Zukunftskommune

Digitale Stadtquartiere Ulm - Innovation aus der Stadt für die Stadt

Ulm ist eine der „Zukunftskommunen“ im Land, wenn es um das Thema Digitalisierung geht. Am 3. Mai 2018 hat Innenminister Thomas Strobl, zu dessen Ressort auch Digitales gehört, den Ulmer Ansatz als eines von insgesamt fünf Modellvorhaben ausgezeichnet.

74 Kommunen hatten sich um die Förderung im Rahmen der Ausschreibung „Digitale Zukunftskommune@bw" beworben. Der Wettbewerb wurde ins Leben gerufen, um die Möglichkeiten der Digitalisierung dort zu Tage zu bringen, wo die Menschen Veränderungen zuallererst wahrnehmen – in den Kommunen. In der Projektlaufzeit bis 2021 wird die Stadt Ulm eine offene und zentrale Datenplattform als Basisinfrastruktur aufbauen. Auf diesem Prototyp werden anschließend gemeinsam mit der Bevölkerung vor Ort, und Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft quartiersspezifische digitale Services aus den Bereichen Mobilität, Handel, Energie, Umwelt und Versorgung aufgesetzt. Das Pilotgebiet ist der Eselsberg und das Neubaugebiet „am Weinberg" auf dem Gebiet der ehemaligen Hindenburgkaserne.

Das Thema Datensicherheit gerät hierbei nicht in Vergessenheit. „Durch das im Konzept formulierte Vorgehen stellen wir insbesondere im Hinblick auf die Themen Datenerhaltung und -verwendung eine demokratische Kontrolle durch den Gemeinderat sicher“, so Oberbürgermeister Gunter Czisch.
Das Konzept sieht ein Budget von 2,195 Millionen Euro vor. Aufgrund der Auszeichnung werden davon rund 880.000 Euro durch das Land übernommen.
Neben Ulm gingen Heidelberg, Karlsruhe, Ludwigsburg und ein Verbund um die Landkreise Biberach, Böblingen, Karlsruhe, Konstanz und Tuttlingen als Gewinner aus dem Wettbewerb Digitale Zukunftskommune@bw hervor.