anwohner für 10-fach höhere Beiträge kaum irgendwann einen Platz ergattern können.
Somit muss logischerweise Besucherverkehr vor den Toren bleiben- oder in die ausreichend vorhandenen Parkgaragen gelotst
werden- da freiweillig kein einziger Besucher den Anwohnern Platz läßt.
Natürlich kann eine Gebührenerhöhung für Anwohner erfolgen- allerdings bitte auch nur 1 Ausweis pro Haushalt- und massivste
Reduzierung der hochfragwürdigen massenhaften Sonderparkgenehmigungen.
Erwarte mit Hochspannung Ihre Antwort!

Als Anwohner versteht man das Konzept nicht, bereits jetzt findet man keinen Anwohnerparkplatz, Gebiet 301 auf dem Kreuz, egal zu welcher Zeit. Wenn jetzt noch die ganzen Gastrobesucher und die von den Ämtern dazukommen, kann es überhaupt nicht mehr funktionieren. Was hier den Anwohnern zugemutet wird, ist nicht nachvollziehbar... und dann noch eine derartige Erhöhung der Gebühren.

Ich wohne in Senden, habe ein Auto, was ich aber immer weniger nutze, auf keinen Fall aber fahre ich damit nach Ulm. Denn
es ist durchaus machbar, mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln und / oder dem Rad-auch E-Bike in die Stadt zu fahren.
Mehr Parkplätze für Nicht-Anwohner locken mehr Autos in die Stadt, dies ist nicht förderlich und hoffentlich auch nicht erwünscht..

Wir wohnen seit 25 Jahren in der Innenstadt und haben zwei Tiefgaragenplätze.
Wir haben aber auch Verständnis für die Befürchtung der Anwohner, durch die neue Regelung benachteiligt zu werden. Mit Sicherheit wird auch der Parksuchverkehr erheblich zunehmen. Die Neuregelung kann nur funktionieren, wenn die Straßenparkplätze im Vergleich zu den öffentlichen Tiefgaragenplätzen, die mit erheblichen Steuergeldern finanziert wurden, wesentlich teurer werden.
Wir betrachten das Ganze als Experiment mit ungewissem Ausgang und empfehlen eine Probezeit wie sie bei allen Verkehrsveränderungen üblich ist.
Des Weiteren ist zu überprüfen, wie weit die GPS-Überwachung von freien Parkplätzen in der Stadt technisch bereits möglich ist. Wenn in einer Straße kein freier Platz ausgewiesen wird, wird diese Straße auch nicht extra angefahren.

Grundsätzlich ist eine Reduzierung des Autoverkehrs in der Innenstadt zu befürworten.

Wer wie wir in der Büchsengasse wohnt, muss eine Möglichkeit haben, sein Auto wohnortnah abzustellen, auch dauerhaft und nicht nur für 2 Stunden. Wir leben und arbeiten hier, und halten die City als Bürger am Leben. Wer aus Ulms Vororten oder zum Beispiel dem Eselsberg in die Innenstadt will, hat bei sich zu Hause oft schon einen Dauer-Parkplatz und kann ruhig das Rad, den ÖPNV oder Parkhäuser fürs shoppen in der Innenstadt nutzen. Wir erleben vor allem samstags und täglich die ganze Woche über abends, wenn die Menschen zum Essen oder in die Kneipen gehen, einen nervenden Parksuchverkehr. Nicht zuletzt auch durch Touristen, die das Münster besuchen wollen. Alles fährt, um bei unserem Beispiel zu bleiben, in die Büchsengasse hinein, und wendet dann angesichts von gerade einmal 10 Plätzen erfolglos auf dem kleinen Hof gegenüber dem Kasperletheater. Das würde sich mit einem "Parken für alle"-Konzept und einer gleichzeitigen Verknappung der Parkplätze gerade in der Büchsengasse nur verschlimmern. Deswegen sollte es in der Altstadt reine Anwohnerparkplätze geben, um den Verkehr aus der Stadt herauszuhalten. Das gilt zum Beispiel auch für das Fischerviertel. Es kann nicht sein, dass angesichts ohnehin hoher Mieten (sie sind hoch, Herr von Winning!) dort auch noch höhere Parkgebühren anfallen. Sollen wir, wenn wir unser Auto nutzen, anschließend in der ganzen Stadt herumfahren, um einen Parkplatz zu finden, der mehr als 2 Stunden genutzt werden darf? Wo sollen wir denn damit hin? Einen Dauer-Platz in einem Parkhaus haben wir übrigens bereits lange und vergeblich gesucht - angesichts Wartelisten mit Zeiten von mehreren Jahren und Preisen zwischen 130 und 185 Euro pro Monat. Das Müller-Parkhaus etwa führt gar keine Liste mehr, da es - so wörtlich - "zwecklos" sei. Wer soll sich das leisten können? Und mal ehrlich: Wir fahren viel Fahrrad und erledigen viel zu Fuß - deswegen sind wir unter anderem in die Innenstadt gezogen. Aber ganz ohne Auto geht es eben auch nicht. Die städtischen Überlegungen zum Parken sind unserer Meinung nach praxisfern und umweltfeindlich, sie verstärken den Verkehr in der City und sind allgemein ein Affront gegen die Bürgerschaft in der Altadtadt. Eine Bevorzugung des Fischerviertels und des Viertels "Auf dem Kreuz" empfänden wir nebenbei gesagt als empörend ungerecht. Warum halten Sie den auswärtigen Verkehr nicht einfach aus der Innenstadt heraus, so wie es andere moderne Städte auch tun?

