Vorheriger Vorschlag

Ökologie

Grün statt Beton. Auch der ökologische Aspekt soll bei der Planung der zentralen Fußgängerzone eine wichtige Rolle spielen. Bäume sind grundsätzlich gut für das Stadtklima: Sie spenden Schatten und kühlen die Umgebung.

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Weitere Ziele

Ihnen fehlt ein Thema, oder ein Ziel für die Neugestaltung der Fußgängerzone? Hier ist Platz für weitere Anmerkungen, die Sie uns mitgeben möchten. 

Kommentare

Ich bin für ein Sicherheitshub und eine dauerhafte Fahrradstreife. So ist mehr Ruhe und schneller jemand vor Ort.

Die Glöcklerstraße mit dem Parkplatz und der breiten Neuen Straße müssten an ihren Rändern neu definiert werden. Sie sind viel zu breit und haben keinen angemessenen Raumabschluss. Eine neue Bebauung, die die Straßenräume enger zieht hat viele Vorteile. Man könnte die Qualität (Fußgänger, Nutzung) steigern, zentralsten Wohnraum schaffen, die Fußgängerbereiche enger verknüpfen (Fußgängerzone, Fischerviertel), die Idee der Neuen Mitte (also Passanten eine Geschlossenheit der Innenstadt bieten ohne unüberschaubare Schneisen, wo sie frei sich bewegen können) westlich der Sparkasse fortführen durch Lückenschluss bis Xinedome.
Daher würde ich das Thema Erweiterung der Fußgängerzone noch als Diskussion dazunehmen, mir scheint die Neugestaltung der Fußgängerzone hängt sehr stark zusammen ob es gelingt, die Altstadt in diesem Bereich zusammenwachsen zu lassen.

Das typische Ulmer Stadtbild mit giebelständigen Häusern, insbesondere entlang östlichen Hischstraße sollte wieder angestrebt werden. Bei Um-/Neubauten sollte dies vorgeschieben werden. So kann man es schaffen das schöne Straßenbild aus der Vorkriegszeit wieder in einer Neuinterpretation aufleben zu lassen.

Mir fehlt der überstrahlende Hauptfokus auf das direkte Wohlbefinden der Nutzerinnen und Nutzer der Fußgängerzone. Dazu zählt Sicherheit/Überblick/Orientierung, also u.a. keine Sorge von einem Radfahrer angefahren zu werden; körperliche Einschränkungsfreiheit, wie Sitzgelegenheiten für Pausen, die E-roller, um weitere Distanzen zu meistern, wenig Unebenheiten. Dazu zählt Mikroklima und Helligkeit, also wie dicht/hoch stehen die Häuser, gibt es Schatten oder muss man dafür sorgen, wird es dann zu dunkel, reflektieren und blenden Glasfronten oder heizen zusätzlich auf.
Und dazu zählt auch ein verkehrlicher Vorteil, es muss Verbindungen geben, die die Fußgängerzone als Bindeglied reizvoll machen, heute sind manche Gassen tot in diesem Sinne, gerade Richtung Süden. Kurze direkte Wege steigern das Wohlbefinden, indem sie die oben genannten Faktoren minimieren.
Zusammenfassend, Erreichbarkeit und Zugänglichkeit erhöhen, Wohlbefinden als Hauptkriterium.

Es sollte ein kleiner Bereich mit Sitzgelegenheiten und ein oder zwei Spielmöglichkeiten geschaffen werden. Dazu ein Trinkwasserbrunnen.

Langfristig eine kleinteilige bauliche Struktur anstreben, die den Charme einer Innenstadt wieder zurückbringt.
Gastronomische Ketten wie Kochlöffel, Nordsee etc. werten die Fußgängerzone extrem ab und sollten eher in einer Seitengasse platziert werden.
Die Beleuchtung sollte zudem nicht zu grell sein, sondern eine gemütliche Atmosphäre schaffen, Lichterketten wären auch toll.
Ansonsten genug Sitzelemente schaffen, nicht nur langweilige Bänke, am liebsten mit Holz.
Vielleicht kann man auch die Geschichte Ulms in der Gestaltung widerspiegeln, um die Identität zu stärken.

