Fahrrad-Dauerzählstelle

Radzähler Lupferbrücke

Beschreibung des Projektes:

Am Blautalradweg, vor der Unterführung an der Lupferbrücke Richtung Eseslberg, wurde am 17.01.2020 in Kooperation mit dem Team Fahrrad der Stadt Ulm eine Dauerzählstelle für Fahrräder fest in den Asphalt eingebaut. Es ist der erste innerhalb des Stadtgebietes ulm eingebaute Sensor dieser Art. Der dort verbaute Sensor der Firma Eco-compteur erkennt Radfahrer und die Fahrtrichtung der Fahrräder. Wir möchten diese Daten der Bürgerschaft als open data verfügbar machen.

Für wen?

  • Bürger*innen, Gemeinderät*innen
  • am Thema Radfahren interessierte Vereine/Organisationen
  • stadtintern: Team Fahrrad, Kolleg*innen der Mobilitätsabteilung
     

Was wollen wir mit dem Projekt noch - Nutzen ?

  • Erfahrungen mit eingebauten Dauerzählstellen und den dort ankommenden Daten sowie den Auswertemöglichkeiten und Rückschlüsse sammeln
  • Erfahrungen mit mit dem mobilen Schlauchzähler der gleichen Herstellerfirma (zum Vergleich mit einer Dauzerzählstelle) machen.
  • Eine Datenbasis haben für einen Datenbestand, der sich als Usecase für die im Gesamtförderprojekt zu entwickelnde Datenplattform eignet (Szenario: Daten kommen über eine API in die Plattform)
  • Bürger*innen transparent kommunizieren, wieviele Radler*innen hier über das Jahr hinweg fahren

 

Bisherige Projektergebnisse/-erkenntnisse:

  • Die Daten des Zählers sind für alle einsehbar http://www.eco-public.com/public2/?id=100057246
  • Vom Kauf eines mobilen Schlauchzählers wird nach einem Test abgesehen.
    • Die Einbauvoraussetzungen  schließen etliche Wunschanwendungsfälle aus. Die Art des Gefälles der Radwegefläche, Benutzung auch durch Fußgänger und schwere PkWs/Lkws, Winter-/Räumdienste, sowie Plattenbeläge/Kopfsteinpflaster schränken die möglichen Einsatzorte deutlich / zu sehr ein. Auch sind die intern anfallenden Kosten und Aufwände für Ein-/Abbau im dreistelligen Euro-Bereich.
  • Es wäre sinnvoll, weitere Technologien für Dauerzählstellen zu testen, z.B.
    •  Technologien, die keinen Einbau in den Asphalt erfordern, z.B. an Ampelanlagen angebrachte, bereits existierende kamerabasierte Auswertungen (DSGVO-konform) hinsichtlich Kosten, Betrieb und Wartung, Aufwände in der Einrichtung
  • Auswirkungen des Corona-bedingten Lock-Downs ab 21. März auf die Anzahl der Fahrradfahrer*innen ist in den Daten für ca. 2 Wochen in den Daten klar ablesbar.

 

Bereits umgesetzte Meilensteine:

  • April 2020: Daten dieses Radzählers nun auch als Webseite verfügbar: http://www.eco-public.com/public2/?id=100057246
  • März 2020: Anbinden der Zähl-Daten über API in eine städtische virtuelle Maschine
  • Febr. 2020: Test mobiler Radzähler mit Schläuchen
  • 17.01.2020: Einbau des Radzählers

Nächste Schritte:

  • Optimieren der Radzähl-VM
  • Anbinden der API als Test auf eine Datenplattform

Öffentlichkeitsarbeit

  • April/Mai 2020: Bericht im Eselsberger Magazin
  • April: Öffentliche Website mit den Zählergebnissen und Downloadmöglichkeit der Daten für d. Bürgerschaft: http://public.data.eco-counter.com/?id=100057246
  • Februar 2020: Vorstellung in der Regionalen Planungsgruppe am

Projektleitung:

Lucia Erdt, Tel. 0731-161-1003, L.erdt[at]ulm.de
Stadt Ulm, Digitale Agenda, Weinhof 7, 89073 ulm

Projektpartner:

- Stadt Ulm, Stadtplanung, Strategische Mobilitätsabteilung
- Stadt Ulm, Team Fahrrad
- Stadt Ulm, Digitale Agenda, Team "openbike"

Projektdauer

- 12/2019 - 09/2021

Dieses Projekt wird im Rahmen des Förderprojektes zukunftskommune@bw vom Land Baden-Württemberg gefördert.