Meine Meinung zu der "Mischparksituation" Ulmer Innenstadt besonders Fischerviertel sehe ich kritisch! Vor allem für Menschen die sich in der Innenstadt nur bedingt auskennen. Insbesondere im Fischerviertel, als Gewerbesteuerzahler haben wir keinen Parkausweis zusätzlich erhalten, was aus meiner Sicht "gar nicht geht". Und dann sollen die Flächen noch aufgeteilt werden!? Es kann nicht sein, dass ich als Geschäftsbeteiligte das Parkhaus nutzen muss und täglich den Höchstbetrag zuzüglich der Gewerbesteuer aufbringen darf! Deshalb sollte jedem Büro speziell in der Hämpfergasse eine zusätzlicher Parkausweis im Aussenbereich zugesprochen werden, um z.B. um mir und Besuchern die Möglichkeit (natürlich nur aus geschäftlicher Sicht" die Möglichkeit zu offerieren zu parken!

Ich vermisse eine moderne und zukunftsgerichtete Neuregelung. Bitte schauen Sie sich Beispiele von Städten wie Kopenhagen, Rotterdam oder auch Bogota usw an. Experten empfehlen klar eine Einschränkung des Autoverkehrs in der Stadt zum Wohle aller Bürger, der Aufenthaltsqualität und auch des Handels (! Bitte nicht auf die ewigen Reflexe des Einzelhandels wegen zu weniger Parkplätze hören - vertrauen Sie auf Experten!). Mehr Park Flächen für Besucher wird mehr Verkehr in die Innenstadt zur Folge haben. Die Zeichen der Zeit müssten doch mittlerweile eigentlich jedem klar sein.

Ein Mischparken im Fischerviertel und auf dem Saumarkt ist aus meiner Sicht völlig kontraproduktiv.

Der Verkehr durch Parkplatzsuchende, der jetzt schon unerträglich ist, würde zunehmen. Der Saumarkt ist eine Sackgasse und damit eine Dauerschleife für die Suchenenden wieder zurück durch die Fischergasse. Es "entschuldigt" nicht, dass die Einbahnstraße zur Promenade verkehrswidrig und gefährlich befahren wird. Beliebt ist dieser Altstadtbereich, vor allem bei wärmeren Temperaturen, auch bei Fahrern mit hochpreisigen Autos, die sich und ihre Fahrzeuge mit viel Lärm zur Schau stellen.

Nirgendwo ist ein ganz selten voll belegtes Parkhaus für den Besucherstrom in die Altstadt und zur Donau so nahe.
Aufgrunddessen gibt es auch keinen Grund, die wenigen Parkmöglichkeiten der Anwohner, die kaum über Garagen verfügen, noch mehr zu reduzieren.

Absolut unverständlich ist, dass dieser von Besuchern, Touristen, Stadtführungen, Restaurants mit Außenbewirtung stark frequentierte Ulm-Magnet nicht besser geschützt, sondern durch Ihre Vorschläge noch mehr beeinträchtigt wird. Durch die auf beiden Seiten parkenden Fahrzeuge in der engen Fischergasse - auch zwangsläufig durch Handwerker- oder Zustallfahrzeuge - ist oft ein Durchkommen kaum möglich. Spaziergänger, Touristen, Gäste der Außenbewirtung sind über Maßen beeinträchtigt, nicht nur die Anwohner.