Schon vor der Coronapandemie habe ich mich gefragt, ob der stationäre Handel weiter ausgeweitet werden soll bzw. ob nicht ein innerstädtischer Verdrängungswettbewerb stattfindet.. Den aktuellen Mix, der vor allem in der Hirschstraße durch die großen Ketten mit Fokus auf "Billig" liegt, find ich äußerst unattraktiv und er findet sich in jeder anderen Stadt. Warum nach Ulm fahren? Mittlerweile kauft es sich in Senden genauso gut ein! Und man muss für das Parken nicht zahlen.

Die Innenstadt der Zukunft sieht für mich so aus, dass sie den Menschen mehr in den Mittelpunkt rückt und man sich wohlfühlt. Weniger Lärm, weniger Beton, mehr Grün, mehr Indidualität und gleichzeitig Teilhabe für alle Bevölkerungsgruppen. Mehr multifunktionale Nutzungsmöglichkeiten und vielfältigere Konzepte für Flächen und Ladengeschäfte. Pop-up Stores neben kulturell nutzbarenFlächen/Ladenobjekten. Innovationsmesse neben Hotelzimmern im Laden. Mehr entdecken und genießen und nicht nur Konsum. Das ist ohnehin nachhaltiger!

Es fällt vermehrt auf, dass viele fassend mit Graffiti oder ähnlichem versehen sind.
Leider auch mit gewissen Statements.
Dies sollte zeitnah behoben Bzw. Entfernt werden, da es in dem Ausmaß nicht zur Stadt passt.
Gerade besonders die tollen Altbau Fassaden.
Kunst in diese Richtung finde ich sehr besonders und gut.-
Aber das rum Geschmiere macht doch vieles an Charme kaputt.

Da scheint es eine recht zerstörerische Art unter den Sprayern hier zu geben, auch viele Bereiche der Bundesfestung sind beschmiert, sowie in Parkanlagen auch, z.B. Ehinger Anlagen. Macht gerade auf Touristen einen sehr abschreckenden Eindruck.

Z.T. könnte Fassadenbegrünung ein nützliches Tool gegen Graffiti sein. (Bei Bundesfestung natürlich nur Suboptimal, aber in der Stadt möglich)

Es fehlt das Ziel die Altstadt auch westlich als Einheit zu betrachten und nicht als ein Durchgangskorridor, den man mal hier und da ein wenig barrierefreier gestaltet. Eine Fußgängerzone, die sich nicht organisch in die Stadt integriert, sondern die Menschen in sich hält wird nicht zukunftsfähig sein, da das ein Einkaufszentrum genauso abbilden kann. Die Lebendigkeit wird so jedenfalls nicht erreicht, wie ja auch jedes Einkaufszentrum vormacht, es bleibt ein konsumgerichtetes Durchschleusen.

Wenn es um das Aufzeigen einer Ulmer Identität geht, darf hierbei nicht die Stadtgeschichte fehlen. Um diese leicht zugänglich Touristen und Einheimischen zu vermitteln, fände ich Lehrtafeln entlang der Fußgängerzone super interessant um einen kurzen Einblick in unsere reich bewegte Stadtgeschichte zu gewähren. Natürlich mit Verweis auf unser Schwörhaus und das Stadtmuseum für einen detaillierteres Bild auf Ulm.

Für ein positives Stadtbild (in dem Fall Innenstadt) ist die Vermeidung von Müll/Müllabladungen ein wichtiger Punkt.
...zwar sind größere illegale Abladungen in der Innenstadt weniger ein Problem. Trotzdem sollte dies berücksichtigt werden.

In Punkto Müllvermeidung müssen einerseits die lokalen Restaurants und Einzelhändler einbezogen werden. Dies hat sich ja gerade in der Lockdown-Zeit gezeigt.
Langfristig sollten man darauf hinarbeiten, nicht-abbaubare, kleinteilige Umverpackungen im Stadtgebiet (und ggf. allgemein) zu unterbinden.

