Vorheriger Vorschlag

Stadtraum/ Stadtgestalt

Die Fußgängerzone ist ein multifunktionaler Freiraum im Stadtgebiet, welcher der gesamten Bevölkerung zugänglich ist und auch für sie erlebbar sein soll. Ihm kommt eine hohe Bedeutung für die Ulmer*innen, aber auch für Besucher*innen zu.

weiterlesen
Nächster Vorschlag

Mobilität

Es ist wünschenswert, dass sich die Menschen in unserer Fußgängerzone wohl fühlen und hier gut und gerne spazieren und flanieren gehen.

weiterlesen

Nutzung

Eine stadtverträgliche Nutzungsmischung bildet einen wesentlichen Attraktivitätsfaktor für urbane und lebendige Zentren. Sie ist Grundlage für die Zukunftsfähigkeit unserer Innenstadt. Eine vielfältige und verträgliche Nutzungsmischung ist kein Selbstläufer.

Deshalb wurden Ziele formuliert, um die Nutzungsmischung konsequent zu fördern:

  • Multifunktionale Nutzbarkeit und Schaffung einer hohen Aufenthaltsqualität
  • Stärkung der Wohnfunktion
  • Ergänzung Büronutzung/ Dienstleistungen

Wir fragen: Stimmen die Ziele? Wie wollen Sie die Fußgängerzone der Zukunft nutzen?

 

Kommentare

In München wird zwischen dem Hbf und Stachus das ursprüngliche Karstadt Gebäude größtenteils abgebrochen und neu entwickelt. Das Interessante dabei ist: Es liegt das Konzept vor, das vorsieht um Lichthöfe und eine Passage überhohe (Deckenhöhe) Gewerbeflächen anzubieten, welche auch über einen rückwärtiges Anfahrtsystem für Logistik verfügen soll. Dabei versucht man auf zukünftige mögliche Nutzungsformen vorbereitet zu sein, die ansonsten mittlerweile aus Innenstädten herausgewandert sind. Handwerksstätten, Reparaturbetriebe wie Fahrradläden u.ä. Eventuell könnte man bei der Umgestaltung hier in Ulm entsprechend sich auch über solche Optionen Gedanken machen bzw. zumindest sich nicht diese Möglichkeit ganz zu verbauen, indem z.B. rückwärtige Logistikkorridore geschaffen oder erhalten werden, man vorbeugenden Emissionsschutz betreibt oder auch eben entsprechende Raumhöhen und andere Details abschaut in München. Einschränkend muss man sagen, dass auch in München noch nicht klar ist, ob das Konzept aufgeht.
Mehrere mögliche Zukunftstrends könnten so jedoch aufgegriffen werden: Kürzere Wege; belebte Innenstadt auch unter Rückgang des Einzelhandels; attraktives Arbeitsumfeld; Eventcharakter und Einzigartigkeit einer Innenstadt werden gestärkt; Flexibilität, für die meisten Nutzungsformen ein Angebot im Zentrum machen zu können. Die Innenstadt West bietet sich in Ulm dafür an, weil sie großteiliger strukturiert ist. Auch bietet die Ulmer Innenstadt meines Erachtens dafür noch nichts vergleichbares.

Finde ich eine gute Idee und ich sehe da Potential, weil die Innenstadt auch gut mit dem Ring erschlossen ist. Wahrscheinlich sollte man sich aber auf nur eine oder zwei Stellen konzentrieren, die strategisch günstig liegen. Vielleicht entlang der Neuen Straße?

Meiner Meinung nach ist neben der wichtigen Einzelhandelsfunktion die Nutzungsmischung der richtige Ansatz, insbesondere um auch die Stadt der kurzen Wege zu verwirklichen. Büros, Dienstleistungen und Wohnen in den Obergeschossen bringen zusätzliche Sicherheit in die außerhalb der Öffnungszeiten des Einzelhandels liegende sonst so ruhige Stunden durch soziale Überwachung

Die Fußgängerzone sollte nicht zu viel Außengastro bekommen - dafür gibt es andere Zonen und geeignetere Plätze - sondern mehr Sitz- und Spielflächen ohne Konsumzwang; die vielen derzeitigen Verengungen durch Aufsteller und Bestuhlung müssen für Menschen mit Beeinträchtigungen beseitigt oder minimiert werden.