Erwähnen muß ich in diesem Zusammenhang noch, dass auch SÄMTLICHE städtischen Fahrzeuge zum Saumarkt und zur Donau (denken Sie auch in Coronazeiten an die zahlreichen Feste und Veranstaltungen) durch die Fischergase fahren müssen. Und NUR durch den Torbogen beim Saumarkt ist ein Durchfahren zur Donau möglich.

Infolgedessen habe ich große Zweifel, dass ein Berliner Planungsbüro (gibt es in Ulm keine kompetenten Personen?) ausreichend die örtlichen Gegebenheiten kennt und auch nicht durch die Zuständigen der Ulmer Behörden in Kenntnis gesetzt wurde.

Fazit: Um eine Stadt wie Ulm lebenswerter und attraktiver zu machen, muß gerade in einem beliebten Altstadtbereich sensibler gehandelt und der Verkehr nicht noch mehr angezogen, sondern reduziert werden.

Bewohnerparken läuft dann so ab wie in der Weststadt oder in anderen Stadtteilen: Man hat eine Doppelgarage im Eigentum auf dem Grundstück. Diese Garage ist voll belegt als Abstellraum für alles mögliche. Drei private PKWs stehen daher auf der Straße und halb auf dem Gehweg. Wenn nun ein PKW wegfährt, wird sofort zeitgleich der zweite PKW auf den frei werdenden Stellplatz gestellt, damit man später keine weite Wege in Kauf nehmen muss. Notfalls kommt auch mal die Mülltonne als Platzhalter auf den kurzfristig freien Stellplatz.
Was bedeutet das für die Innenstadt? Wem gehört die Stadt, der öffentliche Raum? Er gehört allen und nicht nur den Anwohnern.
Wer ein Auto in der Stadt unterhalten will, (was nicht zwingend notwendig ist,) muss auch für die Nebenkosten eines Autos aufkommen, es gehört einfach dazu einen Stellplatz zu finanzieren, ebenso wie Werkstattarbeiten uvm. Wem das zu teuer ist, der nutzt Carsharing oder ÖPNV.

Um das Ziel, die Erderwärmung auf 1.5° zu begrenzen, einhalten zu können, müssen wir in den wohlhabenden Ländern unseren Lebensstil ändern, was ohne Verlust an Lebensqualität möglich ist. Ein wichtiger Baustein dafür ist es, die Mobilitätsbedürfnisse mit CO2 freien Transportmitteln zu befriedigen. Außerdem muss in den Städten der Flächenverbrauch und der Verlust von Aufenthaltqualität durch den Autoverkehr und die Auto-Infrastruktur drastisch reduziert werden.
Meiner Meinung nach braucht Ulm einen klaren Plan, den Autoverkehr in den nächsten 10 Jahren signifikant zu senken. Dazu braucht man sichere Fuß- und Radwege und einen weiteren Ausbau des Straßenbahnnetzes. Gleichzeitig müssen Flächen, die im Moment dem Autoverkehr gewidmet sind, anderern Nutzungsmöglichkeiten zugewiesen werden. Dadurch lässt sich die Aufenthaltsqualität in der Stadt erheblich steigern, was schon per se den Bedarf an Autofahrten senkt.
Bezogen auf dieses Parkkonzept heißt das, dass die oberirdischen Parkplätzen nach einem klaren Plan Schritt für Schritt abgebaut werden müssen. In der Übergangszeit sollte der Besucherverkehr in die Parkhäuser bzw. Tiefgaragen gelenkt werden, was beispielsweise durch Durchfahrtsverbote in die Innenstadt für Nicht-Anlieger möglich wäre.

Moderationskommentar

Guten Tag Klima-Freund,

vielen Dank für Ihren Beitrag in diesem Dialog.
Für einen nachvollziehbaren und produktiven Dialog ist es hilfreich, wenn Sie sich in Ihren Beiträgen etwas konkreter auf das Thema Mischparken beziehen. Sie habe bereits einige Argumente zu dem Parkraumkonzept dargelegt, vielleicht können Sie genauer erläutern, wie diese mit den oben vorgestellten Fragen in Verbindung stehen.