Andererseits müssen gerade an "Hot-Spots"/"Treffpunkten"/"Social-Hubs" gut zugängliche, gut erkennbare, aber trotzdem in das Straßenbild eingepasste Abfallbehälter in ausreichender Anzahl vorhanden sein.
Hierbei ist Funktionalität absoluter Vorrang einzuräumen.
Kommentar:
"Fancy Mülltonne" bringt letztendlich niemandem was, wenn sie nicht als solche erkennbar ist, und das "Nutzungserlebnis" mies ist, weil man z.B. nur mit Verrenkung was einwerfen kann.

Welche Nachhaltigkeitskriterien (Kosten-Nutzen, Ökologie, Soziales, Kulturelles) werden verwendet, an denen die Verbesserung der Situation bzw. die Zielerreichung festgemacht werden kann?
Wie werden diese in Planung, Ausschreibung, Auftragsvergabe, ... bis hin zur Wiederverwertung am Produktlebensende (Kreislaufwirtschaft) umgesetzt?

Wie werden die Bürger über die gesamte Projektdauer eingebunden bzw. vertreten? Auch in den Fachausschüssen? (z. B. durch Bürger-Beiräte)

Moderationskommentar

Guten Tag,

Der Online-Dialog wurde zwischenzeitlich geschlossen. Trotzdem möchten wir gerne noch die Antwort der Stadtplanung weitergeben:

Die Bürgerinnen und Bürger werden gleich zu Beginn des Projekts intensiv beteiligt. Zum jetzigen Zeitpunkt sind die Spielräume noch größer, weil die Planung noch nicht so weit fortgeschritten ist und Anpassungen noch leichter möglich sind. Ziel des Dialogs ist es, eine Auslobung für den freiraumplanerischen Wettbewerb auf den Weg zu bringen. Diese wird entsprechend den Ergebnissen aus dem Dialog geschärft. Bei der Preisgerichtssitzung, in der über die Ergebnisse des Wettbewerbs beraten wird, werden neben den Fach- und Sachpreisrichtern auch einzelne Interessenvertreter eingeladen. Die Sitzungen des Fachbereichsausschusses Stadtentwicklung, Bau und Umwelt werden als öffentliche Sitzungen abgehalten. Hier ist immer eine Teilnahme möglich. Zudem erfolgt eine weitere öffentliche Beteiligung im Rahmen des Projektes Sanierungsgebiet Innenstadt West.

Viele Grüße
Moderation PS

Was sind die Nachhaltigkeitsziele der Stadt Ulm? Welchen Beitrag leistet die Neugestaltung der Fußgängerzone zu diesen bzw. den Nachhaltigkeitszielen der Agenda 2030 (SDGs) insgesamt?

Moderationskommentar

Guten Tag,

Der Online-Dialog wurde zwischenzeitlich geschlossen. Trotzdem möchten wir gerne noch die Antwort der Stadtplanung weitergeben:

Die Nachhaltigkeitsstrategie, die die Bundesregierung beschlossen hat, bietet praktische Orientierung für nachhaltiges Handeln von Politik und Gesellschaft. Die 17 Ziele, die beschlossen wurden, sind sehr umfassend und betreffen ökonomische, ökologische und soziale Aspekte. Auch mit der Neugestaltung der Fußgängerzone soll ein Beitrag zur Nachhaltigkeit geleistet werden. Die Ziele, die für die Fußgängerzone formuliert wurde, spiegeln viele der Nachhaltigkeitsziele der Bundesregierung im Grunde wider. So sollen beispielsweise bestehende Bäume erhalten werden und neue hinzukommen. Die Fußgängerzone ist für alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen, sie wird so gestaltet, dass sie eine Teilhabe am öffentlichen Leben für alle möglich macht.

Viele Grüße
Moderation PS

Ich würde mir wünschen, dass die äußerst zahlreichen Vorschläge und Problemhinweise transparent bearbeitet werden und idealerweise begründet abgelehnt oder realisiert werden. Man müsste dazu am besten sich im Detail sich das anschauen, so gab es ganz ganz viele verschiedene Ideen für Bepflanzung, aber auch für so einfache Dinge wie Mülleimergestaltung. Oft im Text schnell untergegangen, weswegen eine Aufschlüsselung nach gemeinsamen Verbesserungspunkten sinnvoll erscheint, z.B. wie geht man mit Regenwasser um, wie mit dem Wunsch nach Schutz vor Hitze, usw.