Ich frage mich halt, wie gemütlich und entspannend der Aufenthalt mitten in dem Bereich mit dem meisten Fußverkehr ist. Vielleicht gibt es dafür bessere Plätze in den ziemlich übersehenen Nebenstraßen.

In der Innenstadt sollten nur Menschen wohnen, die mit dem Lärm der Innenstadt zurecht kommen. Es ist nicht sinnvoll Luxuswohnrraum zu schaffen für Menschen die abends und am Wochenende Ruhe möchten, keine Kirchenglocken hören wollen und vom Verkehrt zu stark belastet sind. Die Wohnnutzung muss entsprechend sinnvoll geplant werden für Menschen die das Stadtleben auch und gerade mit diesen Facetten mögen.

Wenn wir von der engeren Innenstadt sprechen, haben wir da halt viele weitere potentielle Nutzungen in Konkurrenz, dad treibt den Preis hoch. Ich sehe da ein bisschen mehr Potential in den fußläufigen Bereichen westlich, nördlich und östlich von der Innenstadt.

Ich denke es wären zudem Nutzungen sinnvoll, die die Fußgängerzone auch über die Ladenöffnungszeiten hinaus beleben. Bisher ist die Fußgängerzone ab 20 Uhr wie ausgestorben, was ich sehr schade finde. Nutzungen wären zum Beispiel Bars, attraktive Restaurants, kulturelle Veranstaltungen...

Auf jeden Fall! Da geht es auch um das Sicherheitsgefühl, insbesondere auch von Frauen.

Die Ulmer lieben es grün. In immer mehr Stadträumen schaffen die Menschen kleine grüne Oasen vor ihrer Haustüre. Bspw. "Auf dem Kreuz", "Neuer Graben", "Seelengraben",... Diese sind für die Bewohner, wie für die Besucher gleichermaßen von Nutzen. Will man die Wohnfunktion stärken, kann mehr eigenverantwortliches Grün dabei helfen. Vielleicht sind "INNENSTADT-Vorgärten" bald typisch Ulm?

Diese für Individualität Geschäftsideen nutzen.
Hier fehlt es ein wenig an vinotheken welche einen besonderen Charme haben.
Scharniergärten sind eine tolle Sache.
Kunst/ Ausstellungen.
Charmanten Individuelle Cafés / Botiquen....

Ich würde mir wünschen, dass die Innenstadt nicht nur als Ort des Kommerzes, sondern stärker auch als Aufenthaltsort - auch von jüngeren Menschen - genutzt wird. Dafür würde ich mir vor allem in Richtung der Blau mehr Freizeitmöglichkeiten wie (Mini-)Sportanlagen, Tischtennisplatten oder auch einer kleinen Freilichtbühne wünschen um die Innenstadt insgesamt lebendiger werden zu lassen.

Es gibt eine große Unkenntnis über vorhandene Strukturen, auch bedingt durch Gestaltungen, die den durchschnittlichen Nutzer gar nicht an die Orte bringt. So lese ich von fehlenden Toiletten, die es scheinbar in der Glöcklerstraße gibt, eventell auch im Stadthaus?, die Fahrradabstellplätze an den Toren der Fußgängerzone platziert scheinen nicht als System erkannt zu sein. Man entdeckt nicht die Kunst, z.b. das Berblinger Denkmal und auch die Blau wird nicht wahrgenommen in direkter Nachbarschaft. Selbst mancher bestehende Kiosk, oder Hinterhofbar scheint nicht bekannt.
Das würde für mich zwei Dinge heißen: Es muss ein besseres, einheitliches Leitsystem geben, sodass die Besucher der Stadt in die umliegenden Straßen, Gassen und Plätze überhaupt rein schauen, die Hauptachse muss etwas geschwächt werden. Oder man will, dass es so fokussiert bleibt, muss dann aber alles beklagte ganz offen sichtbar in die Fußgängerzone direkt in die Hauptachse plazieren.

Vielleicht müssen die Leute auch einfach mal ihre Stadt so richtig kennenlernen... ehrlich gesagt, eigentlich ist die Innenstadt doch ganz schön. Geht immer besser, aber so richtig problematisch ist es auch nicht

Ich wünsche mit mehr Platz für modulare Nutzung, lebendige Veranstaltungen und Pop-up Stores.