Vom Online-Wochenmarkt bis hin zur intelligenten Straßenlampe

Gesammelte Vorschläge der Ideenwerkstatt

Neues erfahren, Kontakte knüpfen, sich austauschen und Anregungen für die Zukunft sammeln. Dies alles konnte man am Freitag, den 26. April, im Gemeindezentrum der Eselberger Lukaskirche tun. Die Ideenwerkstatt der Stadt Ulm war zugleich der Startschuss der Onlinebeteiligung zu Umsetzungsideen für das Projekt „Digitale Zukunftskommune@bw“, die bis 10. Mai läuft.

Im Mittelpunkt des Abends standen die zahlreichen Bürgerinnen und Bürger und Akteure aus dem Quartier, mit denen die Organisatoren die Frage erörterten, wie man das Leben der Menschen am „Alten Eselsberg“ zukünftig noch einfacher und komfortabler gestalten kann. „Uns geht es bei dem Projekt darum, herauszufinden, welche digitalen Lösungsansätze nützlich für unseren Alltag sein können“, so Oberbürgermeister Gunter Czisch, der den zahlreichen Gästen bei der Begrüßung die Angst vor dem digitalen Wandel nahm: „Wir wollen beileibe nicht nur digitale Lösungen finden, sondern den Menschen helfen, mit ihnen umzugehen. Was zum Beispiel in der Wissenschaftsstadt auf hohem Niveau erdacht wird, soll immer zu sinnvollen Produkten für die Bewohner und Bewohnerinnen führen.“

Die Auftaktveranstaltung machte auf jeden Fall Mut und stimmte alle Beteiligten positiv. Denn nach anregend geführten Workshops in den Themenfeldern „Handel/ Mobilität“, „Leben im Quartier“ und „Energie, Umwelt und Ver/ -Entsorgung“ waren bereits zahlreiche Ideen geboren, wie Alt und Jung im Quartier Alter Eselsberg zukünftig von der Digitalisierung profitieren können. Dies kann zum Beispiel durch eine Online-Plattform geschehen, mit der man sich quasi per Knopfdruck frische Produkte vom Wochenmarkt klimaneutral liefern lassen kann. Oder wie wäre die Einrichtung eines generationsübergreifenden Smartphone-Brunches? Bei so einem regelmäßigen Treffen könnten sich die Teilnehmer gegenseitig unter die Arme greifen, wenn es darum geht, das eine oder andere Problemchen mit dem Mobiltelefon oder dem Computer zu beseitigen. Weitere Vorschläge des Abends waren elektronische Quartierskarten, die – an strategisch sinnvollen Orten angebracht - den Bewohnern und Bewohnerinnen jederzeit anzeigen, was wann wo in ihrem Quartier los ist. Auch die Installation intelligenter Straßenlampen wurde vorgeschlagen, die durch einen Bewegungsmelder individuell und damit stromsparend auf vorbeigehende Fußgänger reagieren und zudem als Stromladestation genutzt werden können. Doch dies waren nur einige Beispiele.

Wer bei der Auftaktveranstaltung nicht dabei sein konnte, der kann seine Ideen noch bis zum 10. Mai unter zukunftsstadt-ulm.de einbringen und die bisher eingereichten Ideen nachlesen.