Blick über den Tellerrand

Die Stadt Ulm startet in die dritte Phase des Wettbewerb Zukunftsstadt 2030. In Dresden trafen sich die Mitarbeiterinnen der Digitalen Agenda und ihre wissenschaftlichen Partner zum Austausch mit den sieben anderen ausgewählten Kommunen. Ein Vorhaben aus Dresden war besonders spannend.

Bereits im Mai 2015 startete Ulm gemeinsam mit 51 deutschen Städten in den Wettbewerb „Zukunftsstadt 2030“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) – und schaffte es mit sieben weiteren Städten in die finale Realisierungsrunde. Unter dem Motto „Nachhaltigkeit digital mitgestalten – Internet der Dinge für alle“ werden in den kommenden drei Jahren nachhaltig geprägte Ideen für die Stadtentwicklung im Alltag verankert. Im Fokus stehen dabei die Bereiche Mobilität, Verwaltung, Bildung und Demografie.
Doch welche Projekte starten die sieben anderen ausgewählten Zukunftsstädte Bocholt, Dresden, Friedrichstadt, Gelsenkirchen, Loitz, Lüneburg und Norderstedt? Viele Antworten gab es nun bei einem Treffen in der sächsischen Hauptstadt, wo sich die Delegationen zum Kennenlernen und Erfahrungsaustausch trafen – und mögliche Kooperationen ausloteten.
Wir möchten in den kommenden Monaten auch über die Projekte der anderen Städte berichten und starten mit einem Beispiel aus der Zukunftsstadt Dresden. Hier verzichteten die Bewohnerinnen und Bewohner eines Stadtteils eine Woche auf die Benutzung ihrer Autos und wandelten Parkflächen mit kreativen Ideen um. Wir finden, dass dies ein spannender Versuch ist, Bürger und Bürgerinnen in einem zeitlich begrenzten Selbstversuch autofreie Quartiere nahe zu bringen.
https://www.zukunftsstadt-dresden.de/projekte/e10/