Beste Grüße
Sanja Osieja (Online-Moderation)

Im Bereich Hafenbad, Rosengasse, Heimstrasse sind die meisten Parkplätze Gebührenpflichtig. Einen kleinen Teil darf von Anwohnern mit Parkerlaubnis genutzt werden. Einen Parkplatz zu finden ist bei jeder Tageszeit sehr schwer und Zeitaufwendig. Ziel sollte es deshalb doch sein, dass die Besucher und Nachtschwärmer ihre Autos in den Parkhäusern abstellen.

Mein Vorschlag wäre 2/3 Anwohnerparkplätze und 1/3 Mischparkplätze auszuweisen.

Ich bin auch bereit 20-25 € pro Monat zu bezahlen, wenn wenn ich dadurch auch die größere Chance habe, einen Parkplatz zu bekommen.
Meinen Weg zur Arbeit und Besorgungen in der Stadt mache ich meistens mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Leider werde ich aber von der Stadt gezwungen, spätestens nach 24 Stunden mein Auto vom Parkplatz zu entfernen. Dies widerspricht sich doch damit, dass man doch das Rad benützen soll. Die 24 Stunden-Regelung sollte abgeschafft werden.

Ich hoffe sie finden eine gute Lösung, die nicht nur für Handel, Gaststätten, Nachtschwärmer und Auswertige annehmbar ist. Sie sollte auch für die Anwohner zufriedenstellend sein.

In dem Umfang, in dem ausschließliches Anwohnerparken ausgewiesen werden darf, sollte das für konkrete geschlossene Bereiche gemacht werden. Diese Bereiche sollten klar gekennzeichnet sein. Das würde Parksuchverkehr von Besuchern minimieren. Besucher wissen dann, dass es wenig Besucherparkplätze gibt und dass sie in den Anwohnerparkbereichen gar nicht zu suchen brauchen.

Der Preis für die Anwohnerplätze sollte deutlich angehoben werden, In der Innenstadt kostet ein TG-Stellplatz, sei es von privat, sei es im Parkhaus, nicht unter € 1.200-€ 1.400 pro Jahr an Miete. Der Preis für einen Anwohnerparkausweis wäre mit ca. € 600 bis € 800 nicht unangemessen, Im Gegenzug sollte die Zahl der ausgegebenen Anwohnerparkausweise in einem angemessenen Verhältnis zur Zahl der Parkplätze stehen; dies würde auch den Parksuchverkehr begrenzen.

Anwohner, denen solche Preise zu hoch sind und die den ÖPNV nicht nutzen können: Für Fahrten zur Arbeitsstelle (Donautal, Ulm-Nord, etc.) E-Bike nutzen und Auto außerhalb der Innenstadt auf Park&Ride-Plätzen abstellen.

Es gibt genug Parkhäuser und mein Vorschlag wäre den gesamten Bereich nur für Anwohner und Lieferverkehr frei zu halten! Ich selbst wohne in Böfingen und hätte keine Vorteile von so einer Regelung. Der Suchverkehr nach den wenigen Parkplätzen würde vermieden werden und es könnte erheblich CO2 gespart werden! In vielen Innenstädten z.B. Italien, Niederlande oder Spanien dürfen schon seit langem keine externen Autos mehr einfahren! Warum geht das in Ulm nicht?

Im Wengenviertel gibt es Stand heute kein reines Bewohnerparken. Es gibt hier nur ein paar ausgewählte Straßen, in denen Bewohner einen Tag lang parken dürfen. Diese sind natürlich auch für die Besucher zugänglich.
Ich fände es besser, wenn den Bewohnern durch das Mischparken somit mehr Straßen zur Verfügung stehen würden, in denen sie nach einem Parkplatz suchen können. Optimal ist das Ganze aber nicht, da die Suche nach einem Parkplatz dadurch nur minimal erleichtert werden würde, indem der Parkradius erhöht wird. Meiner Meinung nach soll auch in diesem Bereich ein reines Bewohnerparken angeboten werden. Oder zumindest einen Dauerstellplatz in den umgebenden Tiefgaragen zu einem weit günstigeren Preis angeboten werden. 200 Euro im Monat sind schon unverschämt teuer.

Bitte den Einwohnerparkbereich Auf dem Kreuz auf die Griesbadgasse ausdehnen!

Wir sind dafür mehr Anwohnerparkplätze zu schaffen. Die Autofahrer müssen gezwungen werden die Parkhäuser aufzusuchen.
Wie viele Parkhäuser werden noch in der Stadt gebaut, wenn sie nicht ausgelastet sind und der Parkplatzsuchverkehr immer mehr
zu nimmt